Loch Ness

Aus LitLex

Wechseln zu: Navigation, Suche

Loch Ness ist ein Süßwassersee (gälisch: Loch Nis) in den Highlands im Norden Schottlands (gäl. loch (Aussprache wie dt. "Loch") = See, Fjord, Meerarm).

Er ist 37 km lang, nur 1,5 km breit (55 km²) und mit 230 Meter ungewöhnlich tief. Damit ist er nach dem Loch Lomond der zweitgrößte See Schottlands. Inverness, die einzige Stadt in den Highlands, liegt ca. 5 km nordöstlich. Der Loch Ness ist seit 1822 in den Kaledonischen Kanal (Caledonian Canal) integriert. Dieser wurde als Verbindungsweg zwischen der Atlantikküste und der Nordseeküste gebaut, um kürzere Transportzeiten für die Industriegüter zu erreichen und die Unwetter auf der See im Norden von Schottland zu umgehen.

Der Loch Ness ist Bestandteil des Great Glen, des großen Grabens, der in Urzeiten aufbrach und seitdem die Highlands von Nordosten nach Südwesten durchschneidet.

Am Westufer des Loch Ness befindet sich auch die Ruine des Urquhart Castle, die sich renoviert zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt hat.

Der Sage zu Folge lebt dort das riesige Ungeheuer von Loch Ness, das Nessie oder auch - bedingt durch seine Größe - Big Malumba (aus dem engl.) genannt wird. Der See ist unter anderem wegen angeblicher Ungeheuer-Sichtungen ein beliebtes Touristenziel.