Der Herr der Tiefe

Der Herr der Tiefe
Der Herr der Tiefe

In diesem Sonderband aus der KryptoFiction-Reihe findet man 2 ausgewählte Geschichten, die fiktive Erzählungen aus dem Bereich der Kryptozoologie sind.

Die Geschichte „Genou – Begegnung am Fluss“ entführt den Leser auf eine Wanderung durch die Wildnis, die zu einer Begegnung der besonderen Art führt.

Ganz anders führt die Geschichte „Der Herr der Tiefe“ in die Vergangenheit des Menschen, als dieser auf dem Meer einem Wesen begegnet, das für ihn eine boshafte Gottheit der Tiefe darstellt. Eine Reise in die Geschichte der ersten Siedler Australiens, die sich mit einem Ungeheuer der Tiefe konfrontiert sahen.

 

 

Titeldaten
Titel: Der Herr der Tiefe
Autoren: Markus Bühler, Anja Müller
Inhalt: 26 Seiten, Paperback
Verlag: Twilight-Line, April 2016 (1. Auflage 2008)
ISBN: 978-3-941122-10-9

Der Titel ist als Taschenheft und eBook (Amazon, Android, u.a.) erhältlich.

Verborgene Wesen

Verborgene Wesen
Verborgene Wesen
Kryptozoologische Anthologie

Was würden Sie tun, wenn Sie einem überlebenden Urzeitwesen gegenüberstehen? Was, wenn ein erschreckendes Untier durch die Dunkelheit schleicht? Oder wenn Sie auf ein Seeungeheuer stoßen?

Finden Sie es heraus, wenn Sie sich dieser Anthologie stellen, die sich mit fabelhaften Wesen der Kryptozoologie befasst. Die vor dem Menschen verborgenen Wesen existieren um uns herum, und die Autoren haben versucht, diese verborgenen Wesen in unsere Welt zu holen.

Mit Geschichten von:
Anja Müller
Anett Steiner
Andreas Zwengel
Leila Wolf
Thomas Pielke
Marco Ansing
Andrè Timon

 

 

Titeldaten
Titel: Verborgene Wesen – Kryptozoologische Anthologie
Inhalt: 104 Seiten
Verlag: Twilight-Line, 2. Auflage, Februar 2016 (1. Auflage März 2009)
ISBN: 978-3-941122-38-3

Der Titel ist als Taschenbuch, Hardcover und eBook erhältlich.

Verborgene Wesen – Band 1

KryptoFiction
Im Jahr 2009 erschien der erste Band unserer KryptoFiction-Reihe mit dem Titel Verborgene Wesen, eine Sammlung von Geschichten mit kryptozoologischem Hintergrund. Inzwischen ist der Titel fast überall vergriffen, daher legen wir diesen im Februar als zweite überarbeitete Auflage nochmals auf.

Der Titel erscheint als Taschenbuch, Hardcover und eBook. Aufgrund der Reihenanpassung wird das Cover stilistisch an die späteren Bände (Band 2 und Band 3) angepasst.

Das letzte Mammut

Das letzte Mammut
Das letzte Mammut

Die letzten bekannten Populationen des Mammuts lebten nachweislich noch vor 3700 Jahren auf der abgelegenen Wrangel-Insel im Polarmeer. Dennoch gibt es bis in unsere heutige Zeit immer wieder Berichte und Meldungen über angebliche Begegnungen und Sichtungen mit dem berüchtigten Wesen. Hat eventuell eine Reliktpopulation des Mammuts bis in unsere moderne Zeit überlebt?

Dieses Buch geht der Frage nach, ob dies überhaupt sein kann und beleuchtet die Hintergründe hinter diesen Geschichten. Und es geht der Frage nach, welche Faktoren überhaupt zum Aussterben dieser gewaltigen Vertreter der Megafauna führten.

 

 

Titeldaten
Titel: Das letzte Mammut
Untertitel: Haben diese Giganten der Urzeit bis heute überlebt?
Autor: Michael Schneider
Inhalt: 64 Seiten, Broschiert, Illustriert
Auflage: 4. Auflage
Verlag: Twilight-Line, September 2015 (1. Auflage 2010)
ISBN: 978-3-941122-64-2

Der Titel ist als Taschenbuch und eBook (z.B. Kindle, Android, Weltbild, Thalia, u.a.) erhältlich.

Der Fährtenleser: Ausgaben 1 – 12

Der Fährtenleser

Die Ausgaben 1 – 12 des Kryptozoologie-Magazins Der Fährtenleser sind als Print komplett vergriffen und können nicht mehr geliefert werden. Die letzten verfügbaren Exemplare sind ausverkauft, eine Neuauflage ist nicht mehr vorgesehen.

Ob und wann die Reihe ab Ausgabe 13 weitergeführt werden wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest, da anderweitige Projekte derzeit im Vordergrund stehen und das Interesse an der Reihe nicht so hoch wäre, um diese als prioritäres Projekt zu behandeln.

Die Markstein-Bestie

Die Markstein-Bestie
Die Markstein-Bestie

In diesem Thriller mit kryptozoologischem Hintergrund geht es um den Wettstreit zwischen zwei Kryptozoologen. Der Kryptozoologe Bastian Markstein möchte seinem erfolgreichen Widersacher und Kollegen Friedmann endlich einmal zeigen, das er mit seinen Theorien über Kryptiden im Recht sei und ersinnt hierzu einen perfiden Plan. Ein Wettstreit mit tödlichen Folgen entbrennt…

Bastian Markstein schreckte auf. Sein Nacken schmerzte, seine Arme fühlten sich taub an, er war in denkbar unbequemer Position an seinem Labortisch eingeschlafen. Die Anstrengungen der letzten Wochen steckten ihm in den Knochen und hatten eine Menge seiner Energien verbraucht. Er war mager geworden, blass. Markstein atmete hörbar aus und rieb sich mit seinen knochigen Fingern über das unrasierte Kinn. Ein Geräusch hatte ihn geweckt. Das Brechen einer Eierschale. Knack. Er schüttelte seine Müdigkeit ab und es dauerte viel zu lange, bis er begriff, was er gehört hatte. Er sprang auf, riss den Stuhl mit sich um, der polternd über den staubigen Boden schlitterte. Das Licht flackerte, an den Türen rüttelte der Wind. Etwas Unheimliches lag in der Luft. Der Moment, der die Welt veränderte. Marksteins Welt…

 

Titeldaten
Titel: Die Markstein-Bestie
Autor: Anett Steiner
Inhalt: 90 Seiten (Printausgabe)
Auflage: 2. Auflage, Oktober 2015
Verlag: Twilight-Line Medien
Format: ePub
Größe: 1,1 MB



Das eBook ist für alle gängigen Reader verfügbar (Shop, Kindle, Android, u.a.).

 

Auf der Spur des Unbekannten

Auf der Spur des Unbekannten (Kryptozoologie)
Auf der Spur des Unbekannten
3. Auflage

Die Kryptozoologie ist die Studie der verborgenen Tiere, die sich neben dem zoologisch geprägtem Aufgabenfeld auch mit der Auswertung von bislang unzureichend bewertetem Material und mythologischen Quellen befasst, um eventuell real existierende Wesen zu entdecken oder einen Hintergrund hinter einem Mythos aufzuspüren.

Dieses Buch ist eine kleine Einführung in diese Forschungsmethodik und bietet vor allem Einsteigern einen Überblick über die Ansätze dieser Arbeit. Somit ist dieses Buch ein Handbuch für den angehenden Kryptozoologen und für alle an der Thematik interessierten Personen.

 

 

Titeldaten
Titel: Auf der Spur des Unbekannten
Untertitel: Eine Einführung in die phantastische Welt der Kryptozoologie
Autor: Michael Schneider
Auflage Nr.: 3
Inhalt: 100 Seiten (Printausgabe)
Verlag: Twilight-Line, Wasungen, August 2015

 

Der Titel ist in unserem Shop erhältlich: Buchshop

 

 

Konzeptplanung: Hidden Creatures

Verborgene WesenWerte Leserinnen und Leser,

die Vorbereitungen zu unserer Medienreihe Hidden Creatures – Verborgene Wesen sind angelaufen, nunmehr geht es an die weitere Konzeptplanung der Reihe.

Aus den Einschätzungen der ursprünglichen Planung von 2012 haben wir Rückschlüsse auf die Orientierung der Reihe gezogen, die in die weitere Konzeptplanung mit einfließen. Grundlegend ist Hidden Creatures natürlich auf den Bereich Kryptozoologie ausgelegt, aber nicht nur. Vielmehr umfasst das Reihenkonzept auch anderweitige mysteriöse Erscheinungen, Mythen und Legenden, die sich um verborgene und rätselhafte Wesen drehen. Wir werfen also auch einen weiten Blick auf forteanische und mythologische Wesen, für die es neben den Legenden auch Anhaltspunkte für deren Existenz zu geben scheint.

Und ein wichtiger Punkt ist die Interaktion mit unserem Zielpublikum. Wer ein verborgenes Wesen für die Medienreihe vorschlagen möchte, kann dies jederzeit gerne tun, z.B. in den Kommentaren oder im Forum.

Hier schon mal eine kleine Einstimmung auf die Medienreihe, auch wenn diese offiziell erst im kommenden Jahr erscheinen wird.



Wem der Track aus dem Video gefällt, der kann diesen hier kostenfrei als MP3 (3 MB) downloaden und auch gerne teilen: Das Verborgene Wesen

Nessie – Geheimnisvolles Wesen in den Tiefen von Loch Ness

Nessie
Nessie
Bibliothek der Rätsel – Band 2

Inmitten des schottischen Hochlands findet sich das Große Tal, das Great Glen, in dessen tiefen Senken sich drei große Seen gebildet haben. Einer dieser Seen ist der weltbekannte Loch Ness, der wasserreichste See der gesamten britischen Inseln. Aber nicht für seinen Wasserreichtum ist dieser See bekannt, sondern durch die Legende eines Seeungeheuers, das sich in den tiefen und kalten Wassern des Sees verbergen soll. Auf der ganzen Welt wird dieses Ungeheuer auch liebevoll Nessie genannt.

Seit Jahrhunderten gibt es immer wieder Erzählungen und Berichte über Sichtungen und Begegnungen mit diesem Ungeheuer. Und seit dem Bau der Uferstraße in den 1930er Jahren nahmen die Sichtungen rasant zu, so dass im Laufe der Jahre etliche hunderte Meldungen zusammen gekommen sind.

Doch was steckt hinter der Legende und den Sichtungsmeldungen? Wir werfen einen Blick auf den schottischen Hochlandsee und seine Legende.

 

 

Titeldaten
Titel: Nessie – Geheimnisvolles Wesen in den Tiefen von Loch Ness
Reihe: Bibliothek der Rätsel – Band 2
Autor: Michael Schneider
Inhalt: 150 Seiten, mit zahlr. Abbildungen
Verlag: Twilight-Line, Februar 2015
Format: Gebundene Ausgabe und eBook
Preise: 12,99 € (Gebundene Ausgabe), 3,99 € (eBook)

Buch kaufen: Buchshop

Briefmarken aus Island

Im Jahre 2009 gab die isländische Post eine Serie von Briefmarken heraus, auf denen einige der mythologischen Wesen der Insel dargestellt werden:


Isländische Briefmarken (2009)

Weitere Informationen über isländische Mythenwesen findet man auch in folgendem Buch: Phantastische Orte

Phantastische Orte: Exkursionen in die Vergangenheit

Phantastische Orte
Phantastische Orte
Exkursionen in die Vergangenheit
Eigentlich befasst sich das Buch Phantastische Orte vornehmlich mit geheimnisvollen Orten und Rätseln aus der Geschichte des Menschen, bietet jedoch auch zwei kryptozoologisch interessante Beiträge von Hans-Jörg Vogel.

Im Buch beschreibt er seine Eindrücke einer Reise nach Frankreich ins Tal der Sirenen und das dort befindliche Sirenenmuseum. Seine Erkenntnisse werden mit einer Reihe von Fotos untermalt.

In seinem zweiten Beitrag zum Inhalt geht er den Geschichten und Mythen über Trolle, Feen, Ungeheuer und Naturgeistern auf Island nach, welche er auf seiner Reise durch Island dokumentierte.

Interessant sind auf jeden Fall die Verweise im Buch, welche bei eigenen Touren zu diesen Orten unterstützen.

Der Titel ist als Paperback, Gebundene Ausgabe und recht preiswert als eBook erhältlich.

Das Geheimnis der grünen Kinder

Während meiner Studien über menschliche Anomalien bin ich mehrfach über Geschichten von Kindern gestolpert, welche quasi aus dem Nichts auftauchen. Soweit nichts ungewöhnliches, wenn da nicht bei vielen Geschichten eine seltsame grüne Färbung der Haut oder der Haare beschrieben wird.

Besonders in Asien gibt es viele Berichte und Geschichten von verwilderten Kindern, welche mit grünen Haaren gefunden wurden, bzw. diese irgendwann in der Nähe von Dörfern auftauchten. Dabei interessierte mich vor allem der Aspekt der grünen Haare, da mir dieses Phänomen von Tieren bereits bekannt war.

Im Herbst 1995 wurde auf einem Heuboden in Dybvad im Nordwesten von Dänemark ein zwei Monate altes Kätzchen gefunden. Als man es näher betrachtete war man sehr überrascht – das Fell und die Krallen des Tieres waren leuchtend grün. Alle Versuche diese seltsame Färbung abzuwaschen schlugen fehl. Tierärzte, die das Kätzchen untersuchten, und Forscher der Universitätsklinik von Kopenhagen, die Proben des Fells prüften, meinten, dass das Tier bereits grün geboren wurde, da die Kupferschicht von der Haarwurzel bis zur Spitze reichte. Die Färbung des Tieres entstand, da das Kätzchen oder seine Mutter, während sie trächtig war, mit kupferkontaminiertem Wasser in Berührung gekommen ist.

Einige Jahre zuvor entdeckte man in einer südschwedischen Stadt, das korrodierende Kupferrohre dafür verantwortlich waren, dass die Haare mehrerer blonder Frauen grün wurden!

Betrachtet man nun die Erzählungen über grüne Kinder, lassen sich diese Fälle recht einfach erklären, ohne das man auf Naturgeister oder Außerirdische als Erklärung zurückgreifen muss.

Ortsschild von Woolpit mit den grünen Kindern
Ortsschild von Woolpit mit den grünen Kindern
Der wohl bekannteste Fall von grünen Kindern jedoch stammt aus dem Mittelalter und fand in England statt. Die erstaunliche Geschichte der grünen Kinder von Woolpit wurde erstmals von zwei englischen Chronisten des Mittelalters aufgezeichnet – von Ralph, dem Abt von Cogges-hall und William von Newburgh. Eines Tages, zur Zeit König Stephens (1135 –1154 n. Chr.), wurden zwei verlassene, verzweifelt weinende Kinder in den großen Fallen gefunden, die man im Ort Woolpit, in Suffolk, angelegt hatte, um Wölfe zu fangen. Die Aufregung, die sie verursachten, lag an ihrem Aussehen – ihre Kleider, Augen und vor allem ihre Haut waren grün! Sie wurden beim dort ansässigen Grundbesitzer Richard de Calne untergebracht und weigerten sich noch eine geraume Zeit etwas anderes als grüne Bohnen zu essen. Das jüngere der beiden Kinder, ein Junge, starb ein Jahr später, doch das andere Kind, ein Mädchen, wuchs auf und verbrachte sein restliches Leben in diesem Gebiet.

Langsam verschwand der Grünstich ihrer Haut, und als sie erwachsen war, heiratete sie einen Mann aus King’s Lynn in Norfolk. Sie lernte auch Englisch und konnte schließlich den Menschen erzählen, dass sie und der Junge aus einem Staat namens Martinsland gekommen waren, in dem es keine Sonne gab und ständig Dämmerung herrschte. Sie waren ihrem Stamm gefolgt, als sie einen unterirdischen Tunnel betraten und auf der anderen Seite im hellen Sonnenlicht von Woolpit wieder herauskamen.

Es gab viele Versuche diese seltsame Geschichte zu erklären. Einige Forscher haben sie einfach als nettes Märchen abgetan, da die Kinder grüne Haut (die Farbe der Elfen) hatten und nur grüne Bohnen aßen (laut der keltischen Mythologie die Speise der Toten). Andere suchten eine Verbindung zu Englands traditionellem Grünen Mann oder Jack-in-the-Green – einem blätterbedeckten, übernatürlichen Wesen, das Fruchtbarkeit und den Frühlingsbeginn symbolisiert. Es wurde auch vermutet, dass die Kinder aus einer mysteriösen Welt stammten, die unter der Erdoberfläche besteht und in der es keine Sonne gibt, oder aus einer parallelen Dimension, aus der sie zufällig in unsere kamen.

In unserer Zeit kam noch eine bedeutend nüchternere Erklärung hinzu. In den 1980er Jahren besuchte der Forscher Paul Harris Woolpit und erfuhr, dass die Bewohner annehmen, die Geschichte gehe auf eine Legende von einem Grafen zurück, der im Mittelalter in Norfolk herrschte und der Vormund von zwei kleinen Kindern war. Er versuchte ohne Erfolg die Kinder mit Arsen zu vergiften und setzte sie schließlich im Wayland Wood im Gebiet des Thetford Forest an der Grenze zwischen Norfolk und Suffolk aus. Hier würden sie sicher sterben, und er könnte das Anwesen übernehmen, das sie bei Erreichen der Volljährigkeit erhalten sollten. Laut den Bewohnern von Woolpit wurden daraus wahrscheinlich die grünen Kinder, die man später krank und verwirrt, jedoch lebend fand. Das Erstaunliche bei dieser Erklärung ist, dass die Haut durch Arsenvergiftung grün werden kann. Das selbe Phänomen kann auch bei Blutarmut auftreten, die durch Unterernährung entsteht, woran die Kinder wahrscheinlich litten. Dies würde auch erklären, warum die Haut des Mädchens normale Färbung annahm, sobald sie ordentlich ernährt wurde.

Harris glaubt, dass es auch für den Rest der Geschichte eine vernünftige Erklärung gibt. Es gibt einige Kilometer nordwestlich von Woolpit einen Ort namens Fornham St. Martin, was die Herkunft von „Martinsland“ erklären könnte. Im weiter nördlich gelegenen Thetford Forest, der extrem dunkel ist, befinden sich auch viele neolithische Feuersteinminen mit Gängen. Vielleicht gingen die beiden Kinder durch eine, die nach Woolpit führte.

Weitergehend reisten die Menschen im 12. Jahrhundert nicht weit, so dass ihnen der Dialekt der Kinder, die aus einem anderen Ort kamen, wirklich seltsam vorgekommen sein mag.

Die Geschichte der grünen Kinder von Woolpit nimmt noch eine letzte, überraschende Wendung. Aus Spanien gibt es eine beinahe identische Erzählung, die im August 1887 im katalanischen Ort Banjos spielt. Tatsächlich ist der einzige Unterschied zwischen den beiden Geschichten, abgesehen vom Ort und der Zeit, die Tatsache, dass in der spanischen Version auch das Mädchen nach ungefähr fünf Jahren stirbt. Auch über ihre Vorliebe für Bohnen wird erzählt, und zu allem Überfluss heißt der Adelige, der sie nach ihrer Entdeckung bei sich aufnimmt, Senior Ricardo da Calno – Sir Richard de Calne nicht gerade unähnlich!

Diese Geschichte wurde ohne Zweifel in einigen Büchern aufgenommen; in The Monster Trap and Other True Mysteries wiederholt Peter Haining die Behauptung von John Macklin, dass die Dokumente und Aussagen der Menschen, die die grünen Kinder sahen und für sie sorgten, noch existieren. 1986 enthüllte Frank Preston jedoch, dass er ans British Council in Barcelona geschrieben hatte, um Informationen über die Geschichte zu erhalten, doch konnte das Institut keinerlei Hinweise finden, obwohl es für ihn intensive Nachforschungen anstellte und sogar spanische Bibliotheken, Museen und Rathausarchive kontaktierte. Auch in den Zeitungen vom August 1887 gab es keine Spur der Geschichte. Das überrascht nicht, denn der Ort Banjos existiert nicht. Er wurde genauso erfunden wie die Geschichte der grünen Kinder. Der Verfasser ließ sich zweifellos von der Geschichte von Woolpit inspirieren und wollte eine modernere Version schaffen.

 

 

Autor: Sabine Ammer

Quelle: Karl P.N. Shuker, Weltatlas der rätselhaften Phänomene

Phantastische Wesen und das Superspektrum

Auf dem Weg zur Lösung des UFO-Phänomens
John A. Keel und der Stein der Weisen
Auf dem Weg zur Lösung des UFO-Phänomens

Müssen phantastische Wesen und Erscheinungen, wie Bigfoot, der Yeti, der Mottenmann (Mothman), der Chupacabras, Echsenmänner, Feen, Elfen, Kobolde, Geistererscheinungen, Dämonen oder auch außerirdische Wesen und sogar UFOs als eigenständige Phänomene und Erscheinungen betrachtet werden? Oder gibt es bei all diesen Erscheinungen gar einen festen Zusammenhang?

Der amerikanische Autor John A. Keel zumindest war der festen Überzeugung, dass all diese Erscheinungen von einer Art „Macht“ hervorgerufen werden, die er als die „Ultrairdischen“ bezeichnet – Wesen aus einem anderen Spektrum oder Dimension, die mit diesen Erscheinungen sensibilisierten Menschen erscheinen und die durch diese Einflussnahme in unsere Realität drängen.

Roland M. Horn greift die Gedankengänge von Keel und seinem „Superspektrum“ der „Ultrairdischen“ auf und führt dessen Gedanken weiter. In seinem neuen Buch John A. Keel und der Stein der Weisen versucht Horn dem Leser die Einflussnahme der „Ultrairdischen“ auf unsere Welt zu verdeutlichen und greift dabei auf eine Vielzahl von spektakulären Fällen aus dem Bereich der Ufologie und Grenzwissenschaften zurück und nennt verblüffende Gemeinsamkeiten.

Hatte John A. Keel mit seiner Theorie der „Ultrairdischen“ und dem „Superspektrum“ recht? Werden wir auf diesem Wege von einer anderen Macht beeinflusst und sind seltsame Erscheinungen ein Produkt der energetischen Stimulation durch das Superspektrum? All diesen Fragen versucht Roland M. Horn nachzugehen und regt zu faszinierenden Gedankengängen an.

 

Titeldaten
Titel: John A. Keel und der Stein der Weisen
Untertitel: Auf dem Weg zur Lösung des UFO-Phänomens
Autor: Roland M. Horn
Inhalt: 242 Seiten, Illustriert
Verlag: Twilight-Line, Wasungen, April 2013
Ausgaben: Taschenbuch (14,95 €), Hardcover (24,95 €) und eBook (ca. 4,50 €)
ISBN: 978-3-941122-98-7

Die Kryptozoologie-Akten

Kryptozoologie

Werte Leserinnen und Leser,

nach unserer Vorplanung aus dem vergangenen Jahr haben wir im Januar 2014 den ersten Band der neuen Themenreihe Die Kryptozoologie-Akten mit dem Titel Mothman gestartet. Laut Planung sollte im monatlichen Turnus jeweils ein weiterer Band folgen. Leider kamen uns bei der Umsetzung mehrere Probleme in die Quere, weshalb wir die weiteren Bände derzeit nur in unregelmäßigen Abständen veröffentlichen können.

Der erste Band war mit einer Grundauflage von 500 Exemplaren durch die rege Nachfrage innerhalb weniger Tage komplett vergriffen, seitdem ist eine Nachproduktion dieses Bandes immer noch geplant, aber wegen des vielen Feedbacks immer wieder verschoben worden. Im Prinzip geht es darum, dass wir alle Bände inhaltlich nach dem gleichen Konzept präsentieren möchten, wobei wir auch das Feedback unserer Leser mit einbeziehen wollen, um ein allgemein verständliches und dennoch unterhaltsam zu lesendes Gesamtwerk anzubieten.

Die Arbeiten an der Umsetzung wurden auch aufgenommen, aber aufgrund anderweitiger Auslastungen bislang nicht wirklich vollzählig umgesetzt. Dies ist derzeit im Verlag ein allgemeines Problem, da wir nicht die personellen Ressourcen aufbringen können, die derzeit für eine umfassende Bearbeitung nötig wären.

Um die Nachfragen vieler Leser zu beantworten: Die Themenreihe Die Kryptozoologie-Akten wird auf jeden Fall im Laufe der Zeit in unregelmäßigen Abständen fortgeführt, sobald wir entsprechende Personalressourcen für die weitere Bearbeitung hierzu freimachen können. Dies sieht derzeit noch etwas schlecht aus, aber durch Umplanungen im Verlagsprogramm rechnen wir für das Jahr 2015 mit einer besseren Projektrate.

Zudem möchten wir uns bei allen Lesern für das eingebrachte Feedback bedanken, welches uns hilft die Themenreihe für den Leserkreis unterhaltsamer zu gestalten.

Bigfoot – Die Legende lebt!

Die Legende lebt
Bigfoot
Die Legende lebt!

Nachdem Bigfoot ein 80er Jahre Musikfestival angegriffen hat, schickt der Promoter Harley Henderson ein Team los, ihn zu fangen. Althippie Simon Quinn versucht jedoch alles, um dieses seltene, einzig bekannte Exemplar der legendären Spezies zu schützen. Doch Bigfoot, der sein Territorium bedroht sieht, zieht eine Spur der Verwüstung und des Todes durch das Land. Es kommt zum finalen Kampf am Mount Rushmore…

Die Geschichte des Films und der Titel klingt wesentlich besser als das, was die Produzenten von SyFy hier als trashigen B-Movie vorlegen. In der ersten Minute sieht der Film noch wirklich toll aus, eine schöne Naturlandschaft mit Bergen im Hintergrund, eine Libelle die von einem Frosch gefressen wird, der dann das Opfer eines Lachses wird, welcher dann ebenfalls das Opfer eines Bären wird. Schließlich wird der Bär von einem Jäger erschossen, und der Jäger wird dann ebenfalls Opfer eines höherstehenden Wesens – Bigfoot hat seinen Auftritt.

Die Effekte sind leider allesamt billigste CGI-Computereffekte, die möglichst billig und lieblos eingefügt wurden. Man ist ja von SyFy schon einige schlechte Produktionen gewohnt, aber dieser Bigfoot ist wirklich unterstes Niveau. Schon die Größe schwankt in den einzelnen Einstellungen zwischen drei und bis zu zehn Meter an Körpergröße.

Die Leistung der Schauspieler ist dagegen sogar noch als hochwertig zu bezeichnen, auch wenn hier mal wieder ehemalige TV-Serienstars auf ein billiges und völlig unlogisches Drehbuch losgelassen werden. Den Höhepunkt des Films bildet die Rocklegende Alice Cooper, der sich hier kurzerhand selbst spielt – als alter Rockstar, der unter falschen Informationen auf dieses obskure Musikfestival gelockt wurde. Und als er auf der Bühne steht, kommt mal eben der gewaltige Bigfoot aus dem Wald und beendet die Vorstellung.

Keine Ahnung wie man Alice Cooper für dieses Billigfilm gewinnen konnte, aber er wertet dieses Machwerk wirklich auf.

Den Rest der Handlung erspare ich mir hier in der Schilderung, denn der Rest ist wirklich so grottig, dass nur Hardcore-Trashfans auf der Suche nach schlechten Filmen hier ihre wahre Freude am Film haben werden, wenn Bigfoot als mordende Bestie seine Opfer meuchelt.

 

 

Filmdaten
Titel: Bigfoot – Die Legende lebt!
Originaltitel: Bigfoot
Land und Produktionsjahr: USA 2012
Produktion: SyFy
Regie: Bruce Davison

Darsteller
Sherilyn Fenn
Danny Bonaduce
Barry Williams
Alice Cooper

 

 



Der Kryptozoologie-Report – Ausgabe Nr. 18

Kryptozoologie-Report Nr. 18
Der Kryptozoologie-Report
Ausgabe 18
Anfang Oktober 2014 ist das privat erscheinende Heft Der Kryptozoologie-Report mit Ausgabe Nr. 18 erschienen.

Themen

  • Die Legende des Gargouille
  • Die Seejungfrau von Deerness
  • Der Lagarfljotwurm in Island
  • Allghoikhorkhoi – Der mongolische Todeswurm
  • Monster im Gebäudeschmuck
  • u.a.m.

Inhalt
60 Seiten, Umschlagseiten farbig, Innen s/w

Kostenpunkt
10 Euro (inkl. Porto und Versand innerhalb Deutschland – europäisches Ausland 3,50 Euro Porto!)

Das Heft ist direkt auf der Homepage des Magazins zu bestellen: Der Kryptozoologie-Report

Nabonga: Das Geheimnis im Wald

Nabonga: Das Geheimnis im Wald
Nabonga
Das Geheimnis im Wald
Eine Gruppe von Wanderern begibt sich auf eine ausgedehnte Tour durch den Kaukasus, um die Schönheit der Natur zu erleben und um ein paar tolle Tage weitab der Zivilisation zu verbringen. Doch je tiefer man in die abgelegene Wildnis jenseits der Dörfer vordringt, desto mehr Anzeichen häufen sich, dass die Gruppe ihre Reise nicht alleine begeht. Sollte dies der sagenumwobene „Alma“ sein, vor dem die Gruppe von einem Einheimischen gewarnt wurde? Man findet ungewöhnliche Hinweise und Nachts kann man in der Nähe des Lagers immer wieder ein unheimliches Rufen vernehmen: „Nabonga“

KryptoFiction

Ein Roman von Michael Wolf, der zwar eine fiktive Geschichte erzählt, aber auf wahren Begebenheiten beruht.


 

 

Titeldaten
Titel: Nabonga – Das Geheimnis im Wald
Autor: Michael Wolf
Verlag: Twilight-Line, Wasungen, September 2014

Der Titel ist als Heftroman und eBook in der Reihe KryptoFiction erhältlich.

Kryptid-Detektiv

Kryptid-Detektiv
Kryptid-Detektiv
Werte Leserinnen und Leser,

ich spiele gerne hin und wieder einmal ein kleines Spiel für Zwischendurch, wie etwa Pinball FX2 aus den Microsoft Studios. Ein netter Flipper, um sich ein wenig nebenbei abzulenken oder eine Pause einzulegen. Aber eher durch Zufall habe ich einen Blick auf meine persönlichen Errungenschaften im Spiel geworfen, und musste dabei feststellen, dass der alte Chupacabra auch dort sein Unwesen treibt. Auf dem Tisch Paranormal habe ich folgende Auszeichnung erhalten:


Kryptid-Detektiv

Na ja, einige andere Auszeichnungen auch. Diese Auszeichnungen erhält man, wenn man mit dem Flipper besondere Bonusziele erreicht.

Erfolge: Pinball FX2

Der Kryptozoologie-Report – Ausgabe 17 (I – 2014)

Kryptozoologie-Report Nr. 17
Der Kryptozoologie-Report
Ausgabe 17
Im März 2014 erscheint das auf privater Ebene von Hans-Jörg Vogel (Berlin) herausgegebene Journal Der Kryptozoologie-Report mit Ausgabe Nr. 17 (I – 2014).

Inhalte der Ausgabe

  • Der Riesenalk nach 1844
  • Die Reisetagebücher des Thomas C. Heyne , Krypofiction, Teil 8 der Reisetagebücher
  • Bigfoot – Thema
  • n-tv.de Interview mit H.-J. Vogel
  • Zillmer und der lebende Trilobit
  • Rückblick auf das V. Kryptozoologie – Seminar im November 2013 in Berlin
  • u.a.m.

Umfang
60 Seiten, Umschlagseiten farbig, Innen s/w

Preise
10 Euro (inkl. Porto und Versand innerhalb Deutschland – europäisches Ausland 3,50 Euro Porto!)

Bestellung
Das Heft ist ausschließlich über eine direkte Anforderung erhältlich:

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