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	<title>Kryptozoologie.net &#187; Insekten und Spinnen</title>
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	<description>Kryptozoologie und artverwandte Themen</description>
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		<title>Neue Riesenspinne in Israel entdeckt</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 22:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Israelische Wissenschafter haben eine beinahe handgroße Wüstenspinne entdeckt. Das Tier habe eine Beinspanne von 14 Zentimetern und lebe in den Sanddünen der Arava-Gegend im Süden Israels, teilte die Universität Haifa mit. Die neue Art erhielt den Namen Cerbalus aravensis. Sie sei die größte Spinne der Gattung Cerbalus im Nahen Osten. Das Tier sei nachts und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/01/Sandspinne.jpg" target="_blank"><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/01/Sandspinne-300x185.jpg" alt="Cerbalus aravensis  (Foto: University of Haifa)" title="Cerbalus aravensis  (Foto: University of Haifa)" width="300" height="185" class="alignnone size-medium wp-image-535" border="0" align="right" /></a>Israelische Wissenschafter haben eine beinahe handgroße Wüstenspinne entdeckt. Das Tier habe eine Beinspanne von 14 Zentimetern und lebe in den Sanddünen der Arava-Gegend im Süden Israels, teilte die Universität Haifa mit. Die neue Art erhielt den Namen <em>Cerbalus aravensis</em>. </p>
<p>Sie sei die größte Spinne der Gattung Cerbalus im Nahen Osten. Das Tier sei nachts und vor allem während der heißen Monate des Jahres aktiv und baue unterirdische Höhlen, die es zur Tarnung mit einer Art Falltür aus zusammenklebenden Sandpartikeln verschließe.</p>
<p>Allerdings sei der Lebensraum der schwarz-weißen Spinne durch die Ausbreitung landwirtschaftlicher Gebiete sowie den Sandabbau gefährdet. &#8220;Die neue Spinne beweist, wie wichtig es ist, die Sanddünen zu bewahren&#8221;, sagte Uri Shanas, der die Forschergruppe leitete. Möglicherweise gebe es in den Dünen weitere, bisher nicht bekannte Tiere.</p>
<p>Die sogenannten Samar-Dünen, wo das Tier entdeckt wurden, haben einst eine Fläche von sieben Quadratkilometern bedeckt. Eine angrenzende Mine und die in der Region betriebene Landwirtschaft haben die Fläche auf weniger als drei Quadratkilometer schrumpfen lassen. </p>
<p>&#8220;Wenn wir die wenigen, ihnen verbleibenden Lebensräume nicht schützen, sterben sie womöglich aus, bevor wir sie entdecken können.&#8221; Es sei sehr selten, eine so große Spinne in diesem Teil der Welt zu entdecken.</p>
<p><small>Quelle: <a href="http://newmedia-eng.haifa.ac.il/?p=2100" title="University of Haifa" target="_blank">University of Haifa</a></small></p>
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		<title>Invasion giftiger australischer Rotrückenspinnen in Japan</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/invasion-redback-spiders-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 20:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bioinvasoren]]></category>
		<category><![CDATA[Insekten und Spinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Out of Place Sightings]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Wissenschaftler hat vor einer Invasion von giftigen Australischen Rotrückenspinnen (Redback-Spider, Latrodectus hasselti) in Japan gewarnt. Die vermutlich als blinde Passagiere auf Frachtschiffen eingeführten Krabbeltiere seien in Japan auf dem Vormarsch, sagte Toshio Kishimoto vom Japanischen Wildtierforschungszentrum. Die Spinnen mit der auffälligen roten Rückenzeichnung hätten bereits in großer Zahl die Region Osaka befallen und breiteten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/11/redback.jpg" alt="Australische Redback-Spider  (Latrodectus hasselti)" title="Australische Redback-Spider  (Latrodectus hasselti)" width="435" height="256" class="alignnone size-full wp-image-482" align="right" />Ein Wissenschaftler hat vor einer Invasion von giftigen Australischen Rotrückenspinnen (Redback-Spider, <em>Latrodectus hasselti</em>) in Japan gewarnt. Die vermutlich als blinde Passagiere auf Frachtschiffen eingeführten Krabbeltiere seien in Japan auf dem Vormarsch, sagte Toshio Kishimoto vom Japanischen Wildtierforschungszentrum. Die Spinnen mit der auffälligen roten Rückenzeichnung hätten bereits in großer Zahl die Region Osaka befallen und breiteten sich jetzt in Richtung auf die Hauptstadt Tokio aus.</p>
<p>Wenn sie sich einmal verbreitet hätten, seien sie nur schwer zu bekämpfen, warnte der Experte. Laut Presseberichten wurden allein in der Präfektur Osaka schon rund zwölf Menschen von den Giftspinnen gebissen. Ein Sechsjähriger musste im Juni mit einem Gegengift behandelt werden. Das Gift der Rotrückenspinne sei stark und besonders für geschwächte Menschen, Kinder und alte Leute gefährlich, sagte Kishimoto.</p>
<p>In Australien starben bereits zahlreiche Menschen durch den Biss der Spinnen, der ein starkes Nervengift enthält. Die Tiere verstecken sich oft in Schuppen, in vor die Tür gestellten Schuhen oder unter Toilettensitzen. Die Japaner müssten besser über die Achtbeiner aufgeklärt werden, forderte der Wildtierspezialist. So sollten sie beispielsweise bei der Reinigung von Gräben Schutzhandschuhe tragen.</p>
<p><small>Quelle: AFP</small></p>
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		<title>Größte Webspinnenart in Museum gefunden</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/webspinnenart-in-museum-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 23:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insekten und Spinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptozoologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kryptozoologisches Puzzle um eine gewaltige Webspinnenart (Radnetzspinnen) hat ein weiteres Teil hinzugefügt bekommen &#8211; und dies in einem Museum. Ein entscheidendes Beweisstück fand sich im Naturhistorischen Museum Wien: Dort entdeckte der slowenische Spinnenexperte Matjaž Kuntner ein aus Madagaskar stammendes Seidenspinnen-Exemplar, das nach einer eigenen Art aussah. Es bestätigte einen Fund in einem Museum in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/10/webspinnen.jpg" alt="Nephila komaci   (Foto: REUTERS / Nicholas Godley)" title="Nephila komaci   (Foto: REUTERS / Nicholas Godley)" width="300" height="200" class="size-full wp-image-426" align="right" />Ein kryptozoologisches Puzzle um eine gewaltige Webspinnenart (Radnetzspinnen) hat ein weiteres Teil hinzugefügt bekommen &#8211; und dies in einem Museum.</p>
<p>Ein entscheidendes Beweisstück fand sich im Naturhistorischen Museum Wien: Dort entdeckte der slowenische Spinnenexperte Matjaž Kuntner ein aus Madagaskar stammendes Seidenspinnen-Exemplar, das nach einer eigenen Art aussah. Es bestätigte einen Fund in einem Museum in Pretoria kurz zuvor und wurde danach durch drei lebende Exemplare &#8211; ein Männchen und zwei Weibchen, die  im südafrikanischen &#8220;Tembe Elephant Park&#8221; gefunden wurden &#8211;  endgültig &#8220;bewiesen&#8221;. Der sogenannte Holotyp, also die Grundlage für die Erstbeschreibung, ist für die Weibchen der Art das Exemplar in Wien. </p>
<p>Die neue Art heißt <em>Nephila komaci</em> und wird von Kuntner und einem Kollegen im Fachblatt PLoS ONE beschrieben. Das Besondere: Die Weibchen haben einen vier Zentimeter langen Körper und bis zu zwölf Zentimeter lange Beine, was sie zu den größten Webspinnen weltweit macht. Wie bei vielen Spinnenarten sind die Männchen von <em>Nephila komaci</em> deutlich kleiner: Das eine gefundene Männchen ist etwas mehr als halb so groß wie die weiblichen Exemplare, also immer noch beachtlich. Eine Einschätzung der Durchschnittsgröße für Männchen lässt sich vorerst aber nicht abgeben: Trotz intensiver Suche konnten bisher keine weiteren lebenden Spinnen der neuen Art gefunden werden.</p>
<p>Kuntner war im Jahr 2000 in einem Museum in Südafrikas Hauptstadt Pretoria auf ein Exemplar dieser Spinne gestoßen, das nicht den bisher beschriebenen Arten entsprach.</p>
<p>Nachdem die Suche nach dieser Spinne bei mehrere Expeditionen erfolglos verlief, galt sie als ausgestorben. Unter 2500 Exponaten in 37 Museen gab es keine weitere derartige Spinne. Als jedoch 2003 ein auf Madagaskar gefundenes zweites Exemplar in Wiens Naturhistorischem Museum auftauchte, wurde Kuntner hellhörig.</p>
<p>Ein Kollege von ihm entdeckte dann im Tembe-Park &#8211; in dem Madagaskar gegenüberliegenden südafrikanisch-mosambikanischen Grenzgebiet &#8211; ein Männchen und zwei Weibchen der neuen Spinnenart. Damit war klar, dass die Spinne in der Tat einer neu entdeckten Spezies angehörte. Kuntner benannte sie nach seinem befreundeten Kollegen Andrej Komac, der zur Zeit der Entdeckung bei einem Unfall ums Leben gekommen war.</p>
<p><small>Quelle: Kuntner M, Coddington JA (2009) Discovery of the Largest Orbweaving Spider Species: The Evolution of Gigantism in Nephila. PLoS ONE 4(10): e7516. doi:10.1371/journal.pone.0007516</small></p>
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		<title>Bagheera kiplingi &#8211; Eine vegetarische Spinne</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/bagheera-kiplingi-eine-vegetarische-spinne/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 21:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insekten und Spinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuentdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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		<description><![CDATA[Etwa 40.000 Arten von &#8220;echten Spinnen&#8221; (Araneae) sind bislang bekannt &#8211; und eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind Raubtiere; ihre Jagd- und Fangmethoden zählen dabei zu den raffiniertesten im gesamten Tierreich. Doch nun entdeckten Forscher im Dschungel von Mittelamerika eine Spezies, die aus der Reihe tanzt: Bagheera kiplingi, benannt nach dem schwarzen Panther aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/10/1254349704700.jpg" alt="Bagheera kiplingi  (Foto: R.L. Curry)" title="Bagheera kiplingi  (Foto: R.L. Curry)" width="403" height="363" class="size-full wp-image-415" align="right" />Etwa 40.000 Arten von &#8220;echten Spinnen&#8221; (Araneae) sind bislang bekannt &#8211; und eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind Raubtiere; ihre Jagd- und Fangmethoden zählen dabei zu den raffiniertesten im gesamten Tierreich. Doch nun entdeckten Forscher im Dschungel von Mittelamerika eine Spezies, die aus der Reihe tanzt: <em>Bagheera kiplingi</em>, benannt nach dem schwarzen Panther aus Rudyard Kiplings berühmtem &#8220;Dschungelbuch&#8221;. </p>
<p>Christopher Meehan von der US-Universität Villanova beobachtete die Tiere in Südmexiko und analysierte zudem ihr Körpergewebe. &#8220;Selbst bei konservativster Schätzung deutet alles auf eine fast ausschließlich vegetarische Ernährung hin&#8221;, so Meehan. Abgesehen hat Bagheera es speziell auf die sogenannten Belt&#8217;schen Körperchen auf den Blattspitzen von Akazien. Diese gehaltvollen Futterkörbe dienen eigentlich als Belohnung für jene Ameisen, mit denen die Akazien in Symbiose leben und die die Pflanzen vor Feinden schützen sollen. Diese Belt&#8217;schen Körperchen stellen 90 Prozent der Spinnenkost, wie Meehan im Fachblatt &#8220;Current Biology&#8221; berichtet.</p>
<p>Um an die begehrte Nahrung zu gelangen, übertrumpft die Spinne die Ameisenwächter mit ihrer Schnelligkeit &#8211; und sichert sich außerdem noch eine kleine Fleischbeilage. Der kleine Restposten an tierischer Nahrung, den die Spinne zu sich nimmt, besteht aus den Larven dieser glücklosen Pflanzenwächter. </p>
<p>Die pflanzliche Ernährung geht aber noch mit zwei weiteren für Spinnen höchst ungewöhnlichen Eigenschaften einher: Während alle anderen Spinnen ihre Beute außerhalb des Körpers verdauen und dann die Nährflüssigkeit aufnehmen, verzehrt Bagheera die pflanzlichen Fasern der Belt&#8217;schen Körperchen in fester Form. Und noch überraschender ist die zweite Entdeckung der Forscher: Sie haben Anhaltspunkte dafür gefunden, dass die männlichen Tiere bei der Pflege der Eier und der Jungspinnen aushelfen. Möglicherweise, so die Wissenschafter, habe die untypische Pflanzenkost die soziale Entwicklung der Tiere beeinflusst.</p>
<ul>
</ul>
<p><small>Quelle: APA</small></p>
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		<title>Rapid Assessment Program findet neue Arten</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/rapid-assessment-program-2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/rapid-assessment-program-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 22:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Rapid Assessment Program&#8221; hieß eine großangelegte biologische Bestandsaufnahme, die die Umweltorganisation Conservation International im Sommer 2008 gemeinsam mit Biologen der Universität von British Columbia in den Regionen Kaijende und Hewa in Papua-Neuguinea durchführte; auch Bewohner der Region waren daran beteiligt. Etwa 600 Spezies wurden dabei registriert &#8211; über 50 davon waren der Forschung bislang unbekannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Rapid Assessment Program&#8221; hieß eine großangelegte biologische Bestandsaufnahme, die die Umweltorganisation <em>Conservation International </em>im Sommer 2008 gemeinsam mit Biologen der Universität von British Columbia in den Regionen Kaijende und Hewa in Papua-Neuguinea durchführte; auch Bewohner der Region waren daran beteiligt. Etwa 600 Spezies wurden dabei registriert &#8211; über 50 davon waren der Forschung bislang unbekannt.</p>
<p>Dazu zählen sechs Arten von Springspinnen &#8211; einer weltweit verbreiteten Familie von Spinnen, die keine Netze baut, sondern ihre Beutetiere im Sprung attackiert. Ihre Spinnfäden nutzen Springspinnen in erster Linie zum Anlegen von Eierkokons. &#8211; Auf einer Konifere am Rande einer Regenwaldlichtung wurde auch diese Spinne hier gefunden: sie ist nicht nur eine neue Spezies, für sie musste auch eine neue Gattung im Familienstammbaum der Springspinnen eingerichtet werden.</p>
<p><center><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/03/springspinne.jpg" alt="Springspinne  Tabuina varirata" title="Springspinne  Tabuina varirata" width="484" height="363" class="size-full wp-image-183" /><br/><small>Springspinne <em>Tabuina varirata</em></small></center></p>
<p>Neu dürften auch Springspinnen aus der Gattung Uroballus sein &#8211; urtümlich wirkenden Tieren, die eine Größe von nur wenigen Millimetern erreichen. Über Verhalten und ökologischen Kontext der Regenwaldbewohnerin ist noch nichts Genaueres bekannt. &#8211; Gefunden wurden aber auch potenzielle Fressfeinde der Spinnen.</p>
<p><center><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/03/uroballus.jpg" alt="Unbekannte Uroballus-Art" title="Unbekannte Uroballus-Art" width="543" height="363" class="size-full wp-image-182" /><br/><small>Unbekannte Uroballus-Art</small></center></p>
<p>Unbekannte Wirbeltiere werden wesentlich seltener gefunden als Wirbellose wie Spinnentiere und Insekten. Bei diesem Gecko aus der Gattung der Nacktfingergeckos dürfte es sich aber um eine solche Spezies handeln. Nacktfingergeckos verfügen über keine Haftscheiben und sind daher eher Bodenbewohner als die bekannten Kletterkünstler aus ihrer Verwandtschaft.</p>
<p><center><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/03/gecky.jpg" alt="Cyrtodactylus-Art" title="Cyrtodactylus-Art" width="543" height="363" class="size-full wp-image-181" /><br/><small>Cyrtodactylus-Art</small></center></p>
<p>Neu waren der Biologie bislang auch diese drei Froschspezies: Spektakulärster Fund ist ein großer grüner Baumfrosch aus der Gattung Nyctimystes, dessen Kaulquappen sich mit ihren Mäulern an Steinen im Bachbett festsaugen, um nicht von der Strömung fortgetragen zu werden. Der Litoria-Frosch bietet alle Kraft auf, um mit seinem Paarungs-Quaken das Rauschen des Flusses, an dem er lebt, zu übertönen &#8211; während der Winzling Oreophryne ein scharfes Zwitschern von sich gibt.</p>
<p><center><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/03/froggy.jpg" alt="Im Uhrzeigersinn, oben beginnend: Nyctimystes, Litoria und Oreophryne" title="Im Uhrzeigersinn, oben beginnend: Nyctimystes, Litoria und Oreophryne" width="385" height="363" class="size-full wp-image-180" /><br/><small>Im Uhrzeigersinn, oben beginnend: Nyctimystes, Litoria und Oreophryne</small></center></p>
<p><small>Quelle und Fotos: <a href="http://www.conservation.org/Pages/default.aspx" target="_blank">Conservation International</a> / REUTERS</small></p>
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		<title>Neue Arten in den Anden entdeckt</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neue-andenmaus-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 22:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insekten und Spinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptobotanik]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine kleine Maus sowie andere bisher unbekannte Arten haben Forscher in den peruanischen Anden entdeckt. Das Nagetier aus der Gattung Akodon lebt ausschließlich in Höhen ab 2800 Metern und ist sogar noch auf 4700 Metern in der Cordillera Blanca (Weiße Kordillere) gefunden worden. Das berichteten die Vereinigung der Anden-Ökosysteme ECOAN sowie die Organisation Conservation Internationals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/03/perumaus.jpg" alt="Neue Mausart der Gattung Akodon  (Foto: dpa)" title="Neue Mausart der Gattung Akodon  (Foto: dpa)" width="400" height="299" class="size-full wp-image-158" align="right" /><strong>Eine kleine Maus sowie andere bisher unbekannte Arten haben Forscher in den peruanischen Anden entdeckt. Das Nagetier aus der Gattung Akodon lebt ausschließlich in Höhen ab 2800 Metern und ist sogar noch auf 4700 Metern in der Cordillera Blanca (Weiße Kordillere) gefunden worden.</strong> </p>
<p>Das berichteten die Vereinigung der Anden-Ökosysteme ECOAN sowie die <em>Organisation Conservation Internationals </em>in einer gemeinsamen Erklärung vom 20.03.2009. Die Funde seien in den Jahren 2005 bis 2008 in der Region Ancash in Hochgebirgswäldern etwa 400 Kilometer nördlich von der Hauptstadt Lima gemacht worden.</p>
<p>Bei den anderen Arten handele es sich um eine Pflanze sowie zwei Käfer. Die neu entdeckten Arten hätten große Bedeutung für die Stabilität und Selbstregulierung der besonders empfindlichen Ökosystme der Hochgebirgswelt. Sie sollten deshalb unter Schutz gestellt werden, forderten die Wissenschaftler. So trage etwa das kleine Nagetier dazu bei, dass bestimmte Insektenarten nicht überhand nähmen und sei sehr wichtig für die Verteilung von Samen, schrieben die Wissenschaftler.</p>
<p>Bei dem Kreuzkraut <em>Senecio sanmarcosensis</em> handele es sich um einen Teil der Feuchtgebietsflora der Hochanden. Die Pflanze sei nur an drei Stellen jeweils auf mehr als 4500 Metern Höhe gefunden worden und damit extrem selten. Deshalb solle sie als gefährdet eingestuft und entsprechend gegen Überweidung, Brandrodung und Bergbauprojekte geschützt werden. Sie blühe von Mai bis Juli. Die Feuchtgebiete sind ein wichtiges Wasserreservoir und Filter für Trinkwasser in tiefer gelegenen Regionen.</p>
<p>Die beiden Käfer erhielten die wissenschaftlichen Namen <em>Eriopis canrash</em> und <em>Cycloneda andresii</em>. Sie ernähren sich unter anderem von Blattläusen und Milben, deren massenhafte Vermehrung sie auf diese Weise verhindern und die Bergbauern damit vor Ernteverlusten bewahren.</p>
<p><small>Quelle: dpa</small></p>
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		<title>Insekten am Reaktor von Tschernobyl dezimiert</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/insekten-von-tschernobyl-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 21:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insekten und Spinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Radioaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Reaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Tschernobyl]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch 23 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Volkszählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt. Anders Pape Møller von der Universität Paris-Sud und Timothy Mousseau von der Universität von South Carolina (USA) zählten zudem die Spinnennetze in der Gegend um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch 23 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Volkszählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt.</strong></p>
<p>Anders Pape Møller von der Universität Paris-Sud und Timothy Mousseau von der Universität von South Carolina (USA) zählten zudem die Spinnennetze in der Gegend um den Reaktor. Mit zunehmender Strahlung sinke die Zahl aller dieser wirbellosen Tiere, berichten die Forscher in den «Biology Letters» der britischen Royal Society.</p>
<p>Møller hatte in den Wäldern von Tschernobyl von 2006 bis 2008 jeweils im Mai und Juni an 731 Punkten Insekten und Spinnennetze gezählt sowie die Strahlenbelastung gemessen. Die sei mit Abstand die umfangreichste Datensammlung über die Häufigkeit von Tieren um Tschernobyl. Die Analyse ergab, dass die Zahl der untersuchten Tiere im Mittel mit steigender Strahlenbelastung abnahm, auch wenn andere Einflüsse wie etwa Bodenart, Lebensraum und Bewuchs berücksichtigt wurden. Eine frühere Studie derselben Autoren hatte bereits ähnliche Ergebnisse für die Häufigkeit und Vielfalt von Vögeln in Tschernobyl ergeben.</p>
<p>In Tschernobyl in der heutigen Ukraine hatte sich am 26. April 1986 das bislang schwerste Reaktorunglück ereignet, bei dem der Reaktorkern sowie das Gebäude von Block 4 des Atomkraftwerks zerstört wurden. Die Strahlung verbreitete sich in ganz Europa.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.kryptozoologie.net/forum/ikonboard.cgi?act=ST;f=21;t=70" title="Vögel von Tschernobyl">Vögel von Tschernobyl</a></p>
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</ul>
<p><small>Quelle: dpa</small></p>
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