Radiocarbonmethode

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Die Radiocarbonmethode ist eine Methode der absoluten Altersbestimmung organischer Objekte bzw. Fossilien. Die Methode basiert auf dem Zerfall des radioaktiven Isotopes C14, eines Isotops des ,,normalen" C12 Kohlenstoffatoms.

In den oberen Schichten unserer Athmosphäre entsteht durch die Einwirkung von kosmischer Strahlung auf Stickstoff C14, welches sich später mit Sauerstoff zu CO2 verbindet. Dieses gelangt über die Photosynthese der Pflanzen, samt dem radioaktiven Isotop, in die Nahrungskette, sodass jedes organische Wesen einen gewissen Anteil C14 enthält (welcher im Vergleich zu C12 aber recht klein ist). Da jedes Wesen klarerweise weitere Nahrung zu sich nimmt, wird der Anteil des C14 auf einem relativ konstanten Level gehalten, weshalb die C14 Methode erst ab dem Exitus angewendet wird. Nach dem Tode zerfällt die vorhandene Menge C14 gleichmäßig, durch den Tod kann logischerweise kein neues mehr aufgenommen werden.

Dieser Zerfall ist messbar, da während des Vorgangs Elektronen abgestrahlt werden, so lässt sich die zum Zeitpunkt der Messung noch vorhandene Menge bestimmen. Durch die Einbeziehung der noch vorhandenen Menge C14 und der Halbwertszeit dieses Isotopes, welche je nach Quelle ca. 5700 Jahre beträgt, lassen sich nun Rückschlüsse darauf ziehen, wie alt das untersuchte Objekt ist.

Allerdings ist die C14-Methode nur eingeschränkt in der absoluten Altersbestimmung verwendbar, bis etwa 50.000 Jahre, bei heutigen Messgeräten sind auch einige Jahrtausende mehr möglich. Wahrscheinlich beruht die Einschränkung zur Altersbestimmung darauf, dass ab einem gewissen Punkt die Messung des Elektronenausstoßes nicht mehr möglich ist, weil schlicht zu geringe Mengen C14 vorhanden sind.

Zur Altersbestimmung älterer Objekte, etwa Dinosaurierknochen werden in der Regel radioaktive Isotope mit höherer Halbwertszeit verwendet, etwa die Kalium-Argon-Methode, die Uran-Helium-Methode oder die Uran-Blei-Methode genutzt, deren Halbwertszeiten schon in die mehrfachen Millionen gehen.

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