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	<title>Kryptozoologie Artikel-Archiv</title>
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	<description>Verein für kryptozoologische Forschungen e.V.</description>
	<pubDate>Sun, 25 May 2008 09:14:23 +0000</pubDate>
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		<title>Das Artikel-Archiv</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 19:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser,
bedingt durch die Auflösung des Vereins im Februar 2008 wurde auch der Service und der Support für das Artikel-Archiv eingestellt. 
Möchten Sie einen Artikel mit kryptozoologischem oder artverwandtem Thema veröffentlichen, wenden Sie sich bitte an das Fachmagazin Der Fährtenleser.
Das alte Archiv bleibt als Nachschlagewerk bestehen, wird aber nicht weiter supportet und mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>bedingt durch die <a href="http://www.kryptozoologie.net/info/beitrag/ende/">Auflösung</a> des Vereins im Februar 2008 wurde auch der Service und der Support für das Artikel-Archiv eingestellt. </p>
<p>Möchten Sie einen Artikel mit kryptozoologischem oder artverwandtem Thema veröffentlichen, wenden Sie sich bitte an das Fachmagazin <a href="http://www.faehrtenleser-magazin.de"><strong>Der Fährtenleser</strong></a>.</p>
<p>Das alte Archiv bleibt als Nachschlagewerk bestehen, wird aber nicht weiter supportet und mit neuen Inhalten versehen.  Die Verwendung der Beiträge ausserhalb dieses Archivs bleibt auch weiterhin untersagt, da das Copyright der Inhalte bei den jeweiligen Autoren und der <a href="http://www.twilightline.com">Twilight-Line GbR</a> liegt.  Jede unerlaubte Weiterverbreitung und Vervielfältigung der Artikel wird zivil- und strafrechtlich geahndet.</p>
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		<title>Rassismus, Amerika und El Chupacabras</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 16:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Einer der mysteriösesten Kryptiden scheint der legendäre El Chupacabras (Der Ziegensauger) zu sein, hinter welchem durchaus ein reales Phänomen als Hintergrund des Mythos steht.  Dennoch dichtet man gerade diesem Kryptiden einige recht wilde Theorien an, wobei vor allem jene des biologischen Experiments aus einem der Forschungslaboratorien der USA auf Puerto Rico eine weite Verbreitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/12/chupa4.gif' alt='Humorvolle Zeichnung des Ziegensaugers' align="left" />Einer der mysteriösesten Kryptiden scheint der legendäre <em>El Chupacabras</em> (Der Ziegensauger) zu sein, hinter welchem durchaus ein reales <a href="http://www.kryptozoologie.net/artikel/archiv/el_chupacabras/" target="_blank">Phänomen</a> als Hintergrund des Mythos steht.  Dennoch dichtet man gerade diesem Kryptiden einige recht wilde Theorien an, wobei vor allem jene des biologischen Experiments aus einem der Forschungslaboratorien der USA auf Puerto Rico eine weite Verbreitung gefunden hatte.</p>
<p>Hinter dieser Legende des Bio-Monsters aus dem Labor steht allerdings ein weiterer Hintergrund, welcher den meisten Menschen nicht bekannt ist und auf einer gewissen Anfeindung der Puertorikaner und den Amerikanern beruht, da für eine breite Masse in der US-amerikanischen Bevölkerung die Puertorikaner eine minderwertige Menschengruppe darstellt.  </p>
<p>Im 20. Jahrhundert war Puerto Rico sogar eines der großen Testgebiete der Amerikaner für alle möglichen Waffen, vor allem von Chemiewaffen und biologischer Kriegsführung. </p>
<p>Aber nicht nur militärische Experimente wurden auf Puerto Rico durchgeführt, auch eine Unmenge an geheimen medizinischen Versuchen wurden hier über Jahrzehnte hinweg getätigt.</p>
<p>Aussagen von hohen Militärs und Wissenschaftlern erinnern dabei recht deutlich an jene Vorwürfe, welche deutsche Militärs und Wissenschaftler im 3. Reich den Juden und anderen Gruppen unterstellten.  So behauptete z.B. im Jahre 1932 der Chefpathologe <em>Dr. Cornelius Rhodes</em> vom wissenschaftlich hoch angesehenem <em>Rockefeller Institut</em>: &#8220;Die Puertorikaner sind die schmutzigste, faulste, verkommenste und diebischste Menschenrasse, die jemals die Erde bevölkert hat &#8230; jedem Arzt bereitet es Vergnügen, diese erbärmlichen Wesen zu quälen und zu missbrauchen&#8221;.</p>
<p>Selbst heute noch spielt der Inselstaat, welcher zu amerikas Außengebieten gezählt wird, in der amerikanischen Regierung eine sehr untergeordnete Rolle. Puerto Rico ist ein assoziierter Freistaat innerhalb der USA. Es gibt zwei Parlamente: das Abgeordnetenhaus mit 54 Mitgliedern und den Senat mit 28 Mitgliedern. Der Gouverneur von Puerto Rico wird alle 4 Jahre direkt gewählt. Die Puertorikaner haben die Staatsbürgerschaft der USA, sind bei den US-Präsidentenwahlen jedoch ohne eigenes Stimmrecht. Im Repräsentantenhaus des Kongresses ist Puerto Rico mit einem Abgeordneten ohne Stimmrecht vertreten.</p>
<p>Obwohl die Insel zu den USA gehört, bezeichnen sich nur etwa 10 % als US-Amerikaner. Die meisten (rund 87 %) sehen sich als Nachkommen der Spanier oder als Nachkommen afrikanischer Sklaven. Dies zeigt bereits überdeutlich, wie groß die Kluft zwischen Amerika und Puerto Rico tatsächlich ist.</p>
<p>Zudem befand sich auf der vorgelagerten Insel Vieques ein großer Militärstützpunkt der <em>United States Navy</em>, welche dort bis ins Jahr 2004 das große Testgelände unterhielt und so 70% des Geländes der Insel ein militärisches Sperrgebiet sind. Der Boden in diesem Sperrgebiet ist selbst heute noch hochgradig mit Kadmium, Blei, Quecksilber, Uran und anderen Giften kontaminiert.  Die Krebsrate liegt in der Nähe des ehemaligen Testgebietes um 26% höher als dem restlichen Gebiet Puerto Ricos. Missbildungen und Totgeburten waren zudem eine der Folgen der Verseuchung des Geländes durch die Amerikaner.</p>
<p>Dort wurden, wie bereits erwähnt, eine Vielzahl an chemischen und biologischen Waffentests ausgeführt, wie etwa das Versprühen von <em>Agent Orange</em>, um die Testreihen für den Vietnamkrieg durchzuführen, Tests mit Thalidomit (besser bekannt als Hauptbestandteil von <em>Contergan</em>), welche für erhebliche Missbildungen und Todesraten bei Neugeborenen verantwortlich sind, und eine Unzahl an streng geheimen Waffentests, wie Torpedos, Gasbomben und Urankernmunition.</p>
<p>Bei Drogenexperimenten wurden Strafgefangenen in Puerto Rico zudem über Jahrzehnte hinweg alle möglichen Drogen verabreicht, um die Folgen studieren zu können.  Neben Kokain, Heroin und etlichen weiteren Drogen wurde vor allem auch die Einsatzfähigkeit von LSD und deren Langzeitfolgen erprobt.</p>
<p>Dazu kamen weitere extrem umstrittene und geheime Experimente an Strafgefangenen der Insel, bei denen Plutonium und andere radiaktive und giftige Stoffe verabreicht wurden. Noch bis ins Jahr 1980 wurden dort auch weitere medizinische Experimente durchgeführt, wo man z.B. ebenfalls an Strafgefangenen die Langzeitwirkungen weiblicher Hormone auf den männlichen Körper testete.</p>
<p>Als sich in den Medien Puerto Ricos Anfang der 1990er Jahre die Meldungen über den Ziegensauger &#8220;El Chupacabras&#8221; häuften, lag es in so fern nahe, diese Vorgänge auch mit den Experimenten der Amerikaner in Verbindung zu bringen, obwohl es hierfür keinen stichhaltigen Hintergrund gibt. </p>
<p>So kam schnell die Behauptung auf, dass der Chupacabras eine Kreatur sei, welche bei Laborversuchen mit einem genetischen oder bionischem Experiment entweichen konnte, als dieses außer Kontrolle geriet.</p>
<p>Was bei den Vertretern dieser Theorie jedoch nicht beachtet wird ist der Umstand, dass selbst unsere beste Technik und die besten Wissenschafter heute nicht imstande wären, eine solche Kreatur zu erschaffen, welche Merkmale gleich mehrerer unmöglicher Tiere aufweisen und zudem sich vollkommen von Blut ernähren müsste.  Wir sind heute zwar in der Lage unter großem Aufwand Tiere zu klonen, auch kann man Tiere genetisch so anpassen, das diese gewisse Eigenschaften besitzen - doch hierzu muss man die dafür verantwortlichen Gene und Vorgänge kennen.  </p>
<p>So bleibt die Experiment-These eine unbelegbare, aber recht medienwirksame Science-Fiction-Geschichte, basierend auf dem Konflikt der Puertorikaner und der Amerikaner.  </p>
<p><center><a href='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/12/karte_puerto_rico.png' title='Karte von Puerto Rico  (Public Domain)'><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/12/karte_puerto_rico.png' alt='Karte von Puerto Rico  (Public Domain)' border="0" width="390" /></a></center></p>
<p><small>Autor: <a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Benutzer:Whip">Michael Schneider</a></small></p>
<p><small>Verwendete Quellen:
<ul>
<li>Factor X, Ausgabe 18, Marshall-Cavendish Collection, 2000</li>
<li>J.Miller, Secret U.S. Weapons, JLP Publishers, London 2002</li>
<li>Wikipedia</li>
<li>CNN</li>
</ul>
<p></small></p>
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		<title>Kryptozoologie in den Medien</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 22:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frage, welche wir immer wieder gestellt bekommen, ist jene, was denn die Kryptozoologie überhaupt sei, da man entweder rein gar nichts mit dem Begriff an sich anfangen kann, oder aber man diesen gleich mit Ungeheuern wie Nessie, dem Bigfoot, Drachen oder dem Yeti verbindet.  Das Bild der Kryptozoologie in den Medien wird zudem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage, welche wir immer wieder gestellt bekommen, ist jene, was denn die Kryptozoologie überhaupt sei, da man entweder rein gar nichts mit dem Begriff an sich anfangen kann, oder aber man diesen gleich mit Ungeheuern wie Nessie, dem Bigfoot, Drachen oder dem Yeti verbindet.  Das Bild der Kryptozoologie in den Medien wird zudem meist durch Monstermeldungen geprägt, obwohl die Kryptozoologie an sich als eine erweiterte Studie der Zoologie anzusehen ist, die sich mit weitaus mehr befasst, als nur mit der Suche nach ein Ungeheuern und Fabelwesen.  </p>
<p>Ein weiterer Punkt, welcher ebenfalls sehr oft mit der Thematik der Kryptozoologie in Verbindung gebracht wird, ist ebenso falsch formuliert wie der Aspekt der „Monstersuche“.  Auf einer Unzahl von Webseiten wird die Kryptozoologie immer mit der Entdeckung von bislang völlig unbekannten Tieren in Verbindung gebracht, so dass aus jeder zoologischen gleich eine kryptozoologische Entdeckung wird, obwohl dies eine völlig falsche Darstellung ist.  Zoologische Entdeckungen sind zwar auch für die Kryptozoologie von großem Interesse, haben aber nur bedingt etwas mit Kryptozoologie zu tun.</p>
<p>Um die Methodik der Kryptozoologie zu erklären, fangen wir einmal mit der Definition des Begriffes an sich an.</p>
<p>Viele Menschen, besonders in der westlichen Welt, sind der Auffassung, dass heute unsere Welt so gut wie komplett erforscht wurde und auch im Reich der Tiere kaum noch etwas zu entdecken ist. Die Zoologie befasst sich mit bereits bekannten Arten und fügt durch Beobachtungen nur noch neues Wissen über diese bekannten Tiere hinzu. Auch der Schutz der Tiere durch die menschliche Bedrohung ist eine wichtige Aufgabe der Zoologie. Immerhin sind zoologisch mehr als 1,75 Millionen Tierarten dieses Planeten zusammengenommen bekannt. Zudem werden ständig neue Arten entdeckt, welche es ebenfalls zu erforschen gilt.  Und der französische Baron und Naturwissenschaftler Georges Cuvier gab bereits im Jahre 1819 bekannt, dass man kaum noch unentdeckte Tiere finden könne. Und heute scheint unsere Welt durch Satelliten, Radar, Sonar, Telekommunikation und das Internet viel kleiner und völlig entdeckt zu sein.  </p>
<p>Doch diese Annahme ist weit gefehlt, wenn man diese 1,75 Millionen Tierarten für das gesamte Spektrum des Lebens hält. Faktisch ist dies jedoch nur ein kleiner Bruchteil der unbekannten 5 bis 30 Millionen Arten, welche noch vermutet werden (offiziell haben sich die Zoologen auf 15 Millionen geeinigt). Und dabei kennen die meisten Menschen noch weniger als 0,01 Prozent davon. Große Teile unserer Erde sind immer noch absolutes Neuland, denn selbst modernste Satellitentechnik kann nicht den Forscher und Entdecker vor Ort selbst ersetzen. Und diesem sind Grenzen gesetzt, nämlich immer dann, wenn die Natur selbst ein erreichen der Region unmöglich macht bzw. selbst unter großem Technikaufwand erheblich erschwert. Und natürlich ist eine intensive Suche mit erheblichem Kostenaufwand verbunden, welcher vielen Forschern einfach nicht zur Verfügung steht.<br />
Hinzu kommt erschwerend, dass der Mensch mittlerweile extrem viele Arten in ihrem angestammten Lebensraum ausgerottet hat, bevor diese überhaupt zoologisch erfasst werden konnten. Auch die Frage nach längst ausgestorbenen Tieren und deren möglichen Überleben kommt noch als offene Fragestellung hinzu. Und genau hier setzt dann auch die Kryptozoologie an. </p>
<p>Ein großer Teil der modernen Menschen wissen, mit welcher Thematik sich die wissenschaftlichen Disziplinen der Paläontologie oder der Zoologie beschäftigt, doch was ist mit der Kryptozoologie? Kryptozoologie setzt sich aus den griechischen Wörtern &#8220;kryptos&#8221; für &#8220;versteckt&#8221; oder &#8220;verborgen&#8221;, &#8220;zoon&#8221; für Tier und &#8220;logos&#8221; für Studie zusammen.  In einem Satz sinngemäß übertragen also die &#8220;Studie der verborgenen Tiere&#8221;. </p>
<p>Eine klarere und ausführlichere Definition, als die grobe Übersetzung des Wortes, zog der bekannte Kryptozoologe Professor Loren Coleman (University of Southern Maine): &#8220;<em>Kryptozoologie ist die Studie von versteckten Tieren (ob groß oder klein), welche von der (meist) westlichen Wissenschaft nicht anerkannt werden, deren Existenz aber trotzdem von menschlichen Wesen bezeugt werden kann</em>&#8220;. </p>
<p>Die International Society of Cryptozoology (ISC) versuchte sich 1982 an einer weiteren Definition. Demnach enthält die Kryptozoologie auch die mögliche Existenz bekannter Tiere in Gebieten, wo deren Vorkommen nicht vermutet wird, ebenso wie das unbekannte fortdauern vermeintlich ausgestorbener Tiere in die heutige Zeit oder in die jüngste Vergangenheit.</p>
<p>Eine etwas neuere Definition schließlich hat auch das Aufspüren neuer, noch unbekannter Arten, welche sich bis zum heutigen Tage vor der Entdeckung entziehen konnten, obwohl deren Lebensraum als erschlossen gilt, in die Systematik mit eingegliedert.  In diese letzte Gruppe fallen Tiere, welche zwar bereits Menschen in besiedelten Gebieten aufgefallen sind, deren Art jedoch noch nicht zoologisch erfasst wurde. Selbst in der unmittelbaren Nähe großer Städte und eigentlich erforscht geglaubter Umwelt werden neue Arten entdeckt. Warum sollte es in solchen Regionen also nicht noch Tiere geben, die uns vollkommen unbekannt oder als ausgestorben geglaubt sind? Immerhin finden hier ständig neue Entdeckungen statt. Doch hier liegt der wichtigste Punkt der Unterscheidung zwischen Krypto- und normaler Zoologie darin begründet, ob diese Tiere der ansässigen Bevölkerung bereits aufgefallen und somit bekannt waren, jedoch noch nicht zoologisch erfasst wurden, oder ob die Entdeckungen völlig unbekannter Natur sind.</p>
<p>Neben dem hauptsächlich zoologisch geprägtem Aufgabenfeld der Kryptozoologie haben wir dann auch noch jenen Teil, welcher sich mit der Identifizierung von mythologischen Wesen beschäftigt.  Dieser Teilbereich wird deshalb auch als „<a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Mythologische_Kryptozoologie" target="_blank">Mythologische Kryptozoologie</a>“ bezeichnet.  Wenn man z.B. auf der Spur einer Drachenlegende wandelt und als Ergebnis z.B. einen unbekannten Waran findet, oder eine bereits bekannte Waranart als Hintergrund des Mythos identifizieren kann, wäre dies eine direkte kryptozoologische Entdeckung. </p>
<p>Und dann kommen die „Ungeheuer“ und „Monster“ ins Spiel, deren Hintergründe die Kryptozoologie erforscht.  Vornehmlich ist dabei die Identifizierung und Erfassung der Tiere der wichtigste Aufgabenpunkt.  Oftmals können solche „Ungeheuer“ als völlig normale Tiere identifiziert werden.  Doch sind diese nicht das Hauptaufgabengebiet der Kryptozoologie. Die (ernsthafte) Kryptozoologie beschäftigt sich vor allem mit der Entdeckung und Dokumentation normaler Tiere, welche verborgen vor dem Menschen leben. Vor allem der Nachweis von Tieren, welche als bereits ausgestorben gelten, ist ein wichtiger Bestandteil der Kryptozoologie. Dies sind in der Regel Fische, Ratten, Vögel, Echsen, Am-phibien, sehr viele Insekten und Spinnen, Primaten, Raubkatzen und weitere diverse Säugetiere. </p>
<p>Ein anderer Teilbereich wird unter dem Oberbegriff „<a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Hominologie" target="_blank">Hominologie</a>“ geführt, welcher sich mit der Frage von eventuell weiteren existenten Menschenarten, bzw. mit der Weiterexistenz von Menschenvorgängern bis in die heutige Zeit befasst.  In diese Kategorie gehören z.B. der legendäre Bigfoot, der Yeti, der Alma und viele weitere Arten von menschenähnlichen Wesen, welche überall auf der Erde gesichtet wurden und werden. </p>
<p>Doch davon wird in den meisten Medien und auf den meisten Webseiten von Kryptozoologie-Fans kein Wort erwähnt. Tatsächlich ist die Suche nach Drachen, Bigfoot und anderen &#8220;Monstern&#8221; nur ein Randgebiet der Kryptozoologie. Aber dieses Randgebiet übt auf die breite Öffentlichkeit wohl den meisten Reiz aus, wodurch leider die reguläre Arbeit der Kryptozoologie auf der Strecke bleibt und ein unbeachtetes Schattendasein führt. </p>
<p>Der Zoologe Bernard Heuvelmans wird heute als moderner &#8220;Vater der Kryptozoologie&#8221; angesehen. Der Begriff Kryptozoologie selbst wurde von ihm in den späten fünfziger Jahren geprägt und vom Chefinspektor der französischen Übersee-Territorien, Lucien Blancou, erstmals in einer wissenschaftlichen Publikation, die Heuvelmans gewidmet wurde, verwendet (&#8221;Bernard Heuvelmans, Maitre de la Cryptozoologie&#8221;) und somit öffentlich bekannter. Heuvelmans sammelte Tausende von Berichten, Legenden, Sagen, Geschichten und Indizien verborgener Tiere und prägte durch seine Arbeit die Kryptozoologie nachhaltig. Zu seinen Publikationen zählen zahlreiche Bücher über dieses Thema, so unter anderem auch die Referenzwerke &#8220;On the Track of Unknown Animals&#8221;, &#8220;In the Wake of the Sea-Serpents&#8221; oder &#8220;The Kraken and the Colossal Octopus: In the Wake of the Sea-Monsters&#8221;. Im Jahr 1981 gründete er zusammen mit Roy P. Mackal, J. Richard Greenwell und einigen anderen die &#8220;International Society of Cryptozoology&#8221; mit Sitz in Tucson/Arizona, welche sich mit diversen Schriftveröffentlichungen (ISC Newsletter und das Journal Cryptozoology) sehr verdient gemacht hat und mittlerweile aufgrund mehrerer bedauerlicher Umstände aufgelöst wurde. Heuvelmans selbst lebte eher zurückgezogen, da er seit den neunziger Jahren schwer erkrankt war. Am 23. August 2001 starb Bernard Heuvelmans an Herzversagen. </p>
<p>Die kryptozoologisch interessanten Lebewesen selbst werden als <a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Kryptid" target="_blank">Kryptiden</a> bezeichnet, eine Bezeichnung die aus einem Brief an die International Society of Cryptozoology von John E. Wall aus dem Jahr 1983 stammt.</p>
<p>In Deutschland gab es bislang einige, mittlerweile wieder aufgelöste, Ansätze zur ernsthaften Kryptozoologie, wie etwa das „Zentrum für kryptozoologische Forschung“ (ZkF) in Berlin, welches durch Herrn Hans-Jörg Vogel begründet wurde.   Im Jahr 2005 schließlich wurde eine neue Gruppierung ins Leben gerufen, der „<a href="http://www.kryptozoologie.net" target="_blank">Verein für kryptozoologische Forschungen</a>“ (VkF), welche sich der Thematik angenommen hat und welcher auch hinter dem Magazin <a href="http://magazin.kryptozoologie.net" target="_blank">Der Fährtenleser</a> steht.</p>
<p>Durch die Arbeit einiger weniger Personen nimmt die Öffentlichkeit in den letzten Jahren immer mehr Notiz von der Kryptozoologie. Im TV sind teilweise recht ansprechende und gute Dokumentationen zu sehen, welche auf der ernsthaften Erforschung kryptozoologischer Wesen (Kryptide) beruhen.  Auch in der seriösen Presse werden immer mehr kryptozoologische Themen verarbeitet. </p>
<p>Leider, und dies ist ein negativer Punkt an den Massenmedien, werden in der Regenbogenpresse und im Internet immer noch etliche Meldungen mit der Kryptozoologie in Verbindung gebracht, welche definitiv nichts damit zu tun haben.</p>
<p>Wenn z.B. eine zweiköpfige Schildkröte geboren wird, ist dieses Ereignis fast immer unter dem Thema „Kryptozoologie“ abgelegt. Doch solche Launen der Natur, welche zudem nicht einmal der Methodik der kryptozoologischen Forschung unterliegen, sind keine Kryptiden und müssen nicht einmal erforscht werden.  Anders wäre der Fall gelagert, wenn man eine zweiköpfige Schildkröte in der Natur beobachten würde, ohne genau zu wissen, um welches Tier es sich dabei handeln könnte.  Geht man dann Aufgrund eines solchen Augenzeugenberichtes der Geschichte nach und würde dann eine zweiköpfige Schildkröte finden, welche zudem nicht einmal an diesem Ort vermutet wurde, hat man eine kryptozoologische Entdeckung gemacht. </p>
<p>Blickt man einmal durch das Internet, wird man aber überall solche Fehlinformationen vorfinden, wo aus normalen Ereignissen plötzlich kryptozoologische Entdeckungen gemacht werden.</p>
<p>Kommen wir zum Abschluss noch einmal zurück zum TV.  Es gibt, wie bereits erwähnt, einige gute Sendungen mit kryptozoologischen Themen.  Aber auch die Schattenseite hiervon ist an der Tagesordnung.  Monster und Gruselgeschichten über Ungeheuer vermarkten sich nun einmal gut, so dass auf die wenigen guten Sendungen eine Schwemme an unseriösen Falschmeldungen folgt.</p>
<p>Eines der wichtigsten Ziele der Kryptozoologie muss also auch sein, ein öffentliches Bewusstsein und Anerkennung als seriöse Forschungsrichtung zu schaffen.  Leider werden die wenigen Erfolge in dieser Richtung durch die beschriebene Schwemme an Fehlinformationen erheblich erschwert.  Aber nach 50 Jahren offizieller Kryptozoologie, in welchen diese eher ein Schattendasein als ernsthafte wissenschaftliche Forschungsrichtung führte, befinden wir uns aktuell an einem Punkt, an welchem endlich mehr Menschen davon Kenntnis nehmen. </p>
<p><small>Autor: <a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Benutzer:Whip">Michael Schneider</a></small>    </p>
<p><small>Siehe auch: <a href="http://www.amazon.de/F%C3%A4hrtenleser-Ausgabe-Fachmagazin-Thema-Kryptozoologie/dp/3833493828/" target="_blank">Der Fährtenleser 1</a></small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Dämon von Dover</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/artikel/archiv/dover-demon/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 10:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grenzwesen]]></category>

		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>

		<category><![CDATA[cryptid]]></category>

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		<category><![CDATA[dämeon]]></category>

		<category><![CDATA[Kryptozoologie]]></category>

		<category><![CDATA[loren coleman]]></category>

		<category><![CDATA[michael schneider]]></category>

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		<description><![CDATA[Im April 1977 ereignete sich ein Vorfall, welcher oftmals mit der kryptozoologischen Thematik in Zusammenhang gebracht wird.  Bei genauerer Betrachtung hingegen stellt sich schnell heraus, dass in diesem Fall die Ähnlichkeit zu den typischen Alien-Beschreibungen von UFO-Zeugen nicht von der Hand zu weisen ist und das gesichtete Wesen eher im Bereich der Ufologie als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/10/baxidemon.jpg' alt='Zeichnung von John Baxter' align="right" />Im April 1977 ereignete sich ein Vorfall, welcher oftmals mit der kryptozoologischen Thematik in Zusammenhang gebracht wird.  Bei genauerer Betrachtung hingegen stellt sich schnell heraus, dass in diesem Fall die Ähnlichkeit zu den typischen Alien-Beschreibungen von UFO-Zeugen nicht von der Hand zu weisen ist und das gesichtete Wesen eher im Bereich der Ufologie als innerhalb der Kryptozoologie zu suchen ist.</p>
<p>Der damals 17jährige Bill Bartlett fuhr mit seinem Wagen, am 21.April 1977 gegen 22.30 Uhr, mit seinen zwei Freunden durch Dover in Massachusett (USA). Es war eine sternenklare Nacht und den drei Freunden begegnete so gut wie kein anderes Auto. </p>
<p>Plötzlich fiel das Licht des Scheinwerfers auf ein seltsames Wesen, welches sich an der Straßenseite entlang einer Steinmauer bewegte. Der erste Gedanke von Bill Bartlett war, dass es sich bei diesem Wesen um ein außerirdisches Geschöpf handeln mußte. Das Wesen, welches er gut sehen konnte, hatte einen ungewöhnlich großen, melonenförmigen Kopf, aus welchem ihm zwei große, hervorstehende und orangeleuchtende Augen anstarrten. Bill konnte weder einen Mund, eine Nase oder Ohren erblicken. Der Körper war im Gegensatz zum Kopf klein. Sein Hals, Arme und die Beine waren schmal und lang, ebenso die Finger und Zehen des Wesens. </p>
<p>Dieses etwa einen Meter kleine Geschöpf besaß eine pfirsichfarbene und unbehaarte Haut. Vom Anblick des Wesens verstummt, war er nicht in der Lage, seinen zwei Mitinsassen im Wagen, welche zu diesem Zeitpunkt in eine andere Richtung sahen, über den Vorfall aufzuklären. Erst nachdem er das gesehene gedanklich erfaßt hatte, erzählte er seinen Freunden von der unheimlichen Begegnung am Straßenrand. </p>
<p>Erst glaubte ihm niemand diese Geschichte über jene mysteriöse Erscheinung, doch schon bald stellte sich heraus, dass er nicht der einzige war, welcher dieses Wesen in jener Nacht gesichtet hatte. </p>
<p>Gegen Mitternacht befand sich der fünfzehnjährige John Baxter auf dem Weg nach Hause. John bemerkte in der Dunkelheit, dass er offensichtlich die einzige Person war, welche um diese Zeit noch unterwegs war. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen rief er diesem Wesen, von welchem er jetzt die Umrisse sah, etwas entgegen, erhielt aber keine Antwort oder Reaktion auf seinen Ruf. Nach wiederholten Zurufen lief das Wesen schließlich davon.</p>
<p>John folgte ihm aus Neugierde, bis etwa neun Meter Abstand zwischen ihm und diesem kleinen Wesen waren. Im Schein des Mondes konnte er nun alle Details dieses Wesens erkennen. Er erkannte ein etwa ein Meter großes, auf den Hinterbeinen stehendes, Wesen, welches eindeutig kein Mensch war. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd blieb es an einem Baum stehen und klammerte sich offensichtlich erschöpft mit seinen beiden langen und dünnen Armen an diesen Baum. Außer den beiden großen Augen konnte er keine weiteren Gesichtszüge, wie Mund oder Nase, an dieser Kreatur entdecken. Als er sich dessen bewußt wurde, was dort nur wenige Meter vor ihm am Baum stand, überkam ihn eine Panik, so dass er voller Angst davonrannte. </p>
<p>Ohne sich noch einmal umzudrehen, kam er kurze Zeit später zu Hause an, wo er gleich das gesichtete Wesen aufmalte. Später stellte sich heraus, dass sich die Begegnung von John Baxter nur knapp einen Kilometer von jener Stelle abspielte, an welcher Bill Bartlett jenes Wesen vom Auto aus beobachtete. </p>
<p>In der folgenden Nacht, ebenfalls gegen Mitternacht, tauchte das Wesen abermals auf. Diesmal wurde es von der fünfzehnjährigen Abby Brabham gesehen, als sie vom achtzehnjährigen Will Tainor mit dem Auto nach Hause gebracht wurde. Will sah das Wesen nur kurz, doch Abby beobachte es mehrere Sekunden am Stück. Die Beschreibung, welche sie ablegte, stimmte Punkt für Punkt mit denen von Bill Bartlett und John Baxter überein. </p>
<p>Doch was war dies für ein Wesen, welchem Loren Coleman den Namen &#8220;Dämon von Dover&#8221; gab? Laut den Beschreibungen der Augenzeugen kann man ein bekanntes Tier ausschließen. Die Cree-Indianer in Ostkanada erzählen von einer mysteriösen Pygmäenrasse mit dem Namen &#8220;Mannegishi&#8221;, welche sich gerne einen Spaß machen und Reisenden Streiche spielen. Nach den Schilderungen der Cree haben diese runde Köpfe, lange dünne Beine und Arme mit jeweils sechs Fingern. Ihr Lebensraum soll versteckt zwischen Felsen liegen. Handelte es sich bei dieser Kreatur um einen Vertreter jener Zwergenmenschen, welche bei den Ureinwohnern bekannt sind? </p>
<p>Jedoch sprechen einige Punkte gegen diese Behauptung, da der &#8220;Dämon von Dover&#8221; in allen Beschreibungen keine Gesichtszüge neben den dominanten Augen aufwies. Jene Zwerge der Ureinwohner sind jedoch menschenähnlich anzusehen, abgesehen von der Körpergröße und der Gliedmaße. Der Körperbau jenes Wesens wird als etwa einen Meter groß beschrieben, sehr dünn, mit dünnen langen Armen und Beinen, welcher von einem übergroßen, melonenförmigen Kopf dominiert wird. Diese Beschreibung würde allerdings problemlos auf eine andre Spezies hindeuten, welche im allgemeinen als &#8220;Greys&#8221; bezeichnet werden - jene kleine graue Außerirdische, welche mit UFO&#8217;s und Entführungsfällen durch Außerirdische in Verbindung stehen. Handelte es sich beim &#8220;Dämon von Dover&#8221; um einen jenen Greys? Doch weshalb wird seine Farbe als pfirsischfarben angegeben? Oder konnte der junge Bill Bartlett die Farbe im Scheinwerferlicht nicht eindeutig einordnen? </p>
<p>Fakt ist, dass in jener Nacht keine besonderen UFO-Sichtungen aus dieser Region gemeldet wurden, was aber nicht unbedingt darauf hinweist, das dort kein UFO gelandet sein könnte. Auf jene Frage, um was es sich bei jenem Wesen handelte, gibt es bis heute keine eindeutige Erklärung. Jeder Erklärungsversuch wirft zwangsläufig weitere ungeklärte Fragen auf. </p>
<p><center><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/10/doverdemon2a.jpg' alt='Zeichnung von Bill Bartlett' /><br /><small>Zeichnung von Bill Bartlett</small></center></p>
<p><small>Autor: <a href="mailto:nadine-schneider@einsamer-schuetze.com"><em>Nadine Schneider</em></a></small></p>
<p><small>Quelle: Loren Coleman, <em>Mysterious America: The Ultimate Guide to the Nation&#8217;s Weirdest Wonders, Strangest Spots, and Creepiest Creatures</em>, Paraview Books 2001</small></p>
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		<title>Der Falkland-Wolf</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 21:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Falkland Wolf (Dusicyon australis) lebte auf den Falklandinseln, 500 km von der Küste Argentiniens entfernt. Er war so groß wie ein mittelgroßer Hund, bis zu 60 cm Schulterhöhe. Die Fellfarbe war rotbraun-grau, an den Ohren außen schwarz und innen weiß. Helle Farbe kennzeichnete seinen Bauch, die Schwanzspitze setzte sich weiß ab. Diese einzige endemische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Falkland Wolf (<em>Dusicyon australis</em>) lebte auf den Falklandinseln, 500 km von der Küste Argentiniens entfernt. Er war so groß wie ein mittelgroßer Hund, bis zu 60 cm Schulterhöhe. Die Fellfarbe war rotbraun-grau, an den Ohren außen schwarz und innen weiß. Helle Farbe kennzeichnete seinen Bauch, die Schwanzspitze setzte sich weiß ab. Diese einzige endemische Säugetierart der Inseln ernährte sich von Pinguinen, anderen Seevögeln und wohl auch von Kadavern an der Küste. </p>
<p>Ein Kapitän Strong entdeckte ihn 1690 und hielt die Art für einen Schäferhund. Die Inselform wurde 1765 anhand eines Fells wissenschaftlich beschrieben. Darwin besuchte 1833 die Inseln und beschrieb die Falkland-Wölfe als allgegenwärtig. Der Erfinder der Evolutionstheorie prophezeite dem Tier die Ausrottung wegen seiner Zahmheit. Der Tierforscher Alfred Edmund Brehm nannte ihn <em>Canis antarcticus</em> und nahm die Begegnung mit dem zutraulichen Tier als Bild für die Haustierwerdung des Wolfes: &#8220;<em>Als die Falklandinseln zuerst von Menschen besucht wurden, kam der große Falklandwolf (Canis antarcticus) ohne Furcht zu Byrons Matrosen, welche die Neugier für Wildheit hielten und flohen.</em>&#8221; </p>
<p><a href="http://www.kryptozoologie.net/artikel/lost/falklandwolf/wolf.html" target="_blank" title="Der Falkland-Wolf">Ganzen Artikel lesen</a></p>
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		<title>El Chupacabras - Geburt eines Mythos</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 09:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Immer wieder liest man in den Medien von einem mysteriösen Vampirwesen, welches unter dem Namen „El Chupacabras“ (dt. „Der Ziegensauger“) in Süd- und Mittelamerika für Angst und Schrecken sorgt, Farmtiere tötet und diesen durch angebliche kleine Einstiche im Hals das Blut aussaugt. Doch was könnte hinter diesen Geschichten über dieses unheimliche Wesen stecken?
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*PDF-Datei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder liest man in den Medien von einem mysteriösen Vampirwesen, welches unter dem Namen „El Chupacabras“ (dt. „Der Ziegensauger“) in Süd- und Mittelamerika für Angst und Schrecken sorgt, Farmtiere tötet und diesen durch angebliche kleine Einstiche im Hals das Blut aussaugt. Doch was könnte hinter diesen Geschichten über dieses unheimliche Wesen stecken?</p>
<p><a href='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/10/el_chupacabras.pdf' title='El Chupacabras' target="_blank">Ganzen Artikel lesen&#8230;</a><small>*</small></p>
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		<title>Der Amphiptère</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 20:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Drachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit jeher erzählt der Mensch von großen und furchteinflößenden Drachen in seinen Erzählungen, Sagen und Legenden. Wenn man alten Quellen vertrauen schenkt, dann wurde ganz Europa und Teile Nordafrikas ehemals von unzähligen Drachen bevölkert, die sich in mehrere Arten aufteilten. Aber nicht nur in alten Sagen und Legenden existierten diese furchteinflößenden Wesen. Soweit man die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit jeher erzählt der Mensch von großen und furchteinflößenden Drachen in seinen Erzählungen, Sagen und Legenden. Wenn man alten Quellen vertrauen schenkt, dann wurde ganz Europa und Teile Nordafrikas ehemals von unzähligen Drachen bevölkert, die sich in mehrere Arten aufteilten. Aber nicht nur in alten Sagen und Legenden existierten diese furchteinflößenden Wesen. Soweit man die Geschichtsschreibung zurückverfolgen kann, lebten Drachen in allen Gebieten Europas, darunter auch viele detaillierte Berichte von angesehenen Personen. Aus vorchristlicher Zeit bis hinein ins späte 17. Jahrhundert haben immer wieder fahrende Ritter, Priester, Mönche, Geschichtsschreiber und Naturforscher über solche Wesen berichtet. Betrachtet man einmal die Geschichte der Landbesiedlung in Europa, so wird man zwangsläufig feststellen, das man fast überall erst die das Land bewohnenden Drachen vertreiben musste, bevor man das Land in Besitz nehmen konnte. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, das viele Orte in Europa nach Drachen benannt wurden. Je weiter sich die Menschen ausbreiteten, desto mehr wurden die Drachen getötet und verdrängt. Letztendlich scheinen die letzten Drachen im späten 17. Jahrhundert durch die Menschen vernichtet worden zu sein, schenkt man den Legenden glauben. </p>
<p><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/10/amphiptere.jpg' alt='Mittelalterliche Darstellung eines Amphiptère' align="right" width="222" />Eine der beschriebenen Drachenarten war der Amphiptère, welcher vornehmlich in Nordafrika vorkam, jedoch auch gelegentlich in Südeuropa und sehr selten auch weiter nördlich bis hinauf nach England anzutreffen war. Der Amphiptère wird als schlangenähnlich beschrieben und führte ein wohl amphibisches Leben in Flüssen und Seen, wo er oftmals am Ufer liegend anzutreffen war. </p>
<p>Besonders häufig war der Amphiptère am Nil und in Arabien verbreitet, von wo es etliche Berichte über Begegnungen gab. Oftmals kam es zu Begegnungen mit einem Amphiptère in der Nähe von weihrauchtragenden Bäumen, wo diese Menschen angriffen, die das kostbare Harz ernten wollten. In einigen Berichten wird sogar beschrieben, wie der Amphiptère diese Bäume regelrecht bewacht. Einige Menschen gingen sogar davon aus, dass die Eier des Amphiptère in der Nähe solcher Bäume vergraben lagen. Jedoch kamen nur selten Menschen durch einen Amphiptère zu Schaden, dieser nahm vornehmlich nur eine drohende Haltung ein und versuchte die Menschen zu vertreiben. Jedoch konnte dieser Drache auch erheblich zubeißen und schwere und teilweise tödliche Wunden reißen. </p>
<p>Vom Aussehen her wird der Amphiptère als beinlose Schlange beschrieben, welche auf dem Rücken ein paar starke Flügel trägt. Der Körper selbst ist massig, jedoch dem einer Schlange nicht unähnlich. Die Größenangaben sind nicht genau definierbar, liegen jedoch im Schnitt zwischen 2 und 5 Metern Körperlänge, in einigen Berichten aber auch bis zu 15 Metern. </p>
<p>In Italien und Spanien sagte man diesem Drachen nach, er verbringe die meiste Zeit des Tages im Wasser von Flüssen und Seen und käme nur gelegentlich ans Ufer. Dieser Drache war für Menschen weniger gefährlich, dafür wurde ihm nachgesagt, er fresse Schafe und Ziegen. Aber auch Schweine, Wildschweine, Rehe und Hirsche standen auf seinem Speiseplan. Die bevorzugte Jagdmethode bestand laut vielen Berichten aber darin, dass sich der Amphiptère auf Bäumen niederließ und dort wartete bis eine potentielle Beute in die Nähe des Baumes kam. War die Beute nahe genug, dann stürzte sich der Amphiptère im Gleitflug mit seinen großen Flügeln auf das überraschte Tier. </p>
<p>Auffallende Übereinstimmung in den Berichten über den Amphiptère liegt auch in jenem Punkt, dass dieser, ähnlich wie Krokodile oder andere Echsen und Schlangen, sich am Ufer in der Sonne aufhielt und sich offensichtlich aufwärmte. Kam ein Mensch in seine Nähe, reagierte der Drache jedoch nicht gerade scheu und ging mit lautem Fauchen in Drohhaltung. Entfernte man sich nicht schnell genug, dann griff er auch an. </p>
<p>Der Amphiptère ist in einigen Gebieten aber auch als &#8220;Fliegende Schlange&#8221;, &#8220;Jaculus&#8221; oder auch als &#8220;Javelin Schlange&#8221; bekannt. Auch in Zentralamerika gibt es ein vergleichbares Wesen, welches dort sogar den Status eines Gottes besitzt, der &#8220;Quetzalcoatl&#8221;. </p>
<p>Einer der letzten Sichtungsberichte eines Amphiptère stammt aus England, wo dieser im Jahre 1669 in der Nähe der Stadt Henham in Essex gesichtet wurde. Der Amphiptère lebte dort einige Monate in der Gegend und wurde häufiger gesehen, richtete aber kaum irgendwelchen Schaden an und wurde eher als furchteinflößende Schlange von etwa 9 Fuß Länge (etwa 3 Meter) beschrieben. Nach einigen Monaten verschwand der Amphiptère aus der Gegend und wurde nicht mehr gesehen. </p>
<p>Wie die meisten Drachen in den Sagen und Legenden wurde auch der Amphiptère von jeher stark gejagt, da die Menschen diesen als gefährlich und furchteinflößend empfanden. Wo auch immer sich der Mensch ausbreitete, mussten die Drachen weichen. Es gibt einige Hinweise darauf, dass der Amphiptère eines jener Wesen sein könnte, die letztendlich vom Menschen ausgerottet wurden. Zumindest unsere Vorfahren glaubten fest an die Existenz dieser Kreaturen, auch wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis mehr für deren Existenz geben sollte. </p>
<p>Soweit zumindest die Zusammenfassung aus der Mythologie und den Legenden.  Der Amphiptère ist jedoch von vielen Drachenlegenden für die <a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Mythologische_Kryptozoologie" target="_blank">Mythologische Kryptozoologie</a> von großem Interesse, liefern doch die alten Beschreibungen ein interessantes Bild, welches sich auf etliche Reptilien anwenden lässt.  So gehen die Theorien dahingehend, das man aus Nordafrika und Asien in frühen Zeiten Überlieferungen von Begegnungen mit Kobras und Krokodilen mitbrachte und sich diese in den Legenden des Amphiptère wiederspiegeln, denn das beschriebene Verhalten deutet darauf. Zumal es bereits seit der Antike einen regen Verkehr zwischen Nordafrika und Europa gab. Die Römer brachten zudem viele exotische Tiere aus Afrika als Trophäen nach Zentraleuropa. Es wäre hier auch durchaus denkbar, das etliche dieser Tiere auf den Transportwegen entkamen und in der unwissenden Bevölkerung mit den Drachenlegenden in Verbindung gebracht wurden.</p>
<p>Das es im späten Mittelalter noch Beschreibungen des Amphiptère aus England gab, ist somit auch nicht wirklich verwunderlich - sammelten doch die Herrscher Europas zu allen Zeiten gerne exotische Tiere, von denen wohl auch einige in die Freiheit gelangten.  Betrachtet man sich zudem die Klimaentwicklung im Mittelalter, wo das Klima wärmer war als heute und selbst in Grönland Landwirtschaft möglich war, so hatten exotische Großschlangen auch in England sehr gute Überlebenschancen. </p>
<p>So entstanden - zumindest in der Theorie - durch die Vermengung alter Drachenlegenden in Verbindung mit Begegnungen und Beschreibungen von real existierenden Reptilien in ganz Europa die Legenden um den Amphiptère.</p>
<p><small>Autor: <a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Benutzer:Whip" title="Michael Schneider" target="_blank">Michael Schneider</a></small><br />
<center><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/10/flyingsnake.jpg' alt='Künstlerische Darstellung eines Amphiptère' /></center><br />
<small>Siehe auch: <a href="http://magazin.kryptozoologie.net/beitrag/der-fahrtenleser-ausgabe-2/" target="_blank">Der Fährtenleser 2</a>, Seite 23</small></p>
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		<item>
		<title>Grendel</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 08:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fabelwesen]]></category>

		<category><![CDATA[Hominologie]]></category>

		<category><![CDATA[Mythologie]]></category>

		<category><![CDATA[Wildmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im angelsächsischen Heldenepos &#8220;Beowulf&#8221; aus dem siebten oder achten Jahrhundert n. Chr. wird vom Ungeheuer Grendel erzählt, welches keinen Lärm vertragen konnte und schreckliche Rache nahm. Ist diese Geschichte nur Legende oder könnte ein Funken Wahrheit dahinter stecken? 
Grendel wird als bösartiger, großer Teufel beschrieben, welcher irgendwo in den Marschen nahe der Burg des dänischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/09/grendelbild.jpg' alt='Grendel  (Zeichnung: Nadine Schneider)' align="right" />Im angelsächsischen Heldenepos &#8220;Beowulf&#8221; aus dem siebten oder achten Jahrhundert n. Chr. wird vom Ungeheuer Grendel erzählt, welches keinen Lärm vertragen konnte und schreckliche Rache nahm. Ist diese Geschichte nur Legende oder könnte ein Funken Wahrheit dahinter stecken? </p>
<p>Grendel wird als bösartiger, großer Teufel beschrieben, welcher irgendwo in den Marschen nahe der Burg des dänischen Königs Hrothgar hauste. Das Unglück begann, als sich König Hrothgar einen neuen Festsaal bauen ließ, in dem es Nacht für Nacht hoch herging und lauthals gefeiert wurde. Das Lachen und Singen der Krieger drang bis zu Grendels Behausung hinüber. Das Ungeheuer haßte aber nichts so sehr wie Lärm, Musik und Fröhlichkeit. </p>
<p>Eines Nachts, als wieder Ruhe nach einem Festgelage einkehrte, schlich Grendel zur Burg und drang in den großen Saal ein. Er fand Hrothgar&#8217;s Männer volltrunken und schlafend am Boden liegend, packte dreißig von ihnen und kehrte in seine Höhle zurück, um diese dort zu fressen. Mit dieser Tat wurde sein Appetit auf Menschenfleisch geweckt. Von nun an schlich er Nacht für Nacht zur Burg und holte sich immer mehr von Hrothgar&#8217;s Leuten. Schließlich konnte der König keine Feste mehr abhalten, da die Gäste sich weigerten auf seine Burg zu kommen. </p>
<p>Beowulf, ein junger Krieger, hörte von Grendels Schreckenstaten und brannte darauf, sich mit dem Ungeheuer im Kampf zu messen. Er überredete den König, zum Schein ein neues Fest abzuhalten, um den bösartigen Grendel anzulocken. Nachdem das Fest beendet und wieder Ruhe eingekehrt war, tauchte Grendel wieder auf der Burg auf. Als Grendel den Festsaal betrat, griff Beowulf das Ungeheuer umgehend an. Der folgende Kampf dauerte mehrere Stunden, bis gegen Morgengrauen das Ungeheuer dermaßen geschwächt war, das Beowulf diesem einen Arm ausreißen konnte. Verletzt zog sich Grendel zurück und starb in seiner Höhle an seinem hohen Blutverlust. </p>
<p><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/09/seeland.jpg' alt='Seeland' align="left" />Auf den ersten Blick eine phantastische Sage, doch welchen Hintergrund könnte diese Geschichte besitzen? König Hrothgard war eine tatsächliche Person, welcher auf einer Burg auf der größten dänischen Insel Seeland nahe der Küste lebte und regierte. Doch wer oder was war Grendel? Laut Beschreibung handelte es sich um ein großes, behaartes Ungeheuer, welches scheu und zurückgezogen in seiner Höhle in den abgelegenen Marschen der Insel hauste. </p>
<p>Vermutlich wurde sein Interesse durch die Stimmen und den Lärm geweckt, so dass dieses Wesen auf die Burg schlich. Könnte es sich um einen überlebenden Vormenschen handeln? War Grendel eine Umschreibung für ein Wesen, ähnlich den Almas oder dem Bigfoot? Zumindest seine Umschreibung und sein Verhalten legen diesen Schluß nahe. Sollte Grendel wirklich existiert haben, so wäre diese Legende ein Bericht über die Begegnung mit einem Wildmenschen&#8230;</p>
<p>Autor: <a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Benutzer:Whip" target="_blank">Michael Schneider</a></p>
<p><small>Quellen:</p>
<ul>
<li>Rätselhafte Monster und Ungeheuer, Delphin-Verlag, München 1978</li>
<li>Das grosse Buch der Mythologie, C. Scott Littleton, Christian-Verlag, München 2003</li>
</ul>
<p></small></p>
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		<item>
		<title>Der Mythos vom Godzilla</title>
		<link>http://www.kryptozoologie.net/artikel/archiv/der-mythos-vom-godzilla/</link>
		<comments>http://www.kryptozoologie.net/artikel/archiv/der-mythos-vom-godzilla/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 14:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Drachen]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Mythologie]]></category>

		<category><![CDATA[Reptilien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Erde erbebt unter mächtigen Schritten, Menschen fliehen in wilder Panik und ganze Städte werden dem Erdboden gleichgemacht. Dies alles geschieht durch ein gewaltiges Ungetüm, welches wie eine postapokalyptische Vision eines Tyrannosaurus aussieht und dessen Ausmaße gewaltig sind. Der Name dieses Ungetüms: GODZILLA 
Wohl jeder hat schon einmal von diesem japanischen Filmmonster gehört oder kennt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/09/godzillaheader.jpg' alt='Godzilla' width="399" /></center></p>
<p><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/09/gojira.jpg' alt='Godzilla  (Photo: Toho-Studios)' align="right" />Die Erde erbebt unter mächtigen Schritten, Menschen fliehen in wilder Panik und ganze Städte werden dem Erdboden gleichgemacht. Dies alles geschieht durch ein gewaltiges Ungetüm, welches wie eine postapokalyptische Vision eines Tyrannosaurus aussieht und dessen Ausmaße gewaltig sind. Der Name dieses Ungetüms: <em><strong>GODZILLA</strong></em> </p>
<p>Wohl jeder hat schon einmal von diesem japanischen Filmmonster gehört oder kennt mindestens einen Film des erfolgreichsten Filmmonsters aller Zeiten. Mit weit mehr als 20 japanischen Produktionen und einer amerikanischen Version von Erfolgsregisseur Roland Emmerich bricht somit Godzilla alle Rekorde in der Zahl der Auftritte als reines Monster. Das Godzilla ein Filmmonster ist, steht wohl außer Frage. Jedoch ist um dieses Monster eine Legende entstanden, welche auf einen wahren Kern hinter Godzilla hinweist. Hierzu sollte man erwähnen, das Godzilla im Grunde genommen nur eine Interpretation seines japanischen Namens ist, welche sich beim Import des Films für das amerikanische Publikum eingebürgert hat, da man den Originalnamen nicht für einprägsam und zu schwierig hielt. So wurde aus dem japanischen Original &#8220;Gojira&#8221; kurzerhand der in westlicher Welt verbreitete Name &#8220;Godzilla&#8221;. </p>
<p>Dieses Monster war so erfolgreich, das schon bald erste Legenden um die Herkunft des Monsters entstanden, so dass dieses einen festen Platz in der Legendenwelt erhielt. Im Internet und einigen anderen Veröffentlichungen findet man so z.B. die Geschichte, dass der Godzilla im Film auf einer wahren Gestalt beruhen soll, vor welcher japanische Fischer seit Jahrhunderten Angst haben. Dieser &#8220;Gojira&#8221; soll ein gewaltiges Ungeheuer aus den Tiefen der Meere sein, welches Fischerboote angreift und diese mitsamt der Besatzung in die Tiefe zieht. </p>
<p>Das sich diese Legende verbreitete ist auch nicht weiter verwunderlich, da dies in etwa die Grundgeschichte hinter den Godzilla-Filmen darstellt und dies auch Ansatzweise in den Filmen behauptet wird. Dieser &#8220;Ur-Godzilla&#8221;, jenes bösartige Meereswesen &#8220;Gojira&#8221;, war demnach der Namensgeber für das durch radioaktive Verstrahlung entstandene Monster. </p>
<p>Doch was steckt tatsächlich hinter der Legende des Filmmonsters Godzilla? Um dies zu erörtern, werfen wir einen Blick auf die tatsächliche Entstehungsgeschichte von Godzilla. </p>
<p>Im Jahr 1954, knapp neun Jahre nach Hiroshima und Nagasaki, wurde Japan ein zweites Mal mit dem nuklearen Albtraum konfrontiert: Das japanische Fischerboot &#8220;Fukuryu Maru&#8221; (Der glückliche Drache) kam damals während einer Fangfahrt vom Kurs ab und verirrte sich in die Nähe des Bikini-Atolls im Pazifik, wo gerade die berüchtigten Bravo-Atombombentests des amerikanischen Militärs stattfanden. Einige Tage später kehrten die Fischer in ihre Heimat Japan zurück und wiesen mysteriöse Krankheitssymptome auf. Einer der Fischer starb kurz nach der Einweisung in ein Krankenhaus auf qualvolle Art und Weise.</p>
<p>Während die westlichen Medien diesen Vorfall fast gänzlich verschwiegen, sorge der &#8220;Fukuryu Maru-Vorfall&#8221; in Japan für eine regelrechte Massenhysterie. Die japanische Presse sprach vom &#8220;zweiten Atombombenangriff in der Geschichte der Menschheit&#8221; und schürte somit den alten und tiefen Hass auf die Amerikaner wieder an. Schließlich verbot die japanische Regierung die Auslieferung aller in diesem Gebiet gefangenen Fische. Mit Recht befürchte das Gesundheitsministerium, dass alle Meerestiere aus diesem Testgebiet hochgradig radioaktiv verseucht sein könnten. </p>
<p>Der Filmproduzent Tomoyuki Tanaka erkannte als erster das gewaltige kommerzielle Potential dieser dramatischen Ereignisse. Er schlug den als äußerst flexibel geltenden TOHO-Studios vor, eine gruselige Katastrophengeschichte zu entwickeln, welche auf diesem Vorfall basieren sollte. Tanaka schwebte eine Produktion vor, welche Elemente aus dem legendären Abenteuerfilm &#8220;20.000 Meilen unter dem Meer&#8221; und dem Monster-Spektakel von Ray Harryhausen &#8220;Panik in New York&#8221; enthielt, welche im Jahr zuvor in Amerika die Kinokassen kräftigen klingeln liessen. Die TOHO-Bosse waren von der Idee begeistert und gaben grünes Licht für diese Produktion. Tanakas Titelvorschlag für den Film lautete &#8220;The giant Monster from 20.000 Miles under the Sea&#8221;, angelehnt an die beiden Produktionen, welche ihm als Vorlage vorschwebten. Für eine erste Fassung der Geschichte engagierte Tanaka den Science Fiction-Autoren Shigeru Kayama, welcher innerhalb weniger Tage eine Geschichte mit dem kurzen Titel &#8220;G&#8221; (&#8221;G&#8221; für &#8220;Giant&#8221; = der &#8220;Riese&#8221;) ablieferte. Der Anfangs geplante Regisseur Senkichi Taniguchi weigerte sich jedoch, diesen Film zu drehen. Durch Zufall stellte sich zu dieser Zeit der Regie-Newcomer Inoshira Honda bei TOHO vor und war von dem Konzept begeistert. Er hatte große Pläne mit der &#8220;G&#8221;-Idee und somit schlug die Geburtsstunde des späteren Monsters. </p>
<p>Honda arbeitete sofort mit dem Autoren Takeo Murata an einer Drehbuchfassung der Geschichte um &#8220;G&#8221;. Nach einigen Tagen standen dann endlich inhaltliche Eckpfeiler für den Film fest, welche Honda schließlich auch in seinen Film einbaute. Ein gigantisches Monster wird durch radioaktive Bestrahlung erweckt und greift die Millionenstadt Tokio an. Der Name für das Monster wurde auch recht schnell gefunden, aber nicht, wie man später gerne aufführte, aus einer alten Legende der Fischer, sondern ganz willkürlich. Ein etwas dickerer Mitarbeiter der Marketing-Abteilung der TOHO-Studios wurde von seinen Mitarbeitern boshafterweise &#8220;Gojira&#8221; genannt, ein Wortspiel aus den japanischen Worten für &#8220;Gorilla&#8221; und &#8220;Wal&#8221;. Honda gefiel diese Bezeichnung so gut, das er sich entschloss, sein Filmmonster ebenso zu benennen. </p>
<p>Die Dreharbeiten zogen sich sehr zum Ärger der TOHO-Bosse in die Länge, was natürlich mit erheblichen Kosten verbunden war. Um etwas Geld in die Kasse zu bekommen, produzierten diese nebenbei, ohne Hondas Einverständnis, eine Serie aus 5 Hörspielen für das Radio mit &#8220;Gojira&#8221;. Als Hondas Film endlich fertiggestellt war, hatte dieser durch die Hörspiele bereits eine sehr große Fangemeinde. Trotzdem war die Produktion für das Studio ein extremes Wagnis, denn immerhin spielte der Film ja auch direkt auf die Zerstörung der Städte Hiroshima und Nagasaki durch Kernwaffen an, was bis zu diesem Zeitpunkt in Japan ein absolutes Tabu-Thema war. Das Wagnis zahlte sich jedoch aus, und Godzilla, wie man ihn im Ausland nannte, wurde zum zweiterfolgreichsten japanischen Film aller Zeiten, nur Kurosawas Meisterwerk &#8220;Die sieben Samurai&#8221; spielte mehr Geld ein. </p>
<p>Die Legende um Godzilla entstand im Laufe der Jahre, als immer mehr Nachfolger dieses Klassikers gedreht wurden. Somit ist Godzilla nichts weiter als ein modernes Fabelwesen. Jedoch sollte man erwähnen, dass es nicht gänzlich auszuschließen ist, dass sich eines Tages wirklich durch radioaktive Mutationen gefährliche Wesen entwickeln können. Dies wären dann allerdings real existierende Erben von Godzilla - dem japanischen Ungetüm.</p>
<p><center><img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/09/big_g.jpg' alt='Godzilla’s Angriff auf Tokio  (Bild: Toho Studios)' /></center></p>
<p><small>Quellen: Gernot Gricksch, GODZILLA, Heyne-Verlag, München 1998</small></p>
<p>Autor: <a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Benutzer:Whip" title="Michael Schneider" target="_blank">Michael Schneider</a></p>
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		<title>Zwerg und Riese</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 11:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schneider</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit allen Zeiten gibt es Berichte von Zwergen und Riesen, welche unter den Menschen lebten, oder aber in der Wildnis umherstreiften. Sagen, Mythen und Legenden sind voll von diesen Wesen. Doch in weit steckt hinter solchen Legenden ein wahrer Kern?  Kann man einen Bezug zu solchen Legenden herstellen, welche solche Extreme beschreiben?  
Erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit allen Zeiten gibt es Berichte von Zwergen und Riesen, welche unter den Menschen lebten, oder aber in der Wildnis umherstreiften. Sagen, Mythen und Legenden sind voll von diesen Wesen. Doch in weit steckt hinter solchen Legenden ein wahrer Kern?  Kann man einen Bezug zu solchen Legenden herstellen, welche solche Extreme beschreiben?  </p>
<p>Erst seit die moderne Medizin Buch über solche Extremfälle führt, sind uns die aktuellen Rekordhalter dieser Größenbrecher bekannt. An dieser Stelle möchten wir Ihnen zwei dieser Menschen vorstellen, deren Größenunterschied ganze 2,08 Meter beträgt:</p>
<p><strong>Lucia Zarate</strong><br />
<img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/08/lil_girl.jpg' alt='Lucia Zarate' align="right" />Im Jahre 1864 erblickte Lucia Zarate das Licht der Welt. Vom Zeitpunkt ihrer Geburt an wuchs dieses Mädchen nur wenige Zentimeter. Als sie ihre volle Größe erreicht hatte war sie kaum größer als eine Puppe und wog weniger als eine Hauskatze. Lucia hatte eine Größe von nicht einmal 50 Zentimetern und wog etwa fünf Pfund. Sie gilt als die kleinste und leichteste Frau die jemals gelebt hat. Im Alter von zwölf Jahren trat sie zum ersten Mal in einer Show in den Vereinigten Staaten von Amerika auf. Sie hatte einen Stundenlohn von 20 Dollar, was für die damalige Zeit ein Vermögen war. Als kleine und reiche Lady starb sie auf tragische Art und Weise. 1890 reiste Lucia Zarate durch die Rocky Mountains, als ihr Zug in einem Schneesturm steckenblieb. Die Temperaturen fielen enorm, was für ihren winzigen Körper zur tödlichen Falle wurde, so dass sie an Unterkühlung starb.</p>
<p><strong>Robert Wadlow</strong><br />
<img src='http://www.kryptozoologie.net/artikel/wp-content/files/2007/08/big_boy.jpg' alt='Robert Wadlow' align="left" />Im Gegensatz zur zierlichen Lucia Zarate kommen wir nun zu einem wahren Hühnen von Mann, welcher als der Größte belegte lebende Mensch galt. Das Leben des Robert Wadlow war nicht immer leicht.  Als er 1918 in Alton, Illinois (USA), mit einem Gewicht von 3800 Gramm geboren wurde, ahnte niemand, was diesen Jungen erwartete. Er war einer der sogenannten &#8220;Riesen&#8221;. Mit fünf Jahren überragte er mit 1,68 Metern schon seine Mutter, mit acht Jahren und ganzen 1,92 Metern seinen Vater.  Seine Eltern versuchten ihn als &#8220;normalen&#8221; Jungen in die Familie und das Leben einzubeziehen.  Er besuchte öffentliche Schulen und trat auch im Alter von 13 Jahren den Pfadfindern bei. In diesem Alter hatte er eine Größe von 2,20 Metern erreicht. Ärzte diagnostizierten <a href="http://www.kryptozoologie.net/glossar/index.php/Acromegalie" target="_blank">Akromegalie</a>, die durch übermäßige Ausschüttung von Wachstumshormonen bei Tumorbildung in der Hypophyse verursacht wird. Die hormonelle Störung wurde nicht behandelt, da sich die Wissenschaftler davor fürchteten, dass diese Fehlschlug und wahrscheinlich zum frühzeitigen Tod des Jungen führen könnte. Von seinen Eltern und seinen vier Geschwistern wurde er in jeglicher Hinsicht unterstützt. Er war für seine Geschwister der große Held. </p>
<p>Doch dieser Held hatte es niemals wirklich leicht in seinem Leben. Neben Verspottungen und Beschimpfungen bereiteten ihm die kleinsten Dinge des Lebens erhebliche Probleme. Er verbrachte ein einziges Jahr auf dem College, bis sein ständiger Wachstum ihn daran hinderte. Seine Hände waren zu groß und ungelenk geworden, um einen Stift zu halten. Kleidung und Schuhe mußten speziell für ihn angefertigt werden, was für die Familie ein finanzielles Problem bedeutete.  Daher trat er im Jahre 1937 im Zirkus der Ringling Brothers auf.  Dort stellte er sich für einige Minuten dem neugierigen Publikum zur Schau. Er besuchte viele große Städte wie New York oder Boston. Durch seine Größe und seinem enormen Gewicht ereilte ihn ein frühzeitiger Tod.  Am 14. Juli 1940 starb er im Alter von nur 22 Jahren.  Zu diesem Zeitpunkt hatte er die Größe von 2,78 Metern und ein Gewicht von 225 Kilogramm erreicht. In der Medizin gilt Robert Wadlow als der größte Mensch, welcher wissenschaftlich nachweisbar jemals gelebt hat. Seinem Wunsch entsprechend wurde sein Sarg in Zement eingebettet, um Plünderer davon abzuhalten, seinen Leichnam zur Schau zu stellen.</p>
<p>Autor: <a href="mailto:nadine-schneider@einsamer-schuetze.com">Nadine Schneider</a></p>
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