Panik in New York
Aus LitLex
Im Nordpolarmeer testen die Amerikaner ihren neuesten Atomsprengkopf, um dabei auch Experimente über die Strahlenbelastung durch die Radioaktiviät zu machen. Bis zur Zündung der Atomwaffe läuft alles planmässig, nur kurz darauf zieht ein Schneesturm heran, was aber nicht weiter tragisch ist, sondern ein eher willkommener Effekt, da man damit die Verteilung der Strahlung besser beobachten kann.Noch ahnt Niemand, dass durch die gewaltige Explosion ein Wesen freigesetzt wurde, welches seit Millionen von Jahren im ewigen Eis eingefroren war.
Ein Wissenschaftler entdeckt beim Ablesen der Instrumente vor Ort das Wesen, doch keiner will ihm Glauben schenken, stattdessen wird er erstmal zurück in die Heimat geschickt.
Währenddessen kommt es an der Ostküste von Kanada und Nordamerika zu einigen mysteriösen Vorfällen, und man erkennt schnell, dass sich die Verwüstungen immer weiter in Richtung Süden ziehen.
Der Atomwissenschaftler, kaum nach New York zurückgekehrt, macht sich selbst auf Spurensuche, um seine Entdeckung in der Arktis zu bestätigen. Im Naturwissenschaftlichen Museum von New York findet er ein Bild des Wesens und er erfährt, dass man von dieser Lebensform nur ein einziges Skellet gefunden hatte, und zwar im Bett des Hudson-River. Er vermutet daraufhin, dass sich das Ungeheuer auf den Weg nach New York gemacht hat.
Aufgeschreckt von dieser Erkenntnis, versucht er gehör bei den Militärs zu finden, die ihn abermals für verrückt erklären wollen, die aber diesmal etwas genauer hinhören, da man ein gewaltiges Ungeheuer nicht weit von New York an der Ostküste gesichtet haben will. Kurze Zeit später wird die Vermutung zur schrecklichen Gewissheit, als das Monster plötzlich mitten in Manhatten auftaucht...
Wo es entlangwandelt, hinterläßt es eine Spur der Verwüstung und der Vernichtung. Die Armee rückt an, um das Monster aufzuhalten, doch als man das Monster verletzt hat, muß man entsetzt feststellen, dass durch das Blut des Monsters ein Virus freigesetzt wird, an dem die beteiligten Soldaten erkranken und auch viele innerhalb kurzer Zeit sterben.
Da meldet sich der Atomwissenschaftler wieder zu Wort und erklärt, dass man das Monster mittels Radioaktivität in einer besonders hohen Dosis töten könne, dazu müsste man nur eine ausreichende Menge radioaktiver Isotope in den Blutkreislauf des Wesens bringen können. Auf diese Weise würden auch die Viren im Blut vollständig vernichtet werden. Also startet man die Aktion und mit Hilfe einer Panzerfaust werden die Isotope in das Monster geschossen, dass wirklich an der Strahlung zugrunde geht.
Hintergründe
Dieser Klassiker des Science Fiction Films hat offensichtlich für Roland Emmerichs 1998 gedrehten GODZILLA Pate gestanden, die Ähnlichkeit der Geschichte ist sicher kein purer Zufall. Die Trickeffekte von Meister Ray Harryhausen waren für die damalige Zeit absolut umwerfend in Szene gesetzt.
Filmdaten
- Titel: Panik in New York
- Originaltitel: The Beast from 20.000 Fathoms
- Land und Produktionsjahr: USA 1953
- Spezial-Effekte: Ray Harryhausen
- Produzenten: Hal Chester, Jack Dietz
- Drehbuch: Lou Morheim, Fred Freiberger
- Regie: Eugene Lourie
Darsteller
- Paul Hubschmid
- Paula Raymond
- Cecil Kellaway
- Kenneth Tobey
