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	<title>Kryptozoologie.net</title>
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	<description>Kryptozoologie und artverwandte Themen</description>
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		<title>Rote Wegschnecken wieder unterwegs</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 21:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rote Nacktschnecken (auch Rote Wegschnecke genannt, Arion rufus) sind ausgestreckt 12 bis 15 cm lang, in Ausnahmefällen auch bis 20 cm. Wochenlang haben diese faszinierenden Wirbellosen versteckt gelebt und kamen höchstens in der Nacht hervor, was bei den Außentemperaturen von weit über 30°C nicht weiter verwundert. Nach dem Regen der letzten Tage kommen diese zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rote Nacktschnecken (auch <em>Rote Wegschnecke</em> genannt, <em>Arion rufus</em>) sind ausgestreckt 12 bis 15 cm lang, in Ausnahmefällen auch bis 20 cm.  Wochenlang haben diese faszinierenden Wirbellosen versteckt gelebt und kamen höchstens in der Nacht hervor, was bei den Außentemperaturen von weit über 30°C nicht weiter verwundert. Nach dem Regen der letzten Tage kommen diese zu Tausenden aus ihren Verstecken im Wald. Ein wirklich faszinierender Anblick, auch wenn sich wohl viele Menschen vor diesen Schnecken ekeln. </p>
<p>Die Rote Wegschnecke ist durch die eingeschleppte <em>Spanische Wegschnecke</em> fast völlig aus dem Kulturland verdrängt worden und kommt heute nur noch in Wäldern und feuchten Wiesen vor.  Aufgrund ihrer Seltenheit steht die Art z. B. in Bayern auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere (Status: gefährdet) und darf auf keinen Fall mehr bekämpft werden.</p>
<p>Die Rote Wegschnecke ist wie alle Landlungenschnecken ein Zwitter. In der Regel befruchten sie sich gegenseitig. Das Paarungsritual kann mehrere Stunden dauern. Die Tiere verschlingen sich ineinander. Dabei werden die Bildungsorgane der Spermien (Epiphallus) in die (weibliche) Geschlechtsöffnung des Partners eingeführt und die Spermatophoren innerlich übertragen. Im Körperinneren werden die eigenen Eizellen mit dem Sperma des Partners befruchtet. Einige Tage bis Wochen später legen die Schnecken unabhängig voneinander ihre bis zu 400 Eier in mehrere geschützte Gelege ab. Nach wenigen Wochen schlüpfen die Jungtiere und erreichen nach etwa drei Monaten die Geschlechtsreife. Rote Wegschnecken können ein Alter von bis zu drei Jahren erreichen.</p>
<p>Wie gesagt, nachdem die Hitzewelle der vergangenen Wochen durch den Regen abgelöst wurde, kommen diese im Wald hinter unserem Haus aus ihren Verstecken. Ich habe diese Gelegenheit genutzt, um ein paar nette Fotos dieser faszinierenden Wesen zu schießen.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/07/IMGP0091.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/07/IMGP0091-225x300.jpg" alt="Rote Wegschnecke (Foto: Michael Schneider) " title="Rote Wegschnecke (Foto: Michael Schneider) " width="225" height="300" /></a>  <a href="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/07/IMGP0099.jpg" target="_blank"><img border="0" src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/07/IMGP0099-225x300.jpg" alt="Rote Wegschnecke (Foto: Michael Schneider) " title="Rote Wegschnecke (Foto: Michael Schneider) " width="225" height="300" /></a> </p>
<p></center></p>
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		<title>KryptoNews &#8211; August 2010</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/kryptonews-august-2010/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/kryptonews-august-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 20:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werte Mitglieder der IGK, wir hatten zwar in den vergangenen Monaten einen ziemlich regen Informationsaustausch per eMail und Telefon, aber das verbesserte Mitgliedermagazin ist dabei etwas auf der Strecke geblieben, da ich ohnehin nur sporadisch daran arbeiten konnte. Nunmehr ist es aber geschafft und die neuen KryptoNews kommen ab Mitte August. Als kleine Entschädigung für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werte Mitglieder der IGK,</p>
<p>wir hatten zwar in den vergangenen Monaten einen ziemlich regen Informationsaustausch per eMail und Telefon, aber das verbesserte Mitgliedermagazin ist dabei etwas auf der Strecke geblieben, da ich ohnehin nur sporadisch daran arbeiten konnte.  Nunmehr ist es aber geschafft und die neuen <a href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/kryptonews-mitgliedermagazin-2010/" title="KryptoNews">KryptoNews</a> kommen ab Mitte August.</p>
<p>Als kleine Entschädigung für die letzten Wochen ohne das Mitgliedermagazin erhalten alle Mitglieder aber bereits in den kommenden Tagen eine kleine Entschädigung mit der Post zugestellt.  </p>
<p>Alle weiteren Details zur Änderung sind dann im neuen Heft nachzulesen.  </p>
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		<title>Microsoft setzt auf Bigfoot, Yeti und Nessie</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/microsoft-setzt-auf-bigfoot-yeti-und-nessie/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 08:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Microsoft hat mit dem Internet Explorer 8 auf 3 Experten für das verbergen der Persönlichkeit und zum Schutz vor Phishing-Attacken gesetzt. So findet man bei den Entwicklern von Microsoft neuerdings Experten wie Bigfoot, Nessie oder den berüchtigten Yeti. Mehr dazu gibts auf der Webseite von Microsoft: Microsoft-Experten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/07/cryptids.jpg" target="_blank"><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/07/cryptids-300x160.jpg" alt="Bigfoot, Nessie und Yeti  (Bild: Microsoft)" title="Bigfoot, Nessie und Yeti  (Bild: Microsoft)" width="300" height="160" class="aligncenter size-medium wp-image-707" border="0" /></a></p>
<p>Microsoft hat mit dem <a href="http://www.microsoft.com/germany/aktionen/ie8experts/de/" title="Microsoft-Experten" target="_blank">Internet Explorer 8</a> auf 3 Experten für das verbergen der Persönlichkeit und zum Schutz vor Phishing-Attacken gesetzt.  So findet man bei den Entwicklern von Microsoft neuerdings Experten wie Bigfoot, Nessie oder den berüchtigten Yeti.</p>
<p>Mehr dazu gibts auf der Webseite von Microsoft: <a href="http://www.microsoft.com/germany/aktionen/ie8experts/de/" title="Microsoft-Experten" target="_blank"><strong>Microsoft-Experten</strong></a> </p>
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		<title>Leviathan melvillei</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/leviathan-melvillei/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 15:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sein Name könnte passender kaum sein: Leviathan melvillei, benannt nach den mythischen Meeresungeheuern und dem Schriftsteller Herman Melville. Dessen Romanfigur Kapitän Ahab hätte dieser Wal wohl noch viel mehr Probleme bereitet als Moby Dick. Doch Leviathan melvillei war keine Fiktion, sondern vor gut zwölf Millionen Jahren real. Diese Giganten, die während dem Miozän vor den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_703" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/07/leviathan_melvillei.jpg" alt="Leviathan melvillei  (Zeichnung: Nature)" title="Leviathan melvillei  (Zeichnung: Nature)" width="300" height="382" class="size-full wp-image-703" /><p class="wp-caption-text">  </p></div>Sein Name könnte passender kaum sein: <em>Leviathan melvillei</em>, benannt nach den mythischen Meeresungeheuern und dem Schriftsteller Herman Melville. Dessen Romanfigur Kapitän Ahab hätte dieser Wal wohl noch viel mehr Probleme bereitet als Moby Dick. Doch <em>Leviathan melvillei</em> war keine Fiktion, sondern vor gut zwölf Millionen Jahren real.</p>
<p>Diese Giganten, die während dem Miozän vor den Pazifikküsten Südamerikas lebten, wurden wahrscheinlich bis zu 17,5 Meter lang und waren zumindest indirekte Vorfahren der heutigen Pottwale. Ein internationales Forscherteam hat den ersten, zu drei Vierteln erhaltenen Schädel eines Exemplars untersucht und die Erstbeschreibung in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature veröffentlicht. Die Experten gruben das rund drei Meter lange Fossil im Pisco-Becken in Südperu, einer berühmten Fundstätte für prähistorische Meerestiere, aus.</p>
<p>Das Besondere an <em>Leviathan melvillei</em> sind jedoch nicht seine Maße, sondern ist sein Gebiss. Im Gegensatz zu den modernen Pottwalen trug Leviathan in beiden Kiefern Zähne &#8211; relativ wenige, aber dafür um so größere: Der längste misst mehr als 36 Zentimeter. Eine so ausgestattete Kreatur ernährte sich kaum von kleinen Beutetieren.</p>
<p>Der Fund schließt eine schon seit langer Zeit bestehende Wissenslücke: Immer wieder sind auf der ganzen Welt sehr große Zähne gefunden worden, die sich nicht den bekannten Arten zuordnen ließen. Einen solchen bargen Hobbyforscher vor einigen Jahren in Chile und stellten Fotos davon ins Internet. Der belgische Paläontologe Olivier Lambert und seine Kollegen waren fasziniert. &#8220;Das war der Beginn der Suche nach Leviathan melvillei&#8221;, sagt er.</p>
<p>Das Maul dieser urzeitlichen Pottwale trug das größte Raubtiergebiss aller bislang bekannten höheren Wirbeltiere. Der Schädel zeigt an den Schläfen erstaunlich tiefe Fossae. Dort waren höchstwahrscheinlich gewaltige Beißmuskeln untergebracht. Die Wissenschafter sind deshalb davon überzeugt, dass sich <em>Leviathan melvillei</em> nicht von Riesentintenfischen ernährte, wie das seine heutigen Verwandten, die Pottwale, tun. Die brauchen dafür keine massive Bezahnung und deutlich weniger Muskeln. Sie schlucken ihre vielarmige Beute praktisch ganz, ohne zu kauen.</p>
<p>Stattdessen machte Leviathan wohl Jagd auf andere Wale. Die gab es in seinem Lebensraum reichlich, im Pisco-Becken wurden bereits viele sehr gut erhaltene Fossilien von mehreren Bartenwal-Spezies und weiteren Meeressäugern gefunden. Die urzeitliche Artenvielfalt hatte ökologische Gründe. Auch damals zeichneten sich die peruanischen Küstengewässer offenbar durch eine besonders hohe Produktivität aus. Den nährstoffreichen Humboldt-Strom gab es anscheinend schon, meint Lambert, und daher jede Menge Plankton und Fisch.</p>
<p>Größere Wirbeltiere, darunter die Bartenwale, profitierten von diesem reich gedeckten Tisch. Sie wiederum dürften die Beute von <em>Leviathan melvillei</em> gewesen sein, am Ende der Nahrungskette. Allerdings waren die mächtigen Urpottwale nicht die alleinigen Jäger in diesem Gebiet. Im Pisco-Becken finden sich ebenfalls Überreste riesiger Raubhaie der Art <em>Carcharocles megalodon</em>.</p>
<p><small><br />
Quelle: Nature 466, 105-108 (1. July 2010) | doi:10.1038/nature09067  / <a href="http://derstandard.at/1277337107090/Leviathan-melvillei-Ahabs-wirklicher-Albtraum" title="Quelle">Standard</a><br />
Bildverzeichnis: Nature / C. Lettenneur (MNHN)</small></p>
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		<title>Tatzelwurm-Salbe</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 20:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte an dieser Stelle auf ein interessantes Detail eingehen, welches sich während unserer aktuellen Tatzelwurm-Tour ergeben hatte. Das Ganze begann eigentlich schon im letzten Jahr, als ich von Frau Stallhuber einen netten Brief erhielt, die durch Zufall von unseren bisherigen Forschungsarbeiten zum Tatzelwurm gelesen hatte. Darin bot sie an, mir ein wenig mehr über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte an dieser Stelle auf ein interessantes Detail eingehen, welches sich während unserer aktuellen <a href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/expedition-tatzelwurm-2010-beendet/" title="Tatzelwurm">Tatzelwurm-Tour</a> ergeben hatte.  Das Ganze begann eigentlich schon im letzten Jahr, als ich von Frau Stallhuber einen netten Brief erhielt, die durch Zufall von unseren bisherigen Forschungsarbeiten zum Tatzelwurm gelesen hatte.  Darin bot sie an, mir ein wenig mehr über das Wissen ihrer Großmutter zu erzählen.  Diesen Brief nahmen wir in diesem Jahr zum Anlass, um Frau Stallhuber einen Besuch während der Tour abzustatten und ein persönliches Gespräch zu führen.</p>
<p>Anders als gedacht stellte sich heraus, dass sie selbst bereits über 60 Jahre alt ist und das entsprechende Wissen noch von ihrer Oma erlernt hatte. Sie selbst habe zwar niemals selbst einen lebenden Tatzelwurm gesehen, aber die alten Leute in ihrer Kindheit schwörten auf die Wirkung einer hausgemachten Salbe, welche aus einem Tatzelwurm gemacht wurde. </p>
<p>Jetzt muss ich ein wenig weiter ausholen, denn ich habe schon bei früheren Forschungen von diversen Rezepten und Salben gehört, welche mit Zutaten vom Tatzelwurm hergestellt worden sein sollen.  Einige Quellen gehen hier bis ins Mittelalter zurück, meist jedoch sehr stark mythologisiert und mit Zauberkräften beschrieben.</p>
<p>Das Besondere an der neuen Beschreibung ist jedoch, dass es in diesem Fall hier eine konkrete Beschreibung der Zubereitung und der Wirkung gibt.        </p>
<p>Frau Stallhuber erinnerte sich daran, dass ihre Oma eines Tages von einem alten Mann ein armlanges, dunkelfarbiges Tier erhielt, welches wohl der besagte Tatzelwurm in der Salbe war. Das Tier war also etwa in der Länge eines Armes, ziemlich dunkel mit grauen Sprenkeln gefärbt.  Dieses Tier war wohl bereits tot, denn es soll in Zeitungspapier eingewickelt gewesen sein und einen strengen Geruch verbreitet haben.  Nach ihrer Einschätzung war es aber keine Schlange, sondern erinnerte sie eher an einen Molch. </p>
<p>Dieses Tier wurde nicht ausgenommen, sondern in kleinere Stücke zerteilt und mit Schweineschmalz, ein wenig Öl (oder Lebertran, genau weiß sie es nicht mehr), Arnika und einigen anderen Kräutern in einen großen Topf gegeben und auf dem Holzherd für mehrere Stunden aufgekocht (gesiedet).  Anschließend wurde diese heiße Masse in Gläser und Tigel gefüllt, wo diese auskühlte und erstarrte.</p>
<p>Dabei entstand eine recht fette und trübe Salbe. Die Wirkung dieser Salbe indes soll stark beruhigend und schmerzlindernd gewirkt haben. Auf der Haut selbst wurde das eingeriebene Gewebe recht warm.  </p>
<p>Dies ist ein recht interessanter pharmakologischer Effekt, dem ich noch weiter nachgehen werde. Hier zahlt sich meine Ausbildung und Berufserfahrung in der Kosmetik- und Pharmaindustrie wieder einmal voll aus.  Es stellt sich daher auch die Frage, ob dieser Effekt alleinig auf der Kräutermischung beruht, oder auch ein chemischer Prozess oder Giftstoffe des besagten Tieres hierfür verantwortlich gemacht werden können. </p>
<p>Interessant ist zudem die Beschreibung, nach der es sich um einen großen Molch oder Salamander handeln könnte.  Auf jeden Fall ist hier noch eine Menge an weiterer Forschungsarbeit nötig.  </p>
<p>Es hat offenkundig den Anschein, dass hinter dem legendären alpinen Tatzelwurm ein reales Tier oder gar mehrere Tiere zu stehen scheint. Ob es sich dabei jedoch um eine neue und bislang unbekannte Art handelt, oder Fehlinterpretationen bekannter Tiere, bleibt wohl bis auf weiteres ungeklärt.  </p>
<p>Eine entsprechende ausführliche Zusammenfassung wird in einiger Zeit folgen.</p>
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		<title>Expedition Tatzelwurm 2010 erfolgreich beendet</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/expedition-tatzelwurm-2010-beendet/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, in der Zeit vom 14.06. bis zum 20.06.2010 waren wir im Gebiet zwischen Salzburg und dem Watzmann unterwegs, um lokale Berichte und Legenden über den Tatzelwurm zu sammeln. Hierbei erhielten wir einige wirklich sehr interessante Daten, welche Erkenntnisse aus unserer Expedition 2006 stützen und sogar ergänzen. Die genaue Datenauswertung wird noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>in der Zeit vom 14.06. bis zum 20.06.2010 waren wir im Gebiet zwischen Salzburg und dem Watzmann unterwegs, um lokale Berichte und Legenden über den Tatzelwurm zu sammeln.  Hierbei erhielten wir einige wirklich sehr interessante Daten, welche Erkenntnisse aus unserer Expedition 2006 stützen und sogar ergänzen.  Die genaue Datenauswertung wird noch einige Wochen in Anspruch nehmen.  Alleine durch das gesammelten Datenmaterial wurden die vorherigen Erwartungen weit übertroffen.  Hierzu werden wir in den kommenden Wochen noch etwas mehr veröffentlichen. </p>
<p>Was uns leider nicht in vollem Umfang gelungen ist, war die genaue Geländeuntersuchung und Erkundung abseits der Touristenwege.  Das Wetter machte uns einen ordentlichen Strich durch die Rechnung, so dass es teilweise unmöglich war hier auch nur im Ansatz die angesetzten Ziele zu erreichen.  Starke Regenfälle und niedrige Temperaturen sorgten die meiste Zeit dafür, dass wir viele der eingeplanten Punkte nicht angehen konnten und aus Sicherheitsgründen auf deren Erkundung verzichten mussten.   </p>
<p>Dennoch war die Forschungreise im Gesamtergebnis erfolgreich und bringt eine ganze Reihe an interessantem Material hervor. </p>
<p><center><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/06/tatzelwurm.gif" alt="Skizze eines Tatzelwurms von einer Augenzeugin" title="Skizze eines Tatzelwurms von einer Augenzeugin" width="350" /><br/><small>Tatzelwurmskizze einer Augenzeugin</small></center></p>
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		<title>Feedback zu Kryptozoologie.net</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/feedback-zu-kryptozoologie-net-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 13:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte mich an dieser Stelle einmal für die vielen Anfragen bedanken, auf die ich nur einmal kurz eingehen möchte. Die häufigste Frage war wohl jene, weshalb Kryptozoologie.net nicht wie Cryptomundo täglich neue News und Storys bringt. Die Antwort darauf ist recht schnell gegeben. Kryptozoologie.net ist eher ein Privatprojekt meiner Wenigkeit, auf welchem neben den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mich an dieser Stelle einmal für die vielen Anfragen bedanken, auf die ich nur einmal kurz eingehen möchte.</p>
<p>Die häufigste Frage war wohl jene, weshalb Kryptozoologie.net nicht wie <a href="http://www.cryptomundo.com" title="Cryptomundo">Cryptomundo</a> täglich neue News und Storys bringt.  Die Antwort darauf ist recht schnell gegeben.  Kryptozoologie.net ist eher ein Privatprojekt meiner Wenigkeit, auf welchem neben den Meldungen zum kryptozoologischen Verlagsprogramm des <a href="http://www.twilightline.com" title="Twilight-Line Verlag">Verlages</a> von mir hin und wieder einmal interessante Meldungen eingetragen werden. Mit der kryptozoologischen Forschungsarbeit befasse ich mich täglich, aber ich habe auch eine Menge anderer Aufgaben zu erledigen, mit welchen ich meinen Lebensunterhalt bestreiten muss. Von der kryptozoologischen Forschungsarbeit kann man nicht satt werden und schon gar nicht eine Familie ernähren. So bleibt nur sehr wenig Zeit, um ab und zu einmal ein paar neue Inhalte auf Kryptozoologie.net einzustellen.  </p>
<p>Loren Coleman auf Cryptomundo hat es hier wesentlich einfacher, denn offiziell ist er im Ruhestand und bringt entsprechende Zeitreserven mit.  Aber genau wie meine Wenigkeit hier wird Loren Coleman ebenfalls nicht für das Schreiben auf Cryptomundo bezahlt. Dies sagt er aber auch immer wieder auf Cryptomundo, um Spendengelder zu erhalten.</p>
<p>Ein weiterer grundlegender Unterschied ist, dass sich Cryptomundo über unzählige Werbebanner finanziert.  Dies ist hier auf Kryptozoologie.net nicht der Fall, da die Seite durch den Verlag getragen wird. </p>
<p>Wer hier bei Kryptozoologie.net ehrenamtlich mitarbeiten möchte, der kann dies gerne tun. Einfach kurz bei mir melden. </p>
<p>Die zweithäufigste Frage geht meist dahin, was mit den Einnahmen aus dem <a href="http://www.faehrtenleser-magazin.de" title="Der Fährtenleser">Fährtenleser</a> geschieht.  Offensichtlich denken einige Leser, dass der <a href="http://www.faehrtenleser-magazin.de" title="Der Fährtenleser">Fährtenleser</a> eine kommerzielle Goldgrube sein muss.  Es ist richtig, dass wir mit dem Magazin Gewinne erzielen, aber diese Gewinne fließen wieder direkt in die kryptozoologische Forschungsarbeit ein und reichen um Längen nicht aus, so dass man obendrein noch aus der eigenen Tasche Geld draufzahlen muss. Zumal ein gewisser Teil dieser Gewinne wieder in die Vorbereitungen der kommenden Ausgaben einfließen. </p>
<p>Der einzig finanzielle Ausgleich in dieser Richtung für mich kommt aus den Buchverkäufen meiner eigenen Werke, allerdings ist dies letztendlich auch nur ein Taschengeld, solange keines der Bücher zum wirklichen Bestseller wird.  Vom Schreiben alleine kann man sich mit der kryptozoologischen Thematik wieder nicht ernähren.  </p>
<p>Danach kommt meist die Fragestellung, ob wir nicht Schülern oder Studenten kostenfrei Material und Bücher für deren Arbeiten zustellen können. Dies ist generell nicht möglich, auch wenn ich gerne bei offenen Fragen weiterhelfe.  Kryptozoologie.net ist dennoch eine kommerzielle Plattform des Verlages, für welchen ich letztendlich auch arbeite. Wenn wir hier einmal anfangen Material im großen Umfang zu verschenken, können wir auch gleich ganz darauf verzichten weiterzumachen, da wir uns selbst unserer Grundlagen berauben. </p>
<p>Selbstverständlich unterstützen wir den Nachwuchs und bieten Informationen, wozu letztendlich auch die <a href="http://www.kryptozoologie.net/ig-kryptozoologie/" title="Interessengemeinschaft Kryptozoologie">IG Kryptozoologie</a> da ist. Aber wir müssen hier auch entsprechende Grenzen ziehen und können nicht jeder Anfrage nach kostenfreien Material nachkommen. Hierfür bitten wir um Verständnis. </p>
<p>Ich hoffe, dass ich mit dieser kleinen Erklärung einige wichtige Fragen beantworten konnte. </p>
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		<title>Speiserekonstruktion eines Urpferdes</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 15:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fossilien]]></category>
		<category><![CDATA[Paläozoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Kriminaltechnisch-forensische Untersuchungen geben üblicherweise Aufschluss über die letzten Stunden eines Verbrechens-Opfers. Ganz ähnliche Methoden haben nun die beiden Paläontologen Volker Wilde und Meinolf Hellmund angewendet, um mehr über die letzte Mahlzeit eines Urpferdes (Propalaeotherium isselanum) herauszufinden, dass in den 1930er-Jahren im Geiseltal in Sachsen-Anhalt entdeckt worden war. Der glückliche Umstand einer in der Geiseltalsammlung nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kriminaltechnisch-forensische Untersuchungen geben üblicherweise Aufschluss über die letzten Stunden eines Verbrechens-Opfers. Ganz ähnliche Methoden haben nun die beiden Paläontologen Volker Wilde und Meinolf Hellmund angewendet, um mehr über die letzte Mahlzeit eines Urpferdes (<em>Propalaeotherium isselanum</em>) herauszufinden, dass in den 1930er-Jahren im Geiseltal in Sachsen-Anhalt entdeckt worden war.</p>
<p>Der glückliche Umstand einer in der Geiseltalsammlung nach 75 Jahren wieder aufgefundenen und bislang noch nicht untersuchten Probe aus den 1930er Jahren hat detaillierten Aufschluss über die Ernährungsbiologie und das Verhalten dieser frühen Vertreter der Pferdeartigen beim Nahrungserwerb gegeben.</p>
<p>&#8220;Die folivore Ernährung, das heißt das Fressen von Laubblättern, stand bei diesen Säugetieren demnach ganz im Vordergrund&#8221;, meint Hellmund vom Geiseltalmuseum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ein Schwerpunkt der letzten Mahlzeit bestand aus Blättern von tropischen Verwandten der heutigen Mistel- und Heidekrautgewächse. Entsprechende Pollen deuten darauf hin, dass offenbar auch die Blüten von Heidekrautgewächsen nicht verschmäht wurden. Die erwähnten Laubblätter konnten aufgrund der guten Erhaltung von Strukturen der Blatthaut, darunter insbesondere die charakteristischen, dem Gasaustausch dienenden Spaltöffnungen (Stomata) bestimmt werden.</p>
<p>Zum Nahrungsspektrum zählten aber auch kleine, ovale Samenkörner, die jedoch erhaltungsbedingt noch nicht näher spezifiziert werden können, wie Wilde vom Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg erklärt. Typisch für einen &#8220;Mageninhalt&#8221; sei auch der &#8220;Beifang&#8221;, der beispielsweise durch Wühlen in heruntergefallenem Blattwerk des Urwaldes unabsichtlich mit aufgenommen wurde. Er besteht aus kleinen kantigen Quarzkörnchen, die ebenfalls zweifelsfrei erkennbar sind.</p>
<p>Damit zeigt sich &#8211; und das ändert die bisherige Auffassung von der Nahrungsgrundlage dieser Tiere &#8211; dass die Urpferdchen beim Nahrungserwerb eher opportunistisch als gezielt vorgingen. Sie ernährten sich dabei ausschließlich vegetarisch und überwiegend von weicher Blattnahrung, wobei sie auch frisches zu Boden gefallenes Laub nutzten.</p>
<p>Dies steht in klarer Beziehung zur Morphologie ihres Gebisses. Das heißt, die Kronen der Seitenzähne, insbesondere der Backenzähne (Molaren), bestehen bei den Urpferdchen aus Höckern und sehr wirksamen Schneidekanten. Dies sei laut Wilde ein fundamentaler Unterschied zu den heutigen, modernen Pferden, bei denen die überwiegende Grasnahrung unter anderem zu einer vergrößerten Kaufläche geführt hat. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift <em>Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments</em> (Volume 90, Number 2 / Juni 2010, S.153-162) veröffentlicht. </p>
<p><small>Quelle: <a href="http://derstandard.at/1271378201407/Letzte-Mahlzeit-Einem-Urpferdchen-in-den-Magen-geschaut" title="Standard" target="_blank">Standard</a> / <a href="http://springerlink.com/content/g555gxv56758g640/?p=373eb394eee944e09d5d8191570599e3&#038;pi=4" title="PAP" target="_blank">PAP</a><br />
</small></p>
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		<title>Michael Schneider bei Facebook</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 14:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/06/michael-schneider.jpg" alt="Michael Schneider" title="Michael Schneider" width="1" height="1" class="alignright size-full wp-image-684" /></p>
<p>Wer immer mit aktuellen Informationen von <a href="http://www.facebook.com/people/Michael-Schneider/100001082270146" title="Michael Schneider">Michael Schneider</a> versorgt sein oder direkt mit mir in Kontakt treten möchte, der findet meine Wenigkeit auch bei Facebook.</p>
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		<title>Tatzelwurm-Legenden</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 14:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, im Zuge unserer aktuellen Forschungsreise auf den Spuren des Tatzelwurms möchten wir auch unsere Leser bitten, ein paar Legenden und Geschichten um den legendären Tatzelwurm hier zusammenzutragen. Wer also eine Geschichte vom oder mit einem Tatzelwurm kennt, der kann diese direkt hier als Kommentar eintragen oder uns diese per E-Mail zukommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>im Zuge unserer aktuellen <a href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/expedition-tatzelwurm-2010-anmeldung/" title="Expedition Tatzelwurm 2010">Forschungsreise</a> auf den Spuren des Tatzelwurms möchten wir auch unsere Leser bitten, ein paar Legenden und Geschichten um den legendären Tatzelwurm hier zusammenzutragen.  </p>
<p>Wer also eine Geschichte vom oder mit einem Tatzelwurm kennt, der kann diese direkt hier als Kommentar eintragen oder uns diese per <a href="mailto:magazin@kryptozoologie.net" title="eMail">E-Mail</a> zukommen lassen.</p>
<p>Diese Geschichten werden wir zusammen mit der Zusammenfassung der Forschungsreisen in einer kommenden Ausgabe unseres Magazins <a href="http://faehrtenleser-magazin.de" title="Der Fährtenleser">Der Fährtenleser</a> mit einbeziehen.  Alle Verfasser, deren Geschichten und Legenden mit in das Magazin aufgenommen werden, erhalten als kleines Dankeschön jeweils ein Freiexemplar der Ausgabe zugestellt und werden entsprechend benannt.</p>
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