Kurze Nachlese zum Kryptozoologie-Seminar in Berlin 2009

31. März 2009
Autor: Michael Schneider

Michael Schneider während eines Vortrages  (Foto: Hans-Jörg Vogel)Liebe Leserinnen und Leser,

am 27. und 28.03.2009 fand in Berlin das bereits seit langem angekündigte Kryptozoologie-Seminar statt. An dieser Stelle möchte ich eine erste kleine Nachlese zu dieser zweitägigen Veranstaltung abgeben.

Das Seminar startete am 27.03. gegen 14.00 Uhr mit einem Vortrag von Hans-Jörg Vogel, dem Organisator dieser Veranstaltung, welcher nach der Einführung über seine Forschungsergebnisse zum Thema “Mythos ‘Wilder Mann’ – Relikthominoiden im deutschsprachigen Raum” berichtete (siehe auch Fährtenleser 2).

Der folgende Vortrag wurde von Markus Hemmler mit dem Thema “Kryptozoologie und Kreationismus” gehalten. Nach dem Ende dieses Vortrages kam es zu einer hitzigen Debatte über diesen, welche sich bis zum Ende des ersten Tages hinzog.

Am Abend nach dem Seminar kam es im Hotel Buchholz in Berlin Pankow, dem Seminarort, noch zu einer geselligen Runde mit persönlichen Diskussionen der Teilnehmer.

Der zweite Seminartag am 28.03.2009 begann bereits um 10.00 Uhr mit einem interessanten Vortrag von Dr. Lutz Dirksen mit dem Thema “Mythos Riesenschlangen” (siehe auch Faszination Riesenschlangen und Anakondas), welcher auf seine Suche nach den Riesenschlangen in Südamerika und über Riesenschlangen als allgemeines Thema einging.

Nach diesem Vortrag wurden einige Fragen der Teilnehmer zur Thematik beantwortet. Bevor es nach einer kleinen Pause zu den nächsten Vorträgen überging.

Eigentlich war nunmehr ein Vortrag von Tobias Möser zum Thema “Arbeitsmethoden in der Kryptozoologie und Zoologie” vorgesehen, doch dieser musste kurzfristig abgesagt werden, da Tobias Möser verhindert war. Stattdessen hielt Dr. Hartmut Schmied vom Legendenmuseum Cryptoneum einen Vortrag zum Thema “Die Drachen-Halbinsel Fischland-Darß-Zingst” über den Ostseebereich zwischen Rostock und Stralsund.

Da immer noch eine Zeitspanne bis zum Tagespunkt des Mittagessens vorhanden war, hielt meine Wenigkeit noch einen kurzen Vortrag zu den Forschungsergebnissen zum Tatzelwurm der Alpen (siehe auch Der Fährtenleser 1).

Anschließend konnte man sich bei einem herzhaften Eintopf, dessen Inhalte für sich auch etwas kryptisch waren, wieder etwas stärken, bevor es zum Endspurt des Tages ging.

Nach dieser Mahlzeit wieder gestärkt, hielt ich meinen Vortrag zur Thematik des Bigfoots mit dem Thema “Von Waldgeistern, Affenmenschen und Relikthominoiden”, worauf es noch ein paar Fragen gab. Das Interesse an diesem Vortrag schien nicht besonders groß zu sein, so dass ich relativ zügig wieder zum Ende kam. Eine inhaltliche Zusammenfassung des Beitrages findet man auch im Fährtenleser 5.

Anschließend wurde noch eine kleine Pause von einigen Minuten eingelegt, bevor Francois de Sarre im Auftrag von Michel Ballot die Ergebnisse der Forschungsreisen auf der Spur des “Mokélé Mbembé” aus dem Jahre 2008 interpretierte. Auch hierzu kam es zu einer angeregten Diskussion zum Thema, da die Existenz eines solch großen Wesens wie dem Mokélé Mbembé im Herzen Afrikas erheblichen Platz für Spekulationen lässt. Ich hatte dieses Thema ebenfalls schon einmal in meinem Buch Spuren des Unbekannten aufgegriffen, so das aus meiner persönlichen Sicht hier wenig neue Informationen hinzukamen, abgesehen von einigen interessanten Aufnahmen.

Gegen 18.00 Uhr endete schließlich dieses Seminar.

Für alle am Inhalt interessierten Leser wird es demnächst aus der Redaktion des Kryptozoologie-Report einen speziellen Seminarband mit einer ausführlichen Zusammenfassung des Seminars geben.

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  1. Das angekündigte Seminar-Sonderheft des Kryptozoologie-Reports kann man hier beziehen: Seminarheft

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