Ein Thunderbird-Angriff

Lawndale, Illinois, USA 1977

Der Thunderbird (deutsch: Donnervogel) stammt aus der nordamerikanischen indigenen Mythologie, die dieses Fabelwesen als einen gewaltigen und mächtigen Vogel sieht. Er ist eines der wenigen Elemente der indianischen Mythologie, die bei praktisch allen indigenen Völkern Nordamerikas zu finden ist.

In der Sprache der Lakota heißt dieses Wesen „Wakinyan“, was so viel wie „Heilige Schwingen“ bedeutet. Die Spannweite seiner Flügel soll die doppelte Länge eines Kanus betragen. Mit dem Schlag seiner Flügel löst er Stürme aus und ballt die Wolken zusammen. Der Donner ist das Geräusch seines Flügelschlages und Blitze sind leuchtende Schlangen, die er mit sich trägt. In den Masken der Ureinwohner wird er vielfarbig dargestellt, mit zwei gedrehten Hörnern auf dem Kopf und manchmal mit einem zahnbewehrten Schnabel. Je nach Darstellung ist der Donnervogel ein Einzelwesen oder eine ganze Gattung an gewaltigen Vögeln. Immer aber ist er intelligent, mächtig und zorngeladen. Alle Darstellungen stimmen darin überein, dass man ihn tunlichst nicht verärgern sollte. In den Mythen der Ureinwohner an der amerikanischen Pazifikküste lebt der Donnervogel auf dem Gipfel eines Berges und ist ein Götterbote und Diener des großen Geistes.

Doch nicht nur in den Mythen und Legenden der Ureinwohner gibt es diese Geschichten über gewaltige Vögel. Seit Beginn der Besiedlung Nordamerikas wird immer wieder über Begegnungen und Sichtungen berichtet. Einer der interessantesten Berichte über einen Angriff eines solch gewaltigen Vogels stammt aus Illinois im Nordosten der Vereinigten Staaten aus dem Jahre 1977.

Es begab sich am 25. Juli des Jahres 1977, etwas gegen 17:45 Uhr. Der Abend schien wie ein normaler Abend im mittleren Amerika zu beginnen. Ruth Lowe bereitete an diesem Abend das Abendessen vor, da auch noch ein paar Freunde zum Grillen hinzukommen sollten. Jake Lowe, ihr Ehemann, hatte gerade Feierabend und schloss die Tankstelle in Lincoln, Illinois, um noch vor dem Nachhauseweg eine Besorgung beim Metzger für den Grillabend zu tätigen. Ihr Sohn Marlon war zu diesem Zeitpunkt an der Straße und spielte mit seinen Vettern. Er sollte gegen 19:00 Uhr zum Abendessen wieder Zuhause sein.

Marlon und Ruth Lowe
Marlon und Ruth Lowe

Auf der anderen Seite der Stadt, in seiner Maschinenhalle, war Herr Cox damit beschäftigt seine Landmaschinen zu reparieren und führte Schweißarbeiten aus. Ab und zu verließ er die Halle, um sich von der Hitze der Schweißerei abzukühlen und die frische Brise des Abendwindes zu genießen.

Gegen 18:20 Uhr: Jake Lowe traf Zuhause ein, kurz darauf gefolgt von den Gästen für diesen Abend, Jim und Betty Daniels. Die beiden waren lange Zeit Nachbarn von Familie Lowe, bis diese die Stadt verlassen mussten. An diesem Abend wollte man sich wieder einmal nett treffen und unterhalten.

Jim Daniels und Jake Lowe brachten den Grill in Gang, während Betty im Haus verschwand, um Ruth in der Küche zu helfen. Ruth rief daraufhin zu Jake und bat diesen Musik anzuschalten und den Klapptisch für die Kinder aufzustellen.

Etwa 19:05 Uhr: Jackie Lowe, Jakes Schwester kam hinzu und ihr folgte Marlon mit ihren eigenen Söhnen. Marlon und die anderen Jungen rannten ins Haus und fingen im Kinderzimmer an zu ringen. Ruth Lowe war von diesem Lärm alle andere als begeistert und schrie zu ihrem Jungen, er solle mit den anderen Kindern nach draußen spielen gehen, da das Essen noch lange nicht fertig sei. Marlon folgte diesem Aufruf und die ganze Bande verließ unter lautem gepolter das Haus, wobei die Hintertür des Hauses mehrfach laut knallte. Betty musste deswegen lachen und fragte Ruth nach einem Aspirin.

Gegen 19:45 Uhr: Jake und Jim saßen in ihren Campingstühlen neben dem Grill. Betty und Ruth kamen nun ebenfalls aus der Haustür, vollbeladen mit Schüsseln voller Kartoffelsalat und Maiskolben. Jackie ging auf die andere Seite des Hauses um nach den Kindern zu sehen und gab Meldung, dass diese Verstecken spielen und alles in Ordnung sei. Der Familienhund, ein Bernhardiner, wurde an einem Baum in der Nähe von Jake gebunden.

Auf der anderen Seite der Stadt tätigte Herr Cox noch letzte Aufräumarbeiten und säuberte sein Arbeitsgerät.

Etwa um 20:05 Uhr: Cox schließt die zwei riesigen Tore auf der Südseite des Gebäudes und geht nochmals durch die Halle spazieren und bemerkt einen Holzhammer, den er vergessen hatte wegzuräumen. Nachdem er dies erledigt hatte, beschloss er noch eine kleine Pause einzulegen, ging durch das Garagentor nach draußen und zündete sich seine Pfeife an. In diesem Moment bemerkt er im Augenwinkel eine Bewegung am Himmel.

20:09 Uhr: Herr Cox blickte nun direkt auf die Bewegung am Himmel und ließ vor Schreck seine Pfeife fallen. Das Objekt wird immer größer und größer und nähert sich immer weiter. Nun konnte er es klar erkennen, es handelte sich um zwei riesige Vögel am Himmel, die sich der Stadt Lawndale näherten und immer tiefer kreisten. Wie er später aussagte, flogen diese in etwa der doppelten Höhe der Halle über seinen Kopf hinweg, wobei alleine die Schatten der Vögel groß genug waren, um seinen Pick-Up komplett zu verdecken.

20:10 Uhr: Bei den Lowes am anderen Ende der Stadt befinden sich alle Erwachsenen an den Tischen und dem Grill. Die Kinder spielen noch hinter dem Haus, als plötzlich Marlon schreiend um die Südseite des Hauses angerannt kommt. Ruth blickt auf und erblickt einen riesigen schwarzen Vogel, der Marlon gierig nachjagt und versucht den Jungen zu greifen. Schließlich wird der Junge vom größeren der beiden Vögel gepackt, die Flügelspitze an Flügelspitze fliegen. Ruth springt auf um dem Jungen zu Hilfe zu eilen, der von dem Vogel inzwischen in die Luft gehoben wurde. Schreiend kann Ruth die Beine des Jungen ergreifen – der Vogel lässt vom Jungen ab und Marlon fällt in die Hände von Ruth, und beide stürzen zu Boden.

Jake und Jim beobachten die Vögel, die nun wieder höher stiegen und in Richtung des Kickapoo Creek, einem kleinen Fluss, verschwinden. Jackie lief los um Ruth und Marlon zu helfen. Betty war geschockt von diesem Anblick und bedeckte ihre Augen. Die anderen zwei Jungen, die aus Angst geflohen waren, schlossen sich der Gruppe im Hof wieder an.

20:15 Uhr: Da die Sonne nun langsam unterging wurde den Jungen aufgetragen mit Jake und Jim zum Kickapoo Creek zu gehen und dort nach irgendwelchen Spuren zu suchen, da die Vögel dort für die Nacht gelandet sein könnten. Doch diese Suche blieb ergebnislos und es war keine Spur der Vögel mehr auszumachen.

Jackie meldete den Vorfall nun auch bei der zuständigen Polizeibehörde, wurde dort aber nicht für ernst genommen. Der zuständige Einsatzleiter fragte sie halb lachend: „Lassen Sie mich das einmal nachfassen. Ein riesiger Vogel hat Ihren Neffen angegriffen?“

In den folgenden Tagen wird aus diesem Vorfall in den Medien eine große Sensationsmeldung und der Lawndale-Thunderbird wird überall in den Vereinigten Staaten in den Nachrichten gebracht.

Lawndale-Thunderbird, Cover nach Jerry D. Coleman
Lawndale-Thunderbird

Marlon wird in der Schule verspottet und als „Vogel-Junge“ ausgelacht. Ruth findet vor dem Haus und auf der Veranda tote Vögel, ein offensichtliches Werk von Schelmen. Bei der Arbeit wird Jake nach diesem Vorfall ständig aufgezogen, u.a. mit Sätzen wie „Hey Jake, flieg hierhin und erledige das!“

Herr Cox bekommt von den Witzen und Spöttereien mit und möchte daraufhin sein eigenes Erlebnis nicht schildern. Schließlich gibt er dennoch sein Erlebnis unter dem Namen „Mr. Cox“ preis, seine wahre Identität bleibt geheim.

Ruth und Jake werben einige Männer an, die am Kickapoo Creek nach Spuren der Vögel suchen und jagen sollen, in der Hoffnung auf die Entdeckung und Vernichtung dieser Vögel. Es wird berichtet, dass Ruth den Jagdaufseher aus ihrem Haus warf, nachdem dieser ihr ins Gesicht lachte und sie eine Lügnerin nannte.

Die folgenden Wochen sind nach diesem Vorfall ebenso hektisch. Marlon kam mehrmals mit Prügel von Schule nach Hause. Ruth musste ihre Telefonnummer zweimal wegen Belästigungen am Telefon ändern lassen und Jake weigerte sich jemals wieder vom Ereignis zu sprechen.

In Illinois jedoch werden mehrere Sichtungen von großen Vögeln gemeldet, und auch in Indiana und weiter südlicher gelegenen Gebieten werden immer mehr Meldungen bekannt.

Fassen wir einmal die genauen Beschreibungen der Vögel und des Angriffs zusammen: Marlon wog damals etwa 28 Kilogramm, war beinahe 1,20 m hoch und hatte sehr rotes Haar. Das Gelände wurde vermessen und man berechnete, dass der Vogel Marlon etwa 12 m weit davontrug.

Der Bernhardiner der Familie bellte während des Angriffs nicht, obwohl dieser normalerweise alles anbellte.

Die Staatspolizei kam und ermittelte vor Ort, drei Beamte gingen auch zum Kickapoo Creek und suchten etwa 15 Minuten lang das Gelände ab, ohne etwas zu entdecken.

Ein gewisser John Huffer behauptet, diese Wesen in der Nähe von Shelbyville gefunden und gefilmt zu haben, und der Film wurde auf den lokalen Hauptnachrichtensendungen von Illinois gezeigt. Allerdings lassen die Aufnahmen keine Größenzuordnung zu.

Was am Ende bleibt ist ein interessanter Fall eines Angriffs riesiger Vögel auf einen kleinen Jungen. Ob dieser Angriff tatsächlich stattfand oder auch nur auf einer falschen Größenangabe der Beteiligten beruht, wird wohl ohne den Nachweis der Existenz solch gewaltiger Vögel ein Rätsel bleiben. Es wäre durchaus möglich, dass der Junge von einem Raubvogel angegriffen wurde, was besonders in der Brutzeit immer wieder einmal vorkommt, nur die Größe erheblich übertrieben wurde.

 

 

Autor: Markus Binder

Nach einem Artikel von Jerry D. Coleman, The Lawndale Thunderbird-Case
Der Fährtenleser 11

Mothman: Schrecken von Point Pleasant

Mothman - Der Mottenmann
Mothman
Der Mottenmann
Schrecken von Point Pleasant
Im November 1966 trat in West-Virginia (USA) eine Sichtungswelle eines merkwürdigen Wesens auf, welches durch die Presse den Namen Mothman (dt. Mottenmann) erhielt. Eine große Kreatur mit rotleuchtenden Augen, die dazu auch fliegen konnte und einen schrillen Schrei ausstieß. Es herrschte Angst und Schrecken rund um die Stadt Point Pleasant, bis die Sichtungswelle wieder abebbte.

Populär wurde der Mothman durch den amerikanischen Autoren John A. Keel, welcher zu diesen Vorgängen ehemals sein Buch The Mothman-Prophecies veröffentlichte. Aus diesem Stoff wurde eine Legende, es folgten mehrere Verfilmungen, Comics, Romane, Verarbeitung in Kunst und Musik. Kurzum, der Mothman wurde zu einem Wesen der Popkultur.

Doch während Keel in seinem Buch von übernatürlichen Phänomenen und UFOs berichtet, gibt es dennoch einige Indizien, die auf einen biologischen Hintergrund dieser Sichtungswelle von Point Pleasant deuten, womit es sich beim Mothman möglicherweise weder um ein paranormales Wesen oder einen Außerirdischen handelte, sondern vielmehr um ein Tier. Damit wurde der Mothman zu einem Kryptiden, einem Fall der Kryptozoologie. Gerade in Nordamerika sind Berichte über große Vogelwesen weit verbreitet, wenn man einmal an Geschichten über gewaltige Raubvögel und die Legenden über die Thunderbirds nachdenkt, die bereits den Ureinwohnern bekannt waren.

Dieses Buch beleuchtet die damaligen Ereignisse aus eben jenem kryptozoologischen Blickwinkel.

Titeldaten
Titel: Mothman – Der Mottenmann
Untertitel: Schrecken von Point Pleasant
Reihe: Kryptozoologie-Akten
Autor: Michael Schneider
Inhalt: 110 Seiten, Illustriert
Verlag: Twilight-Line, Wasungen, Januar 2014
ISBN: 978-3-944315-09-6

Preise: 7,99 Euro (Taschenbuch), 19,99 Euro (Gebundene Ausgabe), ca. 3,00 Euro (eBook, Preis plattformabhängig)

Night of the Mothman – Die Nacht des Mottenmanns

Mothman
Der Mothman von Point Pleasant
West-Virginia in den Vereinigten Staaten von Amerika ist vor allem für seine Berge und großflächigen Wälder bekannt. In einer Novembernacht des Jahres 1966 sollte aus diesen Wäldern ein unheimliches fliegendes Wesen kommen, welches eine ganze Stadt in Aufregung versetzte.

Am späten Abend des 15. November 1966 fuhren Roger Scarberry, seine Frau Linda und deren beide Freunde Steve und Mary Mallette gegen 22.30 Uhr an der stillgelegten Sprengstofffabrik nahe Point Pleasant auf der Landstraße 62 in West-Virginia vorbei. Kurz nachdem sie die Fabrik passiert hatten, bemerkten sie in der Dunkelheit zwei leuchtend rote Punkte in ihrer Fahrtrichtung, welche noch ziemlich weit entfernt zu sein schienen. Beim Näherkommen entpuppten sich diese Lichtpunkte als zwei reflektierende Augen eines etwa 1,90 Meter großen Wesens, welches als grauer Schatten auf der Straße zu erkennen war und den näherkommenden Wagen anzustarren schien. Dieses Wesen rührte sich nicht und blickte auch weiterhin dem näherkommenden Fahrzeug starr entgegen. An seinem Körper konnten die vier Personen so etwas wie angelegte Flügel erkennen, und dieses Wesen schien auf zwei Beinen zu stehen. Die beiden Augen befanden sich am oberen Ende der dunklen Gestalt. Die vier Zeugen konnten keinen Hals entdecken und es schien, als ob dieses Wesen keinen Kopf besaß oder dass der Kopf direkt mit dem Oberkörper verbunden war.

Starr vor Entsetzen versuchte Roger Scarberry diesem Wesen auszuweichen und fuhr an diesem vorbei. Als er es passiert hatte beschleunigte er den Wagen auf bis zu 160 Stundenkilometer, um diesem unheimlichen Wesen zu entkommen.

Hinter dem Wagen entfaltete das Wesen seine Flügel und erhob sich in die Höhe, um dem Fahrzeug der panischen Augenzeugen zu folgen. Offensichtlich bereitete die hohe Geschwindigkeit des Wagens diesem Wesen keine großen Schwierigkeiten, denn es schien das Fahrzeug ohne bemerkbare Flügelschläge zu verfolgen. Während der Verfolgung gab dieses Wesen mehrere schrille und äußerst schaurige Schreie von sich. Je mehr sich jedoch die vier Personen dem Ortsrand der Stadt Point Pleasant näherten, desto weiter fiel das Wesen zurück und schien langsamer zu werden, bis es schließlich am dunklen Himmel verschwand.

Im Ort angekommen fuhren die Augenzeugen umgehend zur Polizeistation und schilderten dem stellvertretenden Polizeichef Millard Harlstead von Mason County den Vorfall. Dieser wollte die Geschichte der vier jungen Leute jedoch nicht glauben und fuhr mit diesen zur stillgelegten Fabrik zurück. Allerdings fand man dort absolut keine Spur dieses mysteriösen Wesens oder einen Anhaltspunkt, welcher die wilde Geschichte der beiden Paare belegen konnte.

Am selben Abend saß Mr. Newell aus Salem in West-Virginia etwa 90 Meilen von Point Pleasant entfernt vor seinem Fernseher, als sein Hund Bandit plötzlich anfing wie wild zu bellen. Gestört durch dieses aufgeregte Gebell des Hundes nahm er seine Taschenlampe und ging nach draußen, um nachzusehen was der Grund für das Verhalten des Tieres war. In einiger Entfernung sah er zwei rote Punkte leuchten. Bandit knurrte wild und sprang den leuchtenden Punkten entgegen. Mr. Newell hörte kurz darauf mehrere schrille Schreie, worauf er seinen Hund zurückrief. Dieser kam allerdings nicht zurück und selbst am nächsten Tag fand man keine Spur mehr von ihm. Auch Mr. Newell meldete diesen Vorfall der zuständigen Polizeibehörde.

Während des folgenden Tages gab Polizeichef George Johnson den Polizeibericht über die Vorgänge dieser Nacht an die Pressestelle frei. Als man das Erlebnis der Scarberrys überprüfte, fand man in den Akten einen Zusammenhang zu einem ähnlichen Vorfall, welcher sich im Jahre 1961 abspielte. Damals wurde ein Ungeheuer von zwei Personen gesichtet, welches der Sichtung der Scarberrys ähnlich schien. Die zwei Augenzeugen fuhren damals auf der Route 2 am Ohio River entlang, als ein Wesen mit Flügeln und rotleuchtenden Augen auf der Straße stand. Als sich das Auto langsam näherte, flog dieses Geschöpf kerzengerade in die Höhe. Die Spannweite der Flügel soll nach diesen Augenzeugen ganze drei Meter betragen haben. Aufgrund der beiden identischen Erzählungen wurden Reporter auf dieses ungewöhnliche Geschöpf aufmerksam und veröffentlichten in einer großen Kampagne die unheimliche Begegnung mit diesem Wesen.

Wegen seines Aussehens gaben findige Reporter diesem Geschöpf den Namen Mothman, was in unserer Sprache Mottenmann bedeutet, nach einem Gegenspieler von Batman aus der damals populären Fernsehserie BATMAN.

Nach dieser Publikation wurden in den folgenden Monaten mehr als einhundert weitere Sichtungen gemeldet, welche größtenteils exakt mit der Schilderung der Scarberrys übereinstimmten. Gegen Ende des Jahres 1967 riss die Welle der Sichtungen gänzlich ab und es schien, als ob dieses Wesen genauso verschwand, wie es kurz zuvor aufgetaucht war.

Fortsetzung folgt…


Michael Schneider


Verwendete Quellen