<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kryptozoologie.net &#187; Ausgestorben</title>
	<atom:link href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/category/kryptozoologie/ausgestorben/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kryptozoologie.net</link>
	<description>Kryptozoologie und artverwandte Themen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 21:32:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Java-Nashorn in Vietnam ausgestorben?</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/java-nashorn-in-vietnam-ausgestorben/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/java-nashorn-in-vietnam-ausgestorben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Säugetiere]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgerottet]]></category>
		<category><![CDATA[Java]]></category>
		<category><![CDATA[Java-Nashorn]]></category>
		<category><![CDATA[Nashorn]]></category>
		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=672</guid>
		<description><![CDATA[Das Java-Nashorn (Rhinoceros sondaicus) gehört zu den bedrohtesten Säugetieren überhaupt: Nur noch rund 50 Exemplare dieser eng mit dem indischen Panzernashorn verwandten Spezies leben noch auf der indonesischen Insel Java. Und anders als bei anderen vom Aussterben bedrohten Arten lebt derzeit weltweit kein einziges Java-Nashorn in Gefangenschaft. Früher war das bis zu drei Meter lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Java-Nashorn (<em>Rhinoceros sondaicus</em>) gehört zu den bedrohtesten Säugetieren überhaupt: Nur noch rund 50 Exemplare dieser eng mit dem indischen Panzernashorn verwandten Spezies leben noch auf der indonesischen Insel Java. Und anders als bei anderen vom Aussterben bedrohten Arten lebt derzeit weltweit kein einziges Java-Nashorn in Gefangenschaft.</p>
<p>Früher war das bis zu drei Meter lange und 1,8 Tonnen schwere Java-Nashorn über weite Gebiete Südostasiens verbreitet. Man glaubte längst, dass die Spezies auf dem Festland ausgestorben sei, als in den 1990ern eine Mini-Population im vietnamesischen Cat-Tien-Nationalpark entdeckt wurde &#8211; mit einer Bestandszahl vermutlich im einstelligen Bereich. Zuletzt sei ein lebendes Java-Nashorn dort vor zehn Jahren gesehen worden, sagte WWF-Sprecher Roland Gramling. Dass nun stattdessen das Skelett eines von Wilderern getöteten Exemplars entdeckt wurde, ist daher eine niederschmetternde Nachricht für Artenschützer.</p>
<p>Laut WWF ist es unklar, ob es nun überhaupt noch Java-Nashörner in Vietnam gibt. Eine Untersuchung von WWF und örtlichen Naturschutzbehörden habe ergeben, dass das Tier etwa Mitte Februar von Wilderern erschossen wurde. Das Horn sei herausgerissen worden, da diesem heilende Wirkungen nachgesagt werden; Haut und Kot werden ebenfalls verwertet. Zwar sei der Handel mit dem Horn verboten, aber der Schwarzmarkt floriere, erklärte der WWF.</p>
<p>Der WWF Österreich engagiert sich für den Schutz dieser Unterart, die die Bezeichnung <em>Rhinoceros sondaicus annamiticus</em> erhielt. Unter anderem wurde  eine Felderhebung durchgeführt, bei der mit Hilfe speziell trainierter Hunde der Dung der Nashörner aufgespürt wurde. Von diesen Spuren wurden Proben für DNA-Untersuchungen genommen, um die exakte Bestandszahl der Tiere zu bestimmen. Die genetischen Analysen laufen derzeit noch, mit Ergebnissen ist erst in den nächsten Monaten zu rechnen. Auch Gewebeproben des toten Tieres werden vom WWF an die Queen&#8217;s University in Kanada geschickt, um festzustellen ob Dungproben von dem gewilderten Tier stammen. &#8220;Erst dann wird man wissen, ob das gerade getötete Nashorn das Letzte seiner Art war&#8221;, sagt WWF-Artenschutzexpertin Jutta Jahrl. </p>
<p><small>Quelle: AFP</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/java-nashorn-in-vietnam-ausgestorben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Grauwal im Mittelmeer</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/grauwal-mittelmeer-2010/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/grauwal-mittelmeer-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 12:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Meerestiere]]></category>
		<category><![CDATA[Out of Place Sightings]]></category>
		<category><![CDATA[Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Grauwale]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelmeer]]></category>
		<category><![CDATA[OOP]]></category>
		<category><![CDATA[OOPS]]></category>
		<category><![CDATA[Out of Place]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=663</guid>
		<description><![CDATA[Vor der israelischen Mittelmeerküste findet sich diese Tage eine wahre Sensation. Der israelische Walforscher Dr. Aviad Scheinin vom Israel Marine Mammal Research &#038; Assistance Center (IMMRAC) konnte einen Grauwal sichten und photographisch dokumentieren. Am Morgen des 8. Mai wurde IMMRAC über einen Wal vor Herzliya Marina informiert. Das dreizehn Meter lange Tier wurde gesichtet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/05/Grauwal.png" alt="Grauwal  (Zeichnung: Heike Pahlow)" title="Grauwal  (Zeichnung: Heike Pahlow)" width="453" height="129" class="alignright size-full wp-image-665" />Vor der israelischen Mittelmeerküste findet sich diese Tage eine wahre Sensation. Der israelische Walforscher Dr. Aviad Scheinin vom <em>Israel Marine Mammal Research &#038; Assistance Center</em> (<a href="http://immrac.haifa.ac.il/" target="_blank" title="IMMRAC">IMMRAC</a>) konnte einen Grauwal sichten und photographisch dokumentieren.</p>
<p>Am Morgen des 8. Mai wurde IMMRAC über einen Wal vor Herzliya Marina informiert. Das dreizehn Meter lange Tier wurde gesichtet und zwei Stunden lang beobachtet. Bei den wiederholten Tauchgängen von jeweils drei bis fünf Minuten zeigte der Wal seine Fluke.  Während der Sichtung wurde angenommen, dass es sich um einen Pottwal handle. Die Größe, Hautfarbe und der Rückenhöcker als Finne mit den typischen kleinen Erhebungen auf dem Schwanzansatz des Tieres sprachen für einen Pottwal, der zwar im Mittelmeer vorkommt, aber von IMMRAC Mitarbeitern noch nie zuvor in dieser Region gesichtet wurde. Allerdings schien die Form des Kopfes nicht zu einem Pottwal zu passen. Wo war das Blasloch? Wie war der Kopf geformt?</p>
<p>Bei der Auswertung der Photos wurden die erhabenen Blaslöcher auf dem Kopf entdeckt und die Fluke erschien nun gar nicht mehr nach Pottwal. Die Haut war anders beschaffen und zeigte eine Verteilung von hellen Flecken, die so nur von einem Wal bekannt sind, der im Mittelmeer überhaupt nicht vorkommen dürfte.</p>
<p>Grauwale (<em>Eschrichtius robustus</em>) waren einst im Nordatlantik verbreitet. Er ist ein Bartenwal, der in arktischen bis warm-gemäßigten Gewässern lebt. Der Grauwal ist der einzige Vertreter der monotypischen Gattung <em>Eschrichtius</em> und wird in eine eigene Familie <em>Eschrichtidae</em> gestellt.  Grauwale erreichen eine Länge von 13 bis 15 Metern und ein Gewicht von 25 bis 34 Tonnen. Diese Wale sind schiefergrau bis dunkelgrau. Durch die massenhafte Besiedlung der Haut durch parasitische Krebstiere wie Seepocken und Walläuse erscheinen Grauwale auf Entfernung oft weiß gefleckt. Besonders häufig lassen sich Entenmuscheln auf dem Kopf und der Schwanzflosse des Grauwales nieder. Der Grauwal hat zwei Atemlöcher und kann den Blas bis zu vier Meter hoch ausstoßen. Das ausgestoßene Wasser-Luftgemisch steigt senkrecht nach oben und erscheint als herzförmige Nebelsäule.</p>
<p>Sie sind langsame Schwimmer und erreichen maximale Geschwindigkeiten von acht Kilometern pro Stunde. Gewöhnlich tauchen Grauwale vier bis fünf Minuten, bevor sie wieder auftauchen. Während sich die Wale an der Oberfläche aufhalten, vollführen sie oft Sprünge, bei denen sie mit Kopf und Oberkörper aus dem Wasser stoßen und sich dann wieder zurückfallen lassen.</p>
<p><div id="attachment_666" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/05/Grauwale.png" target="_blank"><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/05/Grauwale-300x138.png" alt="Verbreitungsgebiet der Grauwale  (Bild: Wiki Commons)" title="Verbreitungsgebiet der Grauwale  (Bild: Wiki Commons)" width="300" height="138" class="size-medium wp-image-666" /></a><p class="wp-caption-text">Verbreitungsgebiet der Grauwale</p></div>Grauwale leben heute nur noch im Pazifik, dabei wird eine westpazifische und eine ostpazifische Population unterschieden. Die einstmals im Atlantik lebenden Grauwale sind spätestens im 17. Jahrhundert ausgestorben. Diese atlantischen Grauwale lebten vor Spitzbergen, Grönland und Kanada sowie im Winter vermutlich vor Nordafrika.</p>
<p>Grauwale leben dauerhaft näher an den Küsten als jede andere Walart. Sie verbringen den Sommer in polaren Gewässern und ziehen im Winter südwärts. Die ostpazifische Population überwintert vor den Küsten von Kalifornien und Mexiko. Die Tiere des Westpazifik halten sich im Sommer vor Sibirien und um die Kamtschatka-Halbinsel auf. Den Winter verbringen sie vor Korea und Japan. Sie sind bekannt für ihre gewaltigen Wanderrouten. Sowohl an der pazifischen Westküste, als auch an der pazifischen Ostküste ziehen die Grauwalpopulationen jedes Jahr im Sommer in den arktischen Norden und zum Winter in äquatoriale Gewässer. Grauwale bevorzugen als “Grundfresser” flachere küstennahe Gewässer.</p>
<p>Haben eisfreie arktische Gewässer für eine neue Durchgangsroute in den Atlantik gesorgt? Oder kann ein Grauwal unbemerkt durch den Suezkanal schwimmen? </p>
<p><small>Quelle: IMMRAC / <a href="http://www.cetacea.de/news/2010/05/09/zoologische-sensation-grauwalsichtung-vor-israel/" target="_blank" title="Cetacea">Cetacea</a><br />
Bildquelle Grauwal: Heike Pahlow / <a href="http://www.wale.info/Grauwal" target="_blank" title="Wale.info">Wale.info</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/grauwal-mittelmeer-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Letzte Mammuts fanden schnelles Ende</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/mammuts-ende-2010/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/mammuts-ende-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 07:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Paläozoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aussterben]]></category>
		<category><![CDATA[Mammut]]></category>
		<category><![CDATA[Mammute]]></category>
		<category><![CDATA[Megafauna]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=618</guid>
		<description><![CDATA[Vor 3700 Jahren war der Sumerer-König Hammurabi, dem wir den gleichnamigen Kodex verdanken, bereits seit einigen Jahren tot. Und auf Kreta machte man sich gerade daran, den durch das Erdbeben zerstörten Palast von Knossos neu aufzubauen. Auf der arktischen Wrangelinsel (siehe Der Fährtenleser 4, Seiten 4-6) im Nordosten des heutigen Russland kämpften um eben diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/11/mamutus.jpg" alt="Ausgestelltes Mammut in St. Petersburg" align="right">Vor 3700 Jahren war der Sumerer-König Hammurabi, dem wir den gleichnamigen Kodex verdanken, bereits seit einigen Jahren tot. Und auf Kreta machte man sich gerade daran, den durch das Erdbeben zerstörten Palast von Knossos neu aufzubauen. </p>
<p>Auf der arktischen Wrangelinsel (siehe <a href="http://www.amazon.de/gp/product/394112241X?ie=UTF8&#038;tag=paramagazin-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=394112241X">Der Fährtenleser 4</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=paramagazin-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=394112241X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, Seiten 4-6) im Nordosten des heutigen Russland kämpften um eben diese Zeit die letzten <a href="http://www.kryptozoologie.net/beitrag/tag/mammut/" title="Mammut">Wollhaarmammuts</a> des Planeten um ihr Überleben &#8211; vergeblich, wie wir heute wissen.</p>
<p>Während sich die letzten Spuren der Tiere auf dem sibirischen Festland bereits vor etwas weniger als 10.000 Jahren verlieren, überlebten die haarigen Riesen auf der Insel, die erst vor 9000 Jahren vom Festland abgetrennt wurde, rund 5000 Jahre länger. Vor 3685 Jahren war dann vermutlich auch das letzte noch verbliebene Mammut tot.</p>
<p>Das zumindest behauptet ein schwedisch-russisches Forscherteam, das die DNA von Mammutknochen und Zähnen aus der Zeit zwischen der Isolation der Insel und dem endgültigen Aussterben der Mammuts untersuchte. Die Forscher um Veronica Nyström von der Uni Stockholm wollten auf diese Weise herausfinden, ob die Tiere womöglich aufgrund einer zu klein gewordenen genetischen Vielfalt dahingerafft wurden.</p>
<p>Doch das Gen-Material von insgesamt 36 Wrangel-Mammuts und sechs Tieren, die vor 12.000 bis 38.000 Jahren auf dem Festland gelebt hatten, konnte ihre Hypothese nicht bestätigen: Die isoliert lebenden Mammuts hatten zwar alle ein ähnliches Erbgut, was auf einige wenige Vorfahren hindeutet. Die Variabilität nahm aber zwischen 9000 und bis kurz vor dem angenommenen Aussterben der Tiere vor 3700 Jahren sogar wieder leicht zu, wie die Forscher in den Proceedings der Royal Society B schreiben. </p>
<p>Mit anderen Worten: Die Mammuts verschwanden nicht nach und nach, wie es etwa bei Inzucht oder Übernutzung des Lebensraumes geschehen wäre, sondern sie wurden auf einen Schlag dahingerafft. </p>
<p>Das wiederum bestätigt die beiden bisherigen Thesen zum Aussterben der Mammuts (vgl. &#8220;PLoS Biology&#8221; Bd. 6, Nr. 4): Entweder konnten sie sich einer plötzlichen Klimaveränderung nicht schnell genug anpassen. Oder sie fielen jagenden Menschen zum Opfer. </p>
<p><small>Quelle: <a href="http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/early/2010/03/24/rspb.2010.0301.short?rss=1" title="Proceedings B" target="_blank">Proceedings B</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/mammuts-ende-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Australischer Laubfrosch nach 30 Jahren wiederentdeckt</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/australischer-laubfrosch-2010-wiederentdeckt/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/australischer-laubfrosch-2010-wiederentdeckt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 16:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amphibien]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptozoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
		<category><![CDATA[Laubfrosch]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederentdeckung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=577</guid>
		<description><![CDATA[Eine australische Froschart, die seit knapp 30 Jahren als ausgestorben galt, ist in einem entlegenen Gebiet erneut gesichtet worden. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesstaates New South Wales entdeckte Exemplare in den Southern Tablelands, einem ländlichen Gebiet im Südosten des Bundesstaates, und zog einen Experten zu Rate. &#8220;Das war der aufregendste Augenblick meines Berufslebens, es würde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/03/austro-laubfrosch-300x200.jpg" alt="Australischer Laubfrosch  (Litoria castanea)" title="Australischer Laubfrosch  (Foto: New South Wales National Parks and Wildlife Service)" width="1" height="1" border="0" align="right" /> </p>
<p><div id="attachment_578" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/03/austro-laubfrosch.jpg" target="_blank"><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/03/austro-laubfrosch-300x200.jpg" alt="Australischer Laubfrosch  (Litoria castanea)" title="Australischer Laubfrosch  (Foto: New South Wales National Parks and Wildlife Service)" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-578" border="0" /></a><p class="wp-caption-text">  </p></div>Eine australische Froschart, die seit knapp 30 Jahren als ausgestorben galt, ist in einem entlegenen Gebiet erneut gesichtet worden. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesstaates New South Wales entdeckte Exemplare in den Southern Tablelands, einem ländlichen Gebiet im Südosten des Bundesstaates, und zog einen Experten zu Rate. &#8220;Das war der aufregendste Augenblick meines Berufslebens, es würde mich wundern, wenn es das nochmal gibt&#8221;, sagte David Hunter am 04.03.2010, nachdem er die Art als Australischen Laubfrosch (<em>Litoria castanea</em>) identifiziert hatte. </p>
<p>Der Umweltminister des Bundesstaates, Frank Sartor, bezeichnete die Wiederentdeckung des Gelbgepunkteten Laubfrosches als sehr bedeutend. &#8220;Mir wurde erklärt, dass die Wiederentdeckung dieses Frosches genauso bedeutend ist, wie es die eines Tasmanischen Tigers wäre&#8221;, sagte Sartor mit Blick auf eine Tierart, die im vergangenen Jahrhundert ausgestorben ist. Wo genau die Frösche, deren Art doch nicht einem Pilz zum Opfer gefallen ist, gesichtet wurden, bleibt zu ihrem Schutz geheim. Sechs Kaulquappen wurden in den Taronga Zoo in Sydney gebracht, um ein Zuchtprogramm für die seltene Froschart aufzubauen. </p>
<p><small>Quelle: APA / <a href="http://www.smh.com.au/environment/conservation/bell-frog-thought-to-be-on-last-legs-spotted-alive-and-kicking-20100304-plsc.html" title="Quelle" target="_blank">Sidney Morning Herald</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/australischer-laubfrosch-2010-wiederentdeckt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neuer Wolf in Bayern</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neuer-wolf-in-bayern-02-2010/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neuer-wolf-in-bayern-02-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 08:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Out of Place Sightings]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=567</guid>
		<description><![CDATA[Mehr als 150 Jahre nach seiner Ausrottung leitet sich die Rückkehr des Wolfes nach Bayern ein. Nach Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt wurde im Mangfallgebirge ein Wolf genetisch nachgewiesen. „Der NABU heißt den Wolf der Alpenpopulation in Deutschland Willkommen. Der Trend, dass sich die Wolfsbestände positiv erholen, gilt europaweit“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Wölfe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/02/wolfstehend-300x256.jpg" align="right" alt="Timberwolf  (Foto: Michael Schneider)" width="1" height="1"></p>
<p><div id="attachment_568" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/02/wolfstehend.jpg"><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2010/02/wolfstehend-300x256.jpg" alt="Wolf  (Canis lupus)  (Foto: Michael Schneider)" title="Wolf  (Canis lupus)  (Foto: Michael Schneider)" width="300" height="256" class="size-medium wp-image-568" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>Mehr als 150 Jahre nach seiner Ausrottung leitet sich die Rückkehr des Wolfes nach Bayern ein. Nach Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt wurde im Mangfallgebirge ein Wolf genetisch nachgewiesen. „Der NABU heißt den Wolf der Alpenpopulation in Deutschland Willkommen. Der Trend, dass sich die Wolfsbestände positiv erholen, gilt europaweit“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Wölfe waren einst in ganz Europa verbreitet, wurden jedoch vom Menschen ausgerottet. Im Jahr 2000 wurden in Ost-Sachsen erstmals wieder Wölfe in Freiheit geboren. Die Elterntiere waren aus Osteuropa eingewandert. Inzwischen hat sich in Sachsen ein Bestand von sechs Rudeln etabliert. </p>
<p>Der Wolf im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet ist nun seit langer Zeit wieder ein Vertreter der Alpenpopulation in Deutschland. Schon 2006 war ein Wolf aus dem Alpenraum eingewandert, wurde jedoch nach kurzer Zeit überfahren. Mit dem jetzigen Einwanderer setzt nun neben den aus Osteuropa stammenden Wölfen eine zweite Wolfspopulation ihre Pfoten auf deutschen Boden. Dies werten Experten als eine große Chance. „Wenn der Wolf in Europa langfristig überleben soll, muss in großen Maßstäben gedacht werden, denn der genetische Austausch zwischen den dünn verteilten Beständen ist enorm wichtig“, sagte NABU-Wolfsexperte Markus Bathen. Wölfe leben in einer Dichte von nur etwa einem Tier auf 40 Quadratkilometern. „Falls sich über kurz oder lang die deutsch-westpolnischen Wölfe und die Alpenpopulation in Deutschland miteinander vermischen, wäre das eine große Chance für das Überleben der Wölfe in Europa“, erklärte Bathen.</p>
<p>Nach Erkenntnissen im größten deutschen Wolfsgebiet, der brandenburgisch-sächsischen Lausitz, ernähren sich Wölfe hauptsächlich von Rehen, Rothirschen und Wildschweinen. Sie bevorzugen alte und kranke Beutetiere, daher sind nachhaltig negative Auswirkungen auf die Wildtierbestände nicht erkennbar. In Einzelfällen kommt es dazu, dass Wölfe Schafe fressen. Sowohl in der Lausitz als auch in vielen europäischen Bergregionen sind jedoch gute Erfahrungen mit Schutzmaßnahmen wie Herdenschutzhunden gemacht worden. „Die Erfahrungen belegen, dass sich die Schäden bis auf wenige Einzelausnahmen fast gegen Null reduzieren lassen. Dieser Herausforderung des Herdenschutzes wollen wir uns gemeinsam mit den Landwirten stellen“, so Bathen. Um mit allen Betroffenen einen gemeinsamen Weg von Mensch und Wolf zu finden, hat Bayern mit der ersten Stufe des Managementplans Wolf schon wichtige Vorarbeit geleistet. Der NABU geht davon aus, dass nun die zweite Stufe, die sich mit wenigen, standorttreuen Tieren befasst, angegangen werden kann. </p>
<p><small>Quelle: <a href="http://www.nabu.de" title="NABU" target="_blank">NABU</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neuer-wolf-in-bayern-02-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Dung dem Sterben der Megafauna auf der Spur</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/megafauna-tod-2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/megafauna-tod-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 22:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Paläozoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Mammut]]></category>
		<category><![CDATA[Mammute]]></category>
		<category><![CDATA[Megafauna]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=468</guid>
		<description><![CDATA[Die riesigen Säugetiere Nordamerikas sind vor einigen Jahrtausenden auf mysteriöse Weise von der Bildfläche verschwunden. Haben zugewanderte Menschen Mammut und Mastodon den Garaus gemacht? Eine neue Studie hat diese Frage jetzt neu bewertet &#8211; anhand von Mammut-Dung. Was hat den plötzlichen Niedergang der Riesensäugetiere verursacht, die Nordamerika bis vor etwa 14.000 Jahren bevölkerten? Bisher hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/11/mamutus.jpg" alt="Ausgestelltes Mammut in St. Petersburg" title="Ausgestelltes Mammut in St. Petersburg" width="300" height="216" class="alignnone size-full wp-image-469" align="right" /><strong>Die riesigen Säugetiere Nordamerikas sind vor einigen Jahrtausenden auf mysteriöse Weise von der Bildfläche verschwunden. Haben zugewanderte Menschen Mammut und Mastodon den Garaus gemacht? Eine neue Studie hat diese Frage jetzt neu bewertet &#8211; anhand von Mammut-Dung.</strong></p>
<p>Was hat den plötzlichen Niedergang der Riesensäugetiere verursacht, die Nordamerika bis vor etwa 14.000 Jahren bevölkerten? Bisher hatten viele Experten angenommen, dass die Clovis-Menschen die Großtiere nach der letzten Eiszeit ausgerottet haben oder ein Meteorit die sogenannte Megafauna ausgelöscht haben könnte.</p>
<p>Jetzt aber legen Forscher neue Hinweise vor, die den Menschen entlasten: Das Sterben der Megafauna begann schon mindestens tausend Jahre, bevor prähistorische Jäger den nordamerikanischen Kontinent eroberten, schreiben Jacquelyn Gill von der University of Wisconsin in Madison und ihre Kollegen im Fachblatt &#8220;Science&#8221;.</p>
<p>Um das Aussterben der großen Pflanzenfresser wie dem Mastodon, dem Mammut oder das Riesenfaultier zu verstehen, nahmen die Wissenschaftler besondere Überreste aus der Zeit unter die Lupe: Sie untersuchten die Pilzsporen aus Jahrtausende altem Mammut-Dung. Die Sporen des Pilzes Sporomiella fanden die Forscher in bestimmten Sedimentschichten.</p>
<p>Das Fazit von Gill und ihren Kollegen: Das Aussterben des Mammuts und anderer Großtiere, wie den elefantenähnlichen Mastodons, war ein gradueller Prozess. Ein &#8220;Blitzkrieg&#8221; der Jäger gegen die Großtiere sei nicht mit den Sporendaten vereinbar. Auch einen Meteoriteneinschlag schließen die Wissenschaftler aus, ebenso wie den Verlust des Lebensraums durch den Zuzug des Menschen auf dem Kontinent.</p>
<p>Vielmehr gehen die Forscher davon aus, dass sich die Landschaft verändert hat, weil die großen Pflanzenfresser langsam verschwanden: Aus einer Art Savanne mit einzelnen Baumgruppen entstand vor etwa 14.000 Jahren ein Lebensraum mit einer reichhaltigeren Pflanzenwelt und eher geschlossenen Wäldern. Das schließen die Forscher ebenfalls aus der Untersuchung von Pollen und Pilzen aus dieser Zeit. Reste von Holzkohle deuten zudem darauf hin, dass Brände das Aussterben der Tiere möglicherweise verursachten und sich dieser Wechsel über einen Zeitraum von 1000 Jahren hinzog. Dagegen war man früher der Auffassung, dass die Veränderung der Landschaft nicht eine Folge, sondern eine Ursache des Verschwindens der Megafauna war.</p>
<p>Der Pilz, den die Wissenschaftler untersucht hatten, muss im Laufe seines Entwicklungszyklus durch den Verdauungstrakt von Säugetieren gehen und wächst bevorzugt in den Hinterlassenschaften von Pflanzenfressern. An der Zahl der Sporen in verschiedenen Sedimentschichten konnten die Forscher ablesen, wie dicht besiedelt mit Pflanzenfressern die untersuchte Gegend zu einem bestimmten Zeitpunkt war. &#8220;Vor rund 13.800 Jahren schwindet die Zahl der Sporen schnell&#8221;, sagt Gill. &#8220;Sie sind kaum noch nachweisbar.&#8221; </p>
<p>Gills Studie hat allerdings einen großen Nachteil: Sie kann zwar einige Szenarien über das Verschwinden der wolligen Giganten ausschließen, doch die Frage nach dem wahren Grund für das Aussterben des Mammuts bleibt unbeantwortet.</p>
<p><small>Quelle: ddp<br />
Siehe auch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3941122258?ie=UTF8&#038;tag=kryptozoolo04-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3941122258">Spuren des Unbekannten</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kryptozoolo04-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3941122258" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />, Seiten 142-150</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/megafauna-tod-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Population von Siam-Krokodilen gefunden</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neue-population-von-siam-krokodilen-2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neue-population-von-siam-krokodilen-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 23:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptozoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Reptilien]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgerottet]]></category>
		<category><![CDATA[Krokodile]]></category>
		<category><![CDATA[Siam]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederentdeckung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=455</guid>
		<description><![CDATA[Einst war das Siam-Krokodil (Crocodylus siamensis) in Südostasien weit verbreitet. Populationen der zwischen drei und vier Meter lang werdenden Tiere fanden sich in Gewässern und Sumpfgebieten von Thailand und Vietnam bis hinunter zur Malaiischen Halbinsel; auch auf einigen indonesischen Inseln war die Spezies vertreten. Doch das ist lange her und bis vor kurzem galt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kryptozoologie.net/wp-content/files/2009/11/siamkrokodil-300x199.jpg" alt="Siam-Krokodil  (Foto: AP / Heng Sinith)" title="Siam-Krokodil  (Foto: AP / Heng Sinith)" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-456" align="right" />Einst war das Siam-Krokodil (<em>Crocodylus siamensis</em>) in Südostasien weit verbreitet. Populationen der zwischen drei und vier Meter lang werdenden Tiere fanden sich in Gewässern und Sumpfgebieten von Thailand und Vietnam bis hinunter zur Malaiischen Halbinsel; auch auf einigen indonesischen Inseln war die Spezies vertreten. Doch das ist lange her und bis vor kurzem galt die Spezies im größten Teil ihres einstigen Verbreitungsgebiets als ausgestorben.</p>
<p>Umso größer die Freude von Zoologen, als sie nun gleich 69 Tiere der höchst bedrohten Spezies identifizieren konnten. Bemerkenswert ist der Ort: Das Phnom Tamao Wildlife Rescue Center, ein etwa 45 Kilometer südlich der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh gelegenes Naturschutzreservat. Man kann also nicht sagen, die Tiere wären bislang niemandem aufgefallen &#8211; sie wurden aber nicht als solche erkannt.</p>
<p>Der Grund: In dem Reservat leben unter menschlicher Obhut hybride Nachkommen von Siam-Krokodilen und den mit ihnen verwandten größeren Leistenkrokodilen. Letztere sind noch heute weit verbreitet, bis hin nach Australien. Optisch sind sie praktisch nicht voneinander unterscheidbar. Eine Serie von DNA-Tests enthüllte nun aber, dass in dem Reservat eine ungeahnt große Population genetisch nicht vermischter Siam-Krokodile lebt. Es handle sich &#8220;zu 100 Prozent um Siam-Krokodile&#8221;, sagte Adam Starr, der ein Schutzprojekt für die großen Reptilien leitet.</p>
<p>Eine so große Population in Gefangenschaft ermöglicht nun Nachzucht und Wiederansiedlung der Spezies in ihrem einstigen Verbreitungsgebiet. Rodungen und in letzter Zeit besonders der Bau von Dämmen haben viele Habitate zerstört, Wilderei hat der Spezies zusätzlich zugesetzt. Mit dem Bestand von Phnom Tamao hofft Starr bis zu 60 Tiere pro Jahr aufziehen und anschließend auswildern zu können.</p>
<p><small>Quelle: AP</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/neue-population-von-siam-krokodilen-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mallorcas Höhlenziege</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/mallorcas-hohlenziege-200/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/mallorcas-hohlenziege-200/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Paläozoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgerottet]]></category>
		<category><![CDATA[Höhlenziege]]></category>
		<category><![CDATA[Mallorca]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=450</guid>
		<description><![CDATA[Höhlenziegen waren die wohl seltsamsten Wiederkäuer, die der Wissenschaft zurzeit bekannt sind. Ihre Vorfahren ließen sich vor rund sechs Millionen Jahren auf dem heutigen Mallorca nieder, als der Pegel des Mittelmeeres dramatisch gefallen war und die Balearen mit dem Festland in Verbindung standen. Das Meer stieg wieder an, die urzeitlichen Ziegen blieben zurück. Fast allein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Höhlenziegen waren die wohl seltsamsten Wiederkäuer, die der Wissenschaft zurzeit bekannt sind. Ihre Vorfahren ließen sich vor rund sechs Millionen Jahren auf dem heutigen Mallorca nieder, als der Pegel des Mittelmeeres dramatisch gefallen war und die Balearen mit dem Festland in Verbindung standen. </p>
<p>Das Meer stieg wieder an, die urzeitlichen Ziegen blieben zurück. Fast allein, denn sie mussten ihre Inselheimat nur mit einer Spitzmaus-Spezies, einer Art Siebenschläfer, Fledermäusen und Vögeln teilen. Raubtiere gab es nicht. Ein Glücksfall? Nicht unbedingt. Das friedliche abgeschiedene Leben bekam den frühen Vertretern von <em>Myotragus balearicus</em>  gar nicht gut. Das Fehlen von Feinden führte anscheinend zu einem ungezügelten Wachstum der Ziegenpopulation. </p>
<p>Deren fossilen Knochen nach zu urteilen setzte alsbald Nahrungsmangel ein. Doch es gelang den Gehörnten, sich an die neuen Lebensbedingungen anzupassen &#8211; durch Zwergwuchs und einige andere, sehr sonderbare Veränderungen. So überlebte die Gattung 5,2 Millionen Jahre lang. Und starb dann schlagartig aus. </p>
<p>Die Paläontologen Meike Köhler und Salvador Moyà-Solà von der Autonomen Universität Barcelona interessieren sich schon seit längerem für die einsiedlerischen Säuger und führten bereits mehrere Studien an in den Höhlen Mallorcas gefundenen Höhlenziegen-Skeletten durch. Dabei zeigte sich, dass nicht nur Wuchs und Gewicht der Tiere sich verringerten, auch ihr Gehirn schrumpfte erheblich. Im Vergleich zu heute lebenden Arten verfügte <em>Myotragus balearicus</em> nur über etwa halb so viel Hirnmasse, in Relation zur Körpergröße. Die Augen waren ebenfalls verkleinert. Zudem verkürzten und versteiften sich die huftragenden Zehen. Springen konnten die Tiere nicht mehr, aber dafür waren sie trittfester. </p>
<p>Köhler und Moyà-Solà deuten all diese Veränderungen als Anpassungen an ein Leben ohne Bedrohung in einem kargen Habitat mit knappem Nahrungsangebot <small>(vgl. &#8220;Brain, Behaviour and Evolution&#8221;, Bd. 63, S. 125)</small>. &#8220;Wir nehmen an, dass die Bevölkerungsdichte des Myotragus immer nahe der Aufnahmekapazität der Insel war&#8221;, erklärt Meike Köhler: Mehr Ziegen hätte das Ökosystem einfach nicht ertragen. Für die Tiere selbst war Sparsamkeit oberstes Gebot. Gehirnzellen z. B. brauchen extrem viel Energie. Wer aber nicht ständig auf der Hut sein muss, kommt mit weniger grauen Zellen aus. </p>
<p>Doch damit nicht genug: Eine neue Studie der beiden Paläontologen hat noch eine erstaunliche Fähigkeit von <em>Myotragus balearicus</em> aufgezeigt. Die Experten fertigten Dünnschliffe einiger Ziegenknochen an und legten diese unters Mikroskop. Sofort fiel auf, dass der Aufbau der Knochen den Jahresringen eines Baumes ähnelt. Die Tiere konnten offenbar ihr Wachstum regulieren und in schwierigen Zeiten fast gänzlich einstellen. Solch diskontinuierliches Wachsen war bislang nur von Krokodilen und anderen Kaltblütern bekannt, nicht aber bei Säugern, so Köhler und Moyà-Solà im Fachmagazin PNAS. </p>
<p>Die Höhlenziegen wurden auch sehr spät geschlechtsreif &#8211; den bisherigen Befunden nach erst im Alter von etwa zwölf Jahren. Die ganze Lebensgeschichte der Spezies war wohl auf Beständigkeit ausgelegt. Myotragus, so Meike Köhler, &#8220;muss sehr alt geworden sein&#8221;. Genaueres sei noch nicht bekannt. Vor rund 5000 Jahren allerdings war Schluss mit der Mallorquinischen Beschaulichkeit. Die ersten Menschen setzten Fuß auf die Insel, <em>Myotragus balearicus</em> verschwand kurz danach für immer.</p>
<p><small>Quelle: Der Standard, Ausgabe vom 17.11.2009</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/mallorcas-hohlenziege-200/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arakan-Waldschildkröte wiederentdeckt</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/arakan-waldschildkrote-2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/arakan-waldschildkrote-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 21:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptozoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Reptilien]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgerottet]]></category>
		<category><![CDATA[Schildkröten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=383</guid>
		<description><![CDATA[Sie gilt als eine der seltensten Schildkröten der Welt &#8211; und eigentlich war die längste Zeit befürchtet worden, sie sei in freier Wildbahn ausgestorben: Die Arakan-Waldschildkröte (Heosemys depressa) aus der Familie der Erdschildkröten. Das bis vor kurzem einzige Mal, dass man außerhalb von Zoos und Museen auf Exemplare der Spezies stieß, machte nämlich auch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie gilt als eine der seltensten Schildkröten der Welt &#8211; und eigentlich war die längste Zeit befürchtet worden, sie sei in freier Wildbahn ausgestorben: Die Arakan-Waldschildkröte (<em>Heosemys depressa</em>) aus der Familie der Erdschildkröten. Das bis vor kurzem einzige Mal, dass man außerhalb von Zoos und Museen auf Exemplare der Spezies stieß, machte nämlich auch nicht gerade Mut für ihren Fortbestand: Das war 1994 &#8230; auf einem chinesischen Markt, wo die Tiere als Delikatesse gehandelt wurden.</p>
<p>Doch nun haben Forscher der <em>Wildlife Conservation Society</em> (WCS) in einem entlegenen Waldgebiet in Burma lebende Exemplare der Schildkröte entdeckt. Es sei das erste Mal in freier Wildbahn, bestätigte der für Asien zuständige WCS-Vertreter Colin Poole.</p>
<p>Bei ihren Arbeiten in einer nur schwer zugänglichen Kultstätte seien die WCS-Mitarbeiter auf insgesamt fünf Exemplare der seltenen Spezies getroffen, sagte Poole. Er forderte Sicherheitsmaßnahmen, um die als Delikatesse beliebten Tiere vor Wilderern zu schützen. Unter anderem verlangte er, ständige Wachposten an den Zufahrtswegen zu dem Waldgebiet zu stationieren.</p>
<p><small>Quelle: APA</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/arakan-waldschildkrote-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachwuchs für &#8220;Lonesome George&#8221;?</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/nachwuchs-fur-lonesome-george-2009/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/nachwuchs-fur-lonesome-george-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 06:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Reptilien]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Galapagos]]></category>
		<category><![CDATA[Riesenschildkröte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kryptozoologie.net/?p=343</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Lonesome George&#8221; ist ein einsames Schildkröten-Männchen auf den Galapagos-Inseln &#8211; und vermutlich der letzte seiner Unterart (Geochelone nigra abingdoni). Paarungsversuche mit verwandten Unterarten sind bisher fehlgeschlagen. Nun haben Wissenschaftler Eier gefunden, die ein Schildkröten-Weibchen gelegt hat, das das Gehege mit &#8220;Lonesome George&#8221; teilt. Nach mehr als 30 Jahren des Wartens könnte das Riesenschildkröten-Männchen doch noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.kryptozoologie.net/forum/ikonboard.cgi?act=ST;f=25;t=217" title="Lonesome George">Lonesome George</a>&#8221; ist ein einsames Schildkröten-Männchen auf den Galapagos-Inseln &#8211; und vermutlich der letzte seiner Unterart (<em>Geochelone nigra abingdoni</em>). Paarungsversuche mit verwandten Unterarten sind bisher fehlgeschlagen. Nun haben Wissenschaftler Eier gefunden, die ein Schildkröten-Weibchen gelegt hat, das das Gehege mit &#8220;Lonesome George&#8221; teilt.</p>
<p>Nach mehr als 30 Jahren des Wartens könnte das Riesenschildkröten-Männchen doch noch Nachwuchs bekommen. Ob es geklappt hat, werden die Wissenschaftler erst in ein paar Monaten wissen. Vor einem Jahr wurden nämlich bereits sechs intakte Eier gefunden &#8211; sie waren allerdings nicht befruchtet. Laut Sixto Naranjo, Vizedirektor des Nationalparks Galapagos, könnte der rund 90-jährige &#8220;Lonesome George&#8221; unfruchtbar sein.</p>
<p><small>Quelle: APA</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kryptozoologie.net/beitrag/nachwuchs-fur-lonesome-george-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
