<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kryptozoologie.net &#187; Entdeckungen</title>
	<atom:link href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/category/themenbereiche/anthropologie/entdeckungen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kryptozoologie.net</link>
	<description>Kryptozoologie und artverwandte Themen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 21:32:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Neandertaler leben in uns fort&#8230;</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neandertaler-leben-2010/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neandertaler-leben-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 12:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Neandertaler]]></category>
		<category><![CDATA[Cryptozoology]]></category>
		<category><![CDATA[Himonidae]]></category>
		<category><![CDATA[Hominiden]]></category>
		<category><![CDATA[Hominologie]]></category>
		<category><![CDATA[Paläoanthropologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=653</guid>
		<description><![CDATA[Bislang gab es nur vage Vermutungen, dass sich unsere Vorfahren mit unseren nächsten Verwandten, den vor etwa 30.000 Jahren ausgestorbenen Neandertalern, gepaart haben könnten. Nun ist es bewiesen &#8211; und das ist die eigentliche Sensation des am 06.05.2010 veröffentlichten Entwurfs der Neandertaler-Gensequenz. Einer, der davon am meisten überrascht war, ist Svante Pääbo, Paläogenetikpionier und Hauptbetreiber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_654" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/05/1271440626352.jpg" alt="Svante Pääbo  (Foto: APA)" title="Svante Pääbo  (Foto: APA)" width="300" height="200" class="size-full wp-image-654" /><p class="wp-caption-text">  </p></div>Bislang gab es nur vage Vermutungen, dass sich unsere Vorfahren mit unseren nächsten Verwandten, den vor etwa 30.000 Jahren ausgestorbenen Neandertalern, gepaart haben könnten. Nun ist es bewiesen &#8211; und das ist die eigentliche Sensation des am 06.05.2010 veröffentlichten Entwurfs der Neandertaler-Gensequenz. </p>
<p>Einer, der davon am meisten überrascht war, ist Svante Pääbo, Paläogenetikpionier und Hauptbetreiber des vor vier Jahren begonnenen Projekts. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig konnte und wollte es lange selbst nicht glauben, wie er bei einer Telefon-Pressekonferenz am Mittwoch gestand. Doch dann hätten ihn die Daten und die Kollegen endgültig davon überzeugt. </p>
<p>Die Beweise finden sich in den drei Milliarden Basenpaaren, die das Forscherteam um Pääbo, Richard Green von der kalifornischen Universität in Santa Cruz und David Reich von der Harvard Medical School aus rund 400 Milligramm Neandertaler-Knochen rekonstruiert haben. Entnommen wurde das Material vor allem den Schienbeinen dreier weiblicher Neandertaler aus dem heutigen Kroatien. </p>
<p>Die drei Milliarden Basenpaare sind zwar nur 60 Prozent der gesamten Erbsubstanz. Doch im Vergleich mit den vollständig sequenzierten Genomen fünf heute lebender Menschen aus Europa, Asien und Afrika sowie im Vergleich zum Schimpansen-Genom helfen sie, einige der spannendsten Fragen der Anthropologie zu beantworten: Worin liegen die genetischen Gemeinsamkeiten zwischen dem Neandertaler und uns? Welche Unterschiede machen uns Menschen zu Menschen? Und hatten unsere Vorfahren Sex mit den Neandertalern? </p>
<p>Laut den neuen Genom-Analysen, die in der aktuellen Ausgabe des US-Wissenschaftsmagazins <a href="http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/328/5979/710" title="Science" target="_blank">Science</a> (online) veröffentlicht werden, dürften ein bis vier Prozent der DNA der heute lebenden Menschen vom Neandertaler stammen &#8211; freilich mit einer großen Ausnahme: &#8220;Jene Menschen, die südlich der Sahara leben, weisen keine Spuren der Neandertaler-DNA auf&#8221;, so Svante Pääbo. Mit anderen Worten, die ewig gestrigen Rassisten wenig gefallen werden: In den Europäern steckt einiges vom Höhlenmenschen, in den Afrikanern nicht. </p>
<p>Unsere ausgestorbenen Verwandten hinterließen aber auch bei Ostasiaten und Menschen aus dem pazifischen Raum ihre genetischen Spuren, was insoferne überrascht, weil in Ostasien noch nie Neandertaler-Relikte gefunden wurden. Für Pääbo ist das freilich leicht erklärbar: &#8220;Die Neandertaler vermischten sich mit dem modernen Menschen wahrscheinlich, bevor sich Homo sapiens weiter aufspaltete und sich über den Globus ausbreitete.&#8221; Diese Vermischung dürfte demnach vor 50.000 bis 100.00 Jahren im Nahen Osten geschehen sein, wo moderne Menschen und Neandertaler zeitlich überlappend lebten. </p>
<p>Mithilfe des Neandertalergenoms gelang es den Forschern auch, die erste Version eines Katalogs genetischer Merkmale zu erstellen, die in allen Menschen unserer Zeit vorhanden sind, bei Neandertalern jedoch fehlen. In solchen möglichen Anhaltspunkten für eine positive Selektion kurz nach der Trennung der beiden Spezies vor 300.000 bis 400.000 Jahren liegt für Pääbo die zweite faszinierende Aspekt des Projekts. </p>
<p>Insgesamt fanden sie 212 Genom-Regionen mit Abweichungen dieser Art, darunter befinden sich drei Gene, die sich nach der Mutation auf die geistige und kognitive Entwicklung auswirkten. Diese Gene haben mit Down-Syndrom, Schizophrenie und Autismus zu tun. </p>
<p>Unter den anderen 20 Regionen auf dieser Liste befand sich auch ein Gen, das beim Energiemetabolismus eine Rolle spielt, sowie ein weiteres, dass die Entwicklung des Schädelskeletts, des Schlüsselbeins und des Brustkorbs beeinflusst. Diese Gene haben die Aussichten des frühen Menschen auf ein Überleben oder Fortpflanzen wohl auf irgendeine Weise verbessert. Auf welche Weise genau, muss erst noch erforscht werden. </p>
<p><small>Quelle: APA / <a href="http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/328/5979/710" title="Science" target="_blank">Science</a> / <a href="http://derstandard.at/1271376138701/Der-Neandertaler-in-uns" title="Standard" target="_blank">Standard</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neandertaler-leben-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Safari zum Urmenschen</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/safari-zum-urmenschen/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/safari-zum-urmenschen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 14:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hominologie]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptozoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache/Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Hominiden]]></category>
		<category><![CDATA[Homo sapiens]]></category>
		<category><![CDATA[Urmenschen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=624</guid>
		<description><![CDATA[Noch bis zum 18.04.2010 kann man in Frankfurt am Main die wirklich faszinierende Sonderausstellung des Naturkundemuseums Senckenberg mit dem passenden Titel Safari zum Urmenschen in der Wolfgang-Steubing-Halle (im Museumshof) besuchen. Wie der Name bereits sagt, wird man auf eine faszinierende Reise in die Welt unserer Vorfahren und Verwandten entführt. Besonders beeindruckend sind dabei die ausgestellten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_184" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.krombach-news.de/wp-content/dateien/2010/04/SafariUrmensch.jpg" alt="Safari zum Urmenschen" title="Safari zum Urmenschen" width="300" height="202" class="size-full wp-image-184" /><p class="wp-caption-text">  </p></div>Noch bis zum 18.04.2010 kann man in Frankfurt am Main die wirklich faszinierende Sonderausstellung des Naturkundemuseums <a href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/lesertreffen-senckenberg-01-10/" title="Senckenberg" target="_blank">Senckenberg</a> mit dem passenden Titel <em>Safari zum Urmenschen</em> in der Wolfgang-Steubing-Halle (im Museumshof) besuchen.  Wie der Name bereits sagt, wird man auf eine faszinierende Reise in die Welt unserer Vorfahren und Verwandten entführt.  Besonders beeindruckend sind dabei die ausgestellten Schädel und deren Lebendrekonstruktionen.</p>
<p><div id="attachment_185" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.krombach-news.de/wp-content/dateien/2010/04/SDC12613.jpg" target="_blank"><img src="http://www.krombach-news.de/wp-content/dateien/2010/04/SDC12613-300x225.jpg" alt="Schädelrekonstruktion" title="Schädelrekonstruktion" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-185" /></a><p class="wp-caption-text">Schädelrekonstruktion und Michael Schneider</p></div>
<div id="attachment_186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.krombach-news.de/wp-content/dateien/2010/04/SDC12618.jpg" target="_blank"><img src="http://www.krombach-news.de/wp-content/dateien/2010/04/SDC12618-225x300.jpg" alt="Schädelrekonstruktion" title="Schädelrekonstruktion" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-186" /></a><p class="wp-caption-text">Schädelrekonstruktion</p></div>
<p>Hinzu kommt das bemerkenswerte Ausstellungsstück von &#8220;Ida&#8221; (<em><a href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/darwinius-masillae-oktober2009/" title="Ida">Darwinius masillae</a></em>), welches im Jahr 2009 eine mediale Sensation war.</p>
<div id="attachment_187" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.krombach-news.de/wp-content/dateien/2010/04/SDC12604.jpg"><img src="http://www.krombach-news.de/wp-content/dateien/2010/04/SDC12604-300x225.jpg" alt="Darwinius masillae" title="Darwinius masillae" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-187" /></a><p class="wp-caption-text">Darwinius masillae</p></div>
<p>Abgerundet wird die ganze Sonderausstellung durch die Darstellung einer Ausgrabung und die Weitergabe von Grundwissen hierzu. Hinzu kommen eine Vielzahl an Waffen und Werkzeugen unserer Vorfahren und frühen Verwandten, bis hin zur Erklärung der bislang rekonstruierten Lebensumstände und Lebensweise.</p>
<p>Alles in allem ist diese Ausstellung sehr zu empfehlen, so dass man die Zeit nutzen sollte, solange diese noch geöffnet ist. </p>
<p>Die Eintrittspreise sind hierbei ebenfalls sehr moderat gehalten und liegen im Standard bei 6,00 € für einen Erwachsenen und 3,00 € für ein Kind unter 15 Jahren.  Größere Gruppen erhalten Gruppenrabatte und auch Familien mit mehreren Kindern können auf die günstige Familienkarte zurückgreifen.  Empfehlenswert ist zudem das Kombiticket, welches auch noch den Besuch im eigentlichen Naturkundemuseum ermöglichst.  Nähere Informationen hierzu an der Kasse oder unter Rufnummer: 069-75420</p>
<p>Bei Interesse kann man auch einen Termin mit dem Autoren und Kryptozoologie-Experten <a href="mailto:michael@kryptozoologie.net" title="eMail an Michael Schneider">Michael Schneider</a> vereinbaren, welcher eine Führung durch die Ausstellung aus kryptozoologischer Sicht anbietet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/safari-zum-urmenschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anoiapithecus brevirostris</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/anoiapithecus-brevirostris-vormensch-2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/anoiapithecus-brevirostris-vormensch-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 07:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
		<category><![CDATA[Hominoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=280</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem der mediale Wirbel um den Urmenschenaffen Ida gerade erst verflogen ist, melden nun spanische Paläontologen den Fund eines möglichen fehlenden Zwischenglieds in der Vorgeschichte von Affe und Mensch. In der aktuellen Ausgabe des US-amerikanischen Wissenschaftsmagazins PNAS präsentierten die Forscher rund Salvador Moyà-Solàum die Überreste des Schädels und des Kiefers eines Primaten oder gar eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der mediale Wirbel um den Urmenschenaffen <a href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/darwinius_masillae_mai2009/" title="Ida">Ida</a> gerade erst verflogen ist, melden nun spanische Paläontologen den Fund eines möglichen fehlenden Zwischenglieds in der Vorgeschichte von Affe und Mensch. In der aktuellen Ausgabe des US-amerikanischen Wissenschaftsmagazins <a href="http://www.pnas.org/content/early/2009/06/01/0811730106.abstract" target="_blank" title="PNAS">PNAS</a> präsentierten die Forscher rund Salvador Moyà-Solàum die Überreste des Schädels und des Kiefers eines Primaten oder gar eines <a href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/hominiden-und-hominoiden/" title="Hominoiden">Hominoiden</a>, der vor knapp 11,9 Millionen Jahre gelebt hatte. </p>
<p>Der Fund, der in der Nähe von Barcelona gemacht wurde, erhielt den wissenschaftlichen Namen <em>Anoiapithecus brevirostris</em> und den Kosenamen &#8220;Lluc&#8221;, und er könnte weitere Aufschlüsse über die Entwicklung des Menschen und die Entwicklung davor geben.</p>
<p>Es ist in der Paläoanthropologie zwar längst eine ausgemachte Sache, dass der Mensch aus <a href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/mehrmals-out-of-africa/" title="Out of Africa">Afrika</a> kam, doch Funde wie &#8220;Ida&#8221; in Deutschland und &#8220;Lluc&#8221; in Spanien scheinen darauf hinzudeuten, dass die Vorfahren unserer Vorfahren wiederum aus Europa nach Afrika eingewandert sein könnten. Der Eindruck könnte allerdings auch nur deshalb entstanden sein, da es in Europa einfach mehr Ausgrabungen gibt als in Afrika, wie kürzlich im &#8220;New Scientist&#8221; angemerkt wurde.</p>
<p><small>Quelle:  Der Standard, Ausgabe vom 04.06.2009</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/anoiapithecus-brevirostris-vormensch-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TV-Tipp: Darwinius masillae im ZDF</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/tv-tipp_darwinius-masillae_zdf_2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/tv-tipp_darwinius-masillae_zdf_2009/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 09:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=269</guid>
		<description><![CDATA[Sender: ZDF Datum: 31.05.2009 Zeit: 19.30 &#8211; 20.15 Uhr Das ZDF zeigt am Pfingstsonntag, 31. Mai 2009, 19.30 Uhr auf dem Sendeplatz &#8220;Terra X&#8221; die Geschichte des heute in New York vorgestellten Fossilienfundes, der ein neues Licht auf die Entstehung des Menschen wirft. Es geht um die Entdeckung der nahezu vollständig erhaltenen Versteinerung eines Lebewesens, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/05/ida.jpg" alt="Darwinius masillae   (Foto: dpa)" title="Darwinius masillae   (Foto: dpa)" width="292" height="400" align="right" /><strong>Sender: ZDF<br />
Datum: 31.05.2009<br />
Zeit: 19.30 &#8211; 20.15 Uhr</strong></p>
<p>Das ZDF zeigt am Pfingstsonntag, 31. Mai 2009, 19.30 Uhr auf dem Sendeplatz &#8220;Terra X&#8221; die Geschichte des heute in New York vorgestellten Fossilienfundes, der ein neues Licht auf die Entstehung des Menschen wirft. Es geht um die Entdeckung der nahezu vollständig erhaltenen Versteinerung eines Lebewesens, das vor rund 47 Millionen Jahren lebte und laut wissenschaftlicher Analyse der bei weitem älteste Vorfahre des Menschen ist. Entdeckt wurde das Fossil in der Grube Messel bei Darmstadt.</p>
<p>Alexander Hesse, Leiter der &#8220;Terra X&#8221;-Redaktion im ZDF: &#8220;Neben der BBC und dem History Channel konnte das ZDF exklusiv für das deutsche Fernsehen die Entdeckung und Erforschung des Fossils begleiten. Wir zeigen, wie es aus dem Verborgenen in die Hände der Forscher gelangte und wie diese durch detektivische Arbeit zu ihrem spektakulären Forschungsergebnis kamen, das dem Stammbaum des Menschen neue Verästelungen hinzufügt.&#8221;</p>
<p>In der Grube Messel wurden schon viele berühmte Versteinerungen, wie vom Urpferdchen, gefunden, die aber jetzt durch die neue Entdeckung in den Schatten gestellt werden. &#8220;Für mich ist dieses Fossil das achte Weltwunder, so was hat die Welt noch nicht gesehen&#8221;, sagt der Paläontologe Dr. Jens Franzen vom Senckenberg-Museum Frankfurt, ein ausgewiesener Spezialist für Fossilien.</p>
<p>Den Fund hatte zwar schon vor 28 Jahren ein anonymer privater Sammler gemacht, der das Fossil jedoch für sich behielt. Erst vor zwei Jahren bot er es schließlich zum Verkauf an. Über einen Mittelsmann gelangte es in die Hände des norwegischen Paläontologen Jörn Hurum, der sich dann an Dr. Franzen und einige andere Fachwissenschaftler wandte.</p>
<p>Gemeinsam mit den international bekannten Experten hat Dr. Franzen zwei Jahre lang unter größter Geheimhaltung das Fossil untersucht. Die aus verschiedenen Wissenschaftsgebieten kommenden Spezialisten haben die Knochenstruktur, die Zähne und selbst den Mageninhalt des Fossils analysiert und fanden heraus, dass es sich um ein junges Weibchen handelte, das gut klettern konnte und vermutlich auf Bäumen lebte.</p>
<p>Auf den ersten Blick hat das Wesen Ähnlichkeit mit Lemuren, also Halbaffen, wie sie heute noch auf Madagaskar leben. Doch die Wissenschaftler erkannten, dass ihm typische Lemuren-Merkmale fehlen, beispielsweise zusammengewachsene Zähne. Dafür entdeckten sie andere eindeutige Merkmale, die in Richtung der Entwicklung des Menschen weisen, wie der Sprunggelenksknochen, der bei dem Fossil zu sehen ist. Am Ende ihrer langwierigen Untersuchung steht für sie außer Zweifel, dass Ida &#8211; wie sie das Fossil getauft haben &#8211; tatsächlich der älteste bisher bekannte Vorfahre des Menschen ist.</p>
<p><small>Quelle: ZDF</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/tv-tipp_darwinius-masillae_zdf_2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sensation um Darwinius masillae?</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/darwinius_masillae_mai2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/darwinius_masillae_mai2009/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 16:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fossilien]]></category>
		<category><![CDATA[Paläozoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Missing Link]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=267</guid>
		<description><![CDATA[Der britische Sender BBC plant die Ausstrahlung einer von David Attenborough produzierten Dokumentation, die für Aufsehen sorgen könnte. Darin soll ein fossiles Skelett gezeigt werden, das ein &#8220;Missing Link&#8221;, ein bisher fehlendes Bindeglied in der Erforschung der Primaten-Evolution, darstellen könnte, berichtet die britische &#8220;Mail Online&#8221; am Sonntag. Den Angaben zufolge wird der Inhalt der 90-minütigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der britische Sender BBC plant die Ausstrahlung einer von David Attenborough produzierten Dokumentation, die für Aufsehen sorgen könnte. Darin soll ein fossiles Skelett gezeigt werden, das ein &#8220;Missing Link&#8221;, ein bisher fehlendes Bindeglied in der Erforschung der Primaten-Evolution, darstellen könnte, berichtet die britische &#8220;Mail Online&#8221; am Sonntag. Den Angaben zufolge wird der Inhalt der 90-minütigen Dokumentation noch als &#8220;top secret&#8221; gehandelt. Quellen in den USA berichten aber, dass die Entdeckung am 19. Mai von einer Gruppe aus Wissenschaftern und Dokumentarfilmern in New York vorgestellt werden soll.</p>
<p>Es handelt sich demnach um das bisher einzige vollständig aufgefundene Skelett eines Adapiden, eines ausgestorbenen Tieres von Lemuren-ähnlicher Gestalt, das die wissenschaftliche Bezeichnung <em>Darwinius masillae</em> erhielt. Die fossilen Knochen des zum Zeitpunkt seines Todes etwa einjährigen Weibchens sind zwischen 37 und 47 Millionen Jahre alt und stammen aus der Grube Messel im deutschen Bundesland Hessen, einem bekannten Fossilien-Fundort. </p>
<p>Der britische Tierfilmer und Naturforscher Attenborough wird in der Dokumentation mit Hinweis auf Zehen und Zähne des Fossils erklären, dass es sich bei dem Tier nicht einfach um einen Vorfahren der Lemuren handle. Vielmehr gehöre er zu der Gruppe von Primaten, aus denen sich die heutigen &#8220;eigentlichen&#8221; Affen und der Mensch entwickelt haben. Primaten unterteilen sich in zwei große Gruppen: Feuchtnasenaffen (früher &#8220;Halbaffen&#8221; genannt, dazu zählen unter anderem die Lemuren) und Trockennasenaffen, zu denen auch die Menschenaffen und der Mensch gehören. Die Studie, auf denen die BBC-Dokumentation basiert, soll in der Zeitschrift &#8220;Public Library of Science&#8221; veröffentlicht werden.</p>
<p>Philip Gingerich, Präsident der amerikanischen Paleontological Society und Ko-Autor der Studie, sagte, er habe das Skelett untersucht. Es sei unglaublich vollständig und präzise datiert. &#8220;Wir haben es versteckt gehalten, weil man nicht über etwas reden kann, solange man es nicht wirklich verstanden hat&#8221;, so der Wissenschaftler. Nun habe man es verstanden, das Wissen über die Evolution werde voranschreiten. </p>
<p>Die Bedeutung der Entdeckung liegt nach Angaben von New Yorker Wissenschaftern darin, dass man möglicherweise den Streit darüber lösen könnte, von welchen Primaten die Menschheit abstammt. Einige Paläontologen glauben, dass dies Adapidae waren, diese Theorie ist aber heftig umstritten. </p>
<p><small>Quelle: AP</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/darwinius_masillae_mai2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Orang-Utan-Population auf Borneo entdeckt</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/orang-utan-borneo-2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/orang-utan-borneo-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 18:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Borneo]]></category>
		<category><![CDATA[Orang Utan]]></category>
		<category><![CDATA[Primaten]]></category>
		<category><![CDATA[Waldmensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=240</guid>
		<description><![CDATA[Die Wissenschaftler waren auf einer Expedition in die Wälder der Kalksteingebirge im Osten der indonesischen Insel Borneo, als sie auf die Orang-Utans trafen. Sie zückten ihre Kameras, um die außergewöhnliche Begegnung festzuhalten &#8211; und da flogen ihnen schon Knüppel und Äste um die Ohren. Ein großer männlicher Affe wollte sich partout nicht fotografieren lassen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://members.kryptozoologie.net/albums/userpics/10002/519575719_orang.jpg" align="right" alt="Orang Utan  (Foto: dpa)">Die Wissenschaftler waren auf einer Expedition in die Wälder der Kalksteingebirge im Osten der indonesischen Insel Borneo, als sie auf die Orang-Utans trafen. Sie zückten ihre Kameras, um die außergewöhnliche Begegnung festzuhalten &#8211; und da flogen ihnen schon Knüppel und Äste um die Ohren. Ein großer männlicher Affe wollte sich partout nicht fotografieren lassen &#8211; und sein Weibchen und ein Junges beschützen. </p>
<p>Die Entdeckung der Forscher ist eine Sensation &#8211; denn die großen rothaarigen Affen, die in der freien Wildbahn bis zu 90 Kilogramm schwer werden, gelten auf Borneo als &#8220;stark gefährdet&#8221; und auf Sumatra sogar als &#8220;vom Aussterben bedroht&#8221;. Die Gesamtpopulation der Orang-Utans wird auf etwa 50.000 bis 60.000 Tiere geschätzt; die Vorkommen sind auf die Inselwelt Indonesiens und auf das benachbarte Malaysia beschränkt. </p>
<p>Jetzt sind die Forscher also auf eine Population gestoßen, die niemand vorher gesichtet und gezählt hat. 219 separate Reviere fanden die Wissenschaftler, was nach Ansicht des Ökologen Erik Meijaard von der amerikanischen Naturschutzorganisation The Nature Conservancy auf eine &#8220;substantielle Zahl an Tieren&#8221; schließen lässt. &#8220;Wir wissen noch nicht genau, wie viele es insgesamt sind&#8221;, schreibt Meijaard in einem Blog, &#8220;aber weil wir wissen, dass dieses Gebiet noch relativ unerschlossen ist und die Wälder weitgehend unberührt sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass hier ein paar hundert, wenn nicht sogar mehr als tausend Tiere leben.&#8221;</p>
<p>Dass diese Orang-Utans bis in das 21. Jahrhundert ungestört geblieben sind, haben sie allein dem Desinteresse des Menschen an dieser Region Borneos zu verdanken. Das Sangkulirang-Kalksteingebirge ist nur schwer zugänglich, die Qualität des Bodens ist eher schlecht, hier ist für die Holz- und Palmölindustrie, die Hauptverursacher der Waldrodung in Indonesien und Malaysia, kaum etwas zu holen. Der Weltbedarf an pflanzlichem Öl und Holz ist groß wie nie, der Lebensraum für den Orang-Utan schwindet mit alarmierender Geschwindigkeit. </p>
<p>Seine Rückzugsgebiete werden kleiner, die Verbindungen zwischen den einzelnen Populationen gekappt, und das macht sie, wie die kanadische Zoologin und Verhaltensforscherin Biruté Mary Galdikas sagt, besonders anfällig &#8211; und vergrößert die Gefahr des Aussterbens. &#8220;Dass jetzt eine Population gefunden wird, von der die Wissenschaft bislang nichts wusste, ist bedeutend &#8211; besonders angesichts der Größe dieser Population&#8221;, erklärt Galdikas, die sich seit mehr als 40 Jahren mit der Erforschung des Orang-Utan befasst.</p>
<p>Ein Grund für die hohe Zahl an Tieren in der Sangkulirang-Region könnten nach Ansicht des Expeditionsleiters Nardiyono, der die Population entdeckte, auch die verheerenden Waldbrände der späten Neunziger sein. Die Wälder im Osten seien verschont geblieben, sagt Nardiyono, &#8220;kann sein, dass es vielen Orang-Utans gelungen ist, sich in dieses Gebiet zu retten&#8221;. </p>
<p>Für die Leiterin der indonesischen Primatenforschung, Noviar Andayani, beweist der überraschende Fund außerdem noch etwas ganz anderes: Auch in unserer Ära der Hochtechnologie und totalen Vernetzung gibt es Inseln der Ursprünglichkeit, die noch gänzlich unerforscht sind: Die Entdeckung zeige, wie viel Arbeit noch zu tun bleibe, bevor man endgültige Aussagen darüber machen könne, wie stark eine Spezies gefährdet sei. &#8220;Es gibt einfach zu viele Areale, die wir noch gar nicht untersucht haben.&#8221; Nächster Schritt sei nun ein Affen-Zensus, bei dem die Waldarbeiter und Bewohner der Waldregionen nach ihren Begegnungen mit den Orang-Utans befragt werden sollen. &#8220;Wir hoffen&#8221;, sagt Andayani, &#8220;dass wir so noch ein paar mehr Lücken schließen können.&#8221; </p>
<p><small>Quelle: AP</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/orang-utan-borneo-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fleisch gegen Sex</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/chimps-fleisch-sex-2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/chimps-fleisch-sex-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 15:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Primaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=234</guid>
		<description><![CDATA[Schimpansen gehen offenbar ein Tauschgeschäft &#8220;Fleisch gegen Sex&#8221; ein. Wie Primatenforscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig laut einer Mitteilung herausfanden, paaren sich Weibchen deutlich häufiger mit Männchen, die sie regelmäßig mit erbeutetem Fleisch versorgen, als mit &#8220;geizigen&#8221; Artgenossen. Forscher erhoffen sich nun Aufschluss über die menschliche Mann-Frau-Beziehung. Warum Männchen ihre Jagdbeute mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://members.kryptozoologie.net/albums/userpics/10001/schimpanse_DW_Wisse_154795g.jpg" align="right" alt="Schimpanse  (Foto: Okapia)"><strong>Schimpansen gehen offenbar ein Tauschgeschäft &#8220;Fleisch gegen Sex&#8221; ein. Wie Primatenforscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig laut einer Mitteilung herausfanden, paaren sich Weibchen deutlich häufiger mit Männchen, die sie regelmäßig mit erbeutetem Fleisch versorgen, als mit &#8220;geizigen&#8221; Artgenossen. Forscher erhoffen sich nun Aufschluss über die menschliche Mann-Frau-Beziehung. </strong></p>
<p>Warum Männchen ihre Jagdbeute mit den Weibchen teilen, hatte die Forscher bislang vor ein Rätsel gestellt. Bei ihren Studien im Tai-Nationalpark an der Elfenbeinküste konnten die Leipziger Wissenschaftler nun zeigen, dass Weibchen häufiger mit jenen Männchen kopulierten, die wenigstens einmal ihre Jagdbeute mit ihnen geteilt hatten. Männchen, die nie von ihrer Beute abgaben, gingen hingegen leer aus.</p>
<p>Nicht in die Datenauswertung gingen Paarungen mit Weibchen ein, die sich gerade in der Zeit des Eisprungs befanden. Mit diesen Weibchen teilen die Männchen generell gern ihre Jagdbeute. Trotzdem zeigte sich ein Zusammenhang zwischen dem männlichen Paarungserfolg und dem Teilen der Beute. Die Forscher schließen daraus, dass freilebende Schimpansen Fleisch gegen Sex tauschen &#8211; auch über eine längeren Zeitraum hinweg. Dabei erhalten Weibchen selbst dann Fleisch, wenn die bis dahin letzte Kopulation mit dem erfolgreichen Jäger schon längere Zeit zurücklag.</p>
<p>&#8220;Männchen, die mit Weibchen ihre Jagdbeute teilen, verdoppeln ihren Paarungserfolg&#8221;, berichtet die Anthropologin Cristina Gomes. Weibchen, denen es schwer falle, selbst zu jagen, könnten dadurch ihre Kalorienaufnahme erhöhen, ohne sich dem hohen Energieverbrauch und Verletzungsrisiko einer Jagd aussetzen zu müssen.</p>
<p>&#8220;Die Ergebnisse unserer Studie werden einen Einfluss auf das haben, was wir heute über die Beziehungen zwischen Männern und Frauen wissen&#8221;, erwartet Christophe Boesch vom Leipziger Max-Planck-Institut. Die Forschung werde künftig versuchen herauszufinden, ob es auch bei menschlichen Jäger- und Sammlergesellschaften einen Zusammenhang zwischen dem &#8220;Ernährungsvorteil&#8221;, den Frauen von männlichen Jägern erhalten, und dem Fortpflanzungserfolg besonders guter Jäger gebe.</p>
<p>Anthropologische Studien hatten bereits darauf hingedeutet, dass erfolgreiche Jäger mehr Frauen und somit mehr Nachwuchs haben. Allerdings gab es bislang sowohl bei Menschen als auch bei Schimpansen nur wenige Hinweise, die die Annahme belegten.</p>
<p><small>Quelle: AFP</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/chimps-fleisch-sex-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peking-Mensch 200.000 Jahre älter als vermutet</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/oldpeking-mensch-2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/oldpeking-mensch-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 18:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Trabert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckungen]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Fossil]]></category>
		<category><![CDATA[Homo erectus]]></category>
		<category><![CDATA[Pekingmensch]]></category>
		<category><![CDATA[Vormensch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=129</guid>
		<description><![CDATA[Die ersten Spuren des Peking-Menschen, nämlich seine Zähne, wurden von einem Österreicher vor über 80 Jahren entdeckt: Der Anthropologe Otto Zdansky fand sie 1926 in der &#8220;Unteren Höhle&#8221; von Zhoukoudian in unmittelbarer Nähe Pekings, was dem Hominiden-Fund seinen Namen gab. Die Überreste, die 1941 beim Transport aus dem von Japan besetzten China in die USA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/03/news_2009_149.jpg" alt="Nachbildung eines Homo erectus Schädels nach Zhoukoudian-Fossilien  (Bild: NATURE)" width="260" height="305" class="size-full wp-image-130" align="right" />Die ersten Spuren des Peking-Menschen, nämlich seine Zähne, wurden von einem Österreicher vor über 80 Jahren entdeckt: Der Anthropologe Otto Zdansky fand sie 1926 in der &#8220;Unteren Höhle&#8221; von Zhoukoudian in unmittelbarer Nähe Pekings, was dem Hominiden-Fund seinen Namen gab.</p>
<p>Die Überreste, die 1941 beim Transport aus dem von Japan besetzten China in die USA verlorengingen, wurden später der Gattung <em>Homo erectus</em> zugerechnet, die vor 1,8 Millionen Jahren in Afrika aufgetaucht ist und vor rund 40.000 Jahren ausstarb. Unklar war bislang allerdings, wann der Peking-Mensch tatsächlich gelebt hat.</p>
<p>Die bisherigen Schätzungen gingen von rund 550.000 Jahren aus &#8211; und wurden nun von einem chinesisch-amerikanischen Team um gleich 200.000 Jahre nach hinten datiert (&#8220;Nature&#8221; Bd. 458, S. 198). Möglich wurde das durch eine neue Methode, die auf dem radioaktiven Zerfall von Aluminium und Beryllium-Isotopen in Quarzkristallen beruht. </p>
<p>Damit dürften Hominiden Asien bereits in frühen Warm- und Eiszeiten besiedelt haben. </p>
<ul>
</ul>
<p>Quelle: <a href="http://www.nature.com/news/2009/090311/full/news.2009.149.html" target="_blank" title="Nature">Nature</a></p>
<ul>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/oldpeking-mensch-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
