Ankündigung: Setontot

Der Setontot (Kryptozoologie)
Setontot
Tödliche Kreatur in des Wäldern Indonesiens
Während der Arbeiten an der Medienreihe „Hidden Creatures“ konnten im Zuge der Dreh- und Recherchearbeiten einige Details über ein Wesen erfasst werden, das in der Kryptozoologie beinahe unbekannt ist. Der Setontot, ein mysteriöses Wesen in den Wäldern Indonesiens und Sumatras, gilt als böses Omen und tödlicher Waldgeist, der auf seine Opfer am Boden lauert, aufspringt und böse bis tödliche Wunden reißt. Doch was steht hinter diesen Legenden?

Michael Schneider ging in Gesprächen und Spurensuche diesem Wesen nach. Der Titel, als begleitendes Material zur Medienreihe, ist ab Ende März 2016 als eBook, ab Mitte April 2016 als Hochglanzprint erhältlich.

Verborgene Wesen

Verborgene Wesen
Verborgene Wesen
Kryptozoologische Anthologie

Was würden Sie tun, wenn Sie einem überlebenden Urzeitwesen gegenüberstehen? Was, wenn ein erschreckendes Untier durch die Dunkelheit schleicht? Oder wenn Sie auf ein Seeungeheuer stoßen?

Finden Sie es heraus, wenn Sie sich dieser Anthologie stellen, die sich mit fabelhaften Wesen der Kryptozoologie befasst. Die vor dem Menschen verborgenen Wesen existieren um uns herum, und die Autoren haben versucht, diese verborgenen Wesen in unsere Welt zu holen.

Mit Geschichten von:
Anja Müller
Anett Steiner
Andreas Zwengel
Leila Wolf
Thomas Pielke
Marco Ansing
Andrè Timon

 

 

Titeldaten
Titel: Verborgene Wesen – Kryptozoologische Anthologie
Inhalt: 104 Seiten
Verlag: Twilight-Line, 2. Auflage, Februar 2016 (1. Auflage März 2009)
ISBN: 978-3-941122-38-3

Der Titel ist als Taschenbuch, Hardcover und eBook erhältlich.

Verborgene Wesen – Band 1

KryptoFiction
Im Jahr 2009 erschien der erste Band unserer KryptoFiction-Reihe mit dem Titel Verborgene Wesen, eine Sammlung von Geschichten mit kryptozoologischem Hintergrund. Inzwischen ist der Titel fast überall vergriffen, daher legen wir diesen im Februar als zweite überarbeitete Auflage nochmals auf.

Der Titel erscheint als Taschenbuch, Hardcover und eBook. Aufgrund der Reihenanpassung wird das Cover stilistisch an die späteren Bände (Band 2 und Band 3) angepasst.

Das letzte Mammut

Das letzte Mammut
Das letzte Mammut

Die letzten bekannten Populationen des Mammuts lebten nachweislich noch vor 3700 Jahren auf der abgelegenen Wrangel-Insel im Polarmeer. Dennoch gibt es bis in unsere heutige Zeit immer wieder Berichte und Meldungen über angebliche Begegnungen und Sichtungen mit dem berüchtigten Wesen. Hat eventuell eine Reliktpopulation des Mammuts bis in unsere moderne Zeit überlebt?

Dieses Buch geht der Frage nach, ob dies überhaupt sein kann und beleuchtet die Hintergründe hinter diesen Geschichten. Und es geht der Frage nach, welche Faktoren überhaupt zum Aussterben dieser gewaltigen Vertreter der Megafauna führten.

 

 

Titeldaten
Titel: Das letzte Mammut
Untertitel: Haben diese Giganten der Urzeit bis heute überlebt?
Autor: Michael Schneider
Inhalt: 64 Seiten, Broschiert, Illustriert
Auflage: 4. Auflage
Verlag: Twilight-Line, September 2015 (1. Auflage 2010)
ISBN: 978-3-941122-64-2

Der Titel ist als Taschenbuch und eBook (z.B. Kindle, Android, Weltbild, Thalia, u.a.) erhältlich.

Zentrum für kryptozoologische Forschungen

Kryptozoologie-Netzwerk
Hans-Jörg Vogel (Der Kryptozoologie-Report) hat ein interessantes neues Webprojekt gestartet, das als Zusammenfassung der in Deutschland stattfindenden Aktivitäten im Bereich der Kryptozoologie dienen soll. Mit dem Aufbau dieser Webseite soll auch gleichzeitig versucht werden, ein Kryptozoologie-Netzwerk in Deutschland aufzubauen. Damit soll allen aktiven Kryptozoologen in Deutschland und auch im gesamten deutschsprachigem Gebiet die Möglichkeit geboten werden, sich mit einzubringen und dadurch auch die eigenen Arbeit/Forschung bekannt zu machen.

Weitere Informationen zum Aufbau des Netzwerks finden Sie hier: Zentrum für kryptozoologische Forschungen

Der Fährtenleser: Ausgaben 1 – 12

Der Fährtenleser

Die Ausgaben 1 – 12 des Kryptozoologie-Magazins Der Fährtenleser sind als Print komplett vergriffen und können nicht mehr geliefert werden. Die letzten verfügbaren Exemplare sind ausverkauft, eine Neuauflage ist nicht mehr vorgesehen.

Ob und wann die Reihe ab Ausgabe 13 weitergeführt werden wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest, da anderweitige Projekte derzeit im Vordergrund stehen und das Interesse an der Reihe nicht so hoch wäre, um diese als prioritäres Projekt zu behandeln.

Konzeptplanung: Hidden Creatures

Verborgene WesenWerte Leserinnen und Leser,

die Vorbereitungen zu unserer Medienreihe Hidden Creatures – Verborgene Wesen sind angelaufen, nunmehr geht es an die weitere Konzeptplanung der Reihe.

Aus den Einschätzungen der ursprünglichen Planung von 2012 haben wir Rückschlüsse auf die Orientierung der Reihe gezogen, die in die weitere Konzeptplanung mit einfließen. Grundlegend ist Hidden Creatures natürlich auf den Bereich Kryptozoologie ausgelegt, aber nicht nur. Vielmehr umfasst das Reihenkonzept auch anderweitige mysteriöse Erscheinungen, Mythen und Legenden, die sich um verborgene und rätselhafte Wesen drehen. Wir werfen also auch einen weiten Blick auf forteanische und mythologische Wesen, für die es neben den Legenden auch Anhaltspunkte für deren Existenz zu geben scheint.

Und ein wichtiger Punkt ist die Interaktion mit unserem Zielpublikum. Wer ein verborgenes Wesen für die Medienreihe vorschlagen möchte, kann dies jederzeit gerne tun, z.B. in den Kommentaren oder im Forum.

Hier schon mal eine kleine Einstimmung auf die Medienreihe, auch wenn diese offiziell erst im kommenden Jahr erscheinen wird.



Wem der Track aus dem Video gefällt, der kann diesen hier kostenfrei als MP3 (3 MB) downloaden und auch gerne teilen: Das Verborgene Wesen

Frohe Weihnachten


Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2015!

Videoaufnahme eines Schwarzen Tiefseeteufels

Tiefsee-Anglerfische sehen nicht nur befremdlich aus, sondern sind in ihrem Lebensraum auch nur sehr schwer zu beobachten. Bislang gibt es weniger als ein halbes Dutzend Videoaufnahmen dieser außergewöhnlichen Tiefseebewohner, die diese in ihrem natürlichen Lebensraum zeigen. Im November 2014 gelang es dem Team vom Monterey Bay Aquarium vermutlich erstmals einen Schwarzen Tiefseeteufel (Melanocetus) mit einem Tauchroboter (ROV) in seiner natürlichen Umgebung im Monterey Canyon vor der kalifornischen Küste auf Video aufzunehmen. Bislang war der Schwarze Tiefseeteufel (auch Schwarzangler genannt) nur aus Präparaten oder von toten Exemplaren bekannt. Die Aufnahmen entstanden in 600 m Wassertiefe, wo der Tauchroboter den nur 9 cm großen Anglerfisch zufällig antraf und diese Aufnahme mit Seltenheitswert machte.



Auffällig ist die Bewegung der sich schlängelnden Rückenflosse mit Wellenbewegung, die vermutlich den Hauptantrieb dieses Anglerfischs ausmacht und die im Verhältnis zum Körper recht kleine Schwanzflosse ergänzt, um das Manövrieren zu steuern.

Phantastische Wesen und das Superspektrum

Auf dem Weg zur Lösung des UFO-Phänomens
John A. Keel und der Stein der Weisen
Auf dem Weg zur Lösung des UFO-Phänomens

Müssen phantastische Wesen und Erscheinungen, wie Bigfoot, der Yeti, der Mottenmann (Mothman), der Chupacabras, Echsenmänner, Feen, Elfen, Kobolde, Geistererscheinungen, Dämonen oder auch außerirdische Wesen und sogar UFOs als eigenständige Phänomene und Erscheinungen betrachtet werden? Oder gibt es bei all diesen Erscheinungen gar einen festen Zusammenhang?

Der amerikanische Autor John A. Keel zumindest war der festen Überzeugung, dass all diese Erscheinungen von einer Art „Macht“ hervorgerufen werden, die er als die „Ultrairdischen“ bezeichnet – Wesen aus einem anderen Spektrum oder Dimension, die mit diesen Erscheinungen sensibilisierten Menschen erscheinen und die durch diese Einflussnahme in unsere Realität drängen.

Roland M. Horn greift die Gedankengänge von Keel und seinem „Superspektrum“ der „Ultrairdischen“ auf und führt dessen Gedanken weiter. In seinem neuen Buch John A. Keel und der Stein der Weisen versucht Horn dem Leser die Einflussnahme der „Ultrairdischen“ auf unsere Welt zu verdeutlichen und greift dabei auf eine Vielzahl von spektakulären Fällen aus dem Bereich der Ufologie und Grenzwissenschaften zurück und nennt verblüffende Gemeinsamkeiten.

Hatte John A. Keel mit seiner Theorie der „Ultrairdischen“ und dem „Superspektrum“ recht? Werden wir auf diesem Wege von einer anderen Macht beeinflusst und sind seltsame Erscheinungen ein Produkt der energetischen Stimulation durch das Superspektrum? All diesen Fragen versucht Roland M. Horn nachzugehen und regt zu faszinierenden Gedankengängen an.

 

Titeldaten
Titel: John A. Keel und der Stein der Weisen
Untertitel: Auf dem Weg zur Lösung des UFO-Phänomens
Autor: Roland M. Horn
Inhalt: 242 Seiten, Illustriert
Verlag: Twilight-Line, Wasungen, April 2013
Ausgaben: Taschenbuch (14,95 €), Hardcover (24,95 €) und eBook (ca. 4,50 €)
ISBN: 978-3-941122-98-7

Fakes und Hoaxes Projektgruppe und Forum

Fakes und HoaxesWerte Leserinnen und Leser,

vor einigen Jahren hatten wir hier auf Kryptozoologie.net ein Themenblog rund um die Thematik von Fakes (Fälschungen) und Hoaxes (Scherze), welches wir ehemals aber aus zeitlichen Gründen nicht weiter pflegen konnten und im Jahr 2012 komplett eingestellt haben. Das Thema selbst ist allerdings immer noch überall präsent und wir erhalten auch heute noch immer wieder Anfragen dazu. Natürlich versuchen wir das Thema auch entsprechend auf diesem Online-Portal zu behandeln, weshalb wir unseren Lesern die Möglichkeit bieten sich hier direkt an Diskussionen, mit Fragen oder Hinweisen auf Fakes und Hoaxes zu beteiligen und aktiv mitzuwirken.

Gerne nehmen wir auch komplette Artikel zur Veröffentlichung an, aber die Nutzer können sich auch kostenfrei registrieren und eigene Inhalte erstellen oder sich direkt beteiligen. Hierzu stellen wir neben der regulären Kommentarfunktion auf Beiträge auch für registrierte Mitglieder der Kryptozoologie-Community ein spezielles Themenforum und eine Arbeitsgruppe zur Verfügung.

Die Teilnahme als Mitglied der Community ist kostenlos und unverbindlich. Durch die Registrierung als Mitglied erhalten Sie Zugriff auf die speziellen Communityfunktionen wie Foren, Arbeitsgruppen, Gesprächsrunden, Profilseite, Freundeslisten und können sich direkt mit anderen Mitgliedern austauschen oder einfach nur durch das Posten von Inhalten und Informationen mitwirken.

Ihre Redaktion

Kryptozoologie.net

Die Kryptozoologie-Akten

Kryptozoologie

Werte Leserinnen und Leser,

nach unserer Vorplanung aus dem vergangenen Jahr haben wir im Januar 2014 den ersten Band der neuen Themenreihe Die Kryptozoologie-Akten mit dem Titel Mothman gestartet. Laut Planung sollte im monatlichen Turnus jeweils ein weiterer Band folgen. Leider kamen uns bei der Umsetzung mehrere Probleme in die Quere, weshalb wir die weiteren Bände derzeit nur in unregelmäßigen Abständen veröffentlichen können.

Der erste Band war mit einer Grundauflage von 500 Exemplaren durch die rege Nachfrage innerhalb weniger Tage komplett vergriffen, seitdem ist eine Nachproduktion dieses Bandes immer noch geplant, aber wegen des vielen Feedbacks immer wieder verschoben worden. Im Prinzip geht es darum, dass wir alle Bände inhaltlich nach dem gleichen Konzept präsentieren möchten, wobei wir auch das Feedback unserer Leser mit einbeziehen wollen, um ein allgemein verständliches und dennoch unterhaltsam zu lesendes Gesamtwerk anzubieten.

Die Arbeiten an der Umsetzung wurden auch aufgenommen, aber aufgrund anderweitiger Auslastungen bislang nicht wirklich vollzählig umgesetzt. Dies ist derzeit im Verlag ein allgemeines Problem, da wir nicht die personellen Ressourcen aufbringen können, die derzeit für eine umfassende Bearbeitung nötig wären.

Um die Nachfragen vieler Leser zu beantworten: Die Themenreihe Die Kryptozoologie-Akten wird auf jeden Fall im Laufe der Zeit in unregelmäßigen Abständen fortgeführt, sobald wir entsprechende Personalressourcen für die weitere Bearbeitung hierzu freimachen können. Dies sieht derzeit noch etwas schlecht aus, aber durch Umplanungen im Verlagsprogramm rechnen wir für das Jahr 2015 mit einer besseren Projektrate.

Zudem möchten wir uns bei allen Lesern für das eingebrachte Feedback bedanken, welches uns hilft die Themenreihe für den Leserkreis unterhaltsamer zu gestalten.

Der Kryptozoologie-Report – Ausgabe Nr. 18

Kryptozoologie-Report Nr. 18
Der Kryptozoologie-Report
Ausgabe 18
Anfang Oktober 2014 ist das privat erscheinende Heft Der Kryptozoologie-Report mit Ausgabe Nr. 18 erschienen.

Themen

  • Die Legende des Gargouille
  • Die Seejungfrau von Deerness
  • Der Lagarfljotwurm in Island
  • Allghoikhorkhoi – Der mongolische Todeswurm
  • Monster im Gebäudeschmuck
  • u.a.m.

Inhalt
60 Seiten, Umschlagseiten farbig, Innen s/w

Kostenpunkt
10 Euro (inkl. Porto und Versand innerhalb Deutschland – europäisches Ausland 3,50 Euro Porto!)

Das Heft ist direkt auf der Homepage des Magazins zu bestellen: Der Kryptozoologie-Report

Nabonga: Das Geheimnis im Wald

Nabonga: Das Geheimnis im Wald
Nabonga
Das Geheimnis im Wald
Eine Gruppe von Wanderern begibt sich auf eine ausgedehnte Tour durch den Kaukasus, um die Schönheit der Natur zu erleben und um ein paar tolle Tage weitab der Zivilisation zu verbringen. Doch je tiefer man in die abgelegene Wildnis jenseits der Dörfer vordringt, desto mehr Anzeichen häufen sich, dass die Gruppe ihre Reise nicht alleine begeht. Sollte dies der sagenumwobene „Alma“ sein, vor dem die Gruppe von einem Einheimischen gewarnt wurde? Man findet ungewöhnliche Hinweise und Nachts kann man in der Nähe des Lagers immer wieder ein unheimliches Rufen vernehmen: „Nabonga“

KryptoFiction

Ein Roman von Michael Wolf, der zwar eine fiktive Geschichte erzählt, aber auf wahren Begebenheiten beruht.


 

 

Titeldaten
Titel: Nabonga – Das Geheimnis im Wald
Autor: Michael Wolf
Verlag: Twilight-Line, Wasungen, September 2014

Der Titel ist als Heftroman und eBook in der Reihe KryptoFiction erhältlich.

Der Kryptozoologie-Report – Ausgabe 17 (I – 2014)

Kryptozoologie-Report Nr. 17
Der Kryptozoologie-Report
Ausgabe 17
Im März 2014 erscheint das auf privater Ebene von Hans-Jörg Vogel (Berlin) herausgegebene Journal Der Kryptozoologie-Report mit Ausgabe Nr. 17 (I – 2014).

Inhalte der Ausgabe

  • Der Riesenalk nach 1844
  • Die Reisetagebücher des Thomas C. Heyne , Krypofiction, Teil 8 der Reisetagebücher
  • Bigfoot – Thema
  • n-tv.de Interview mit H.-J. Vogel
  • Zillmer und der lebende Trilobit
  • Rückblick auf das V. Kryptozoologie – Seminar im November 2013 in Berlin
  • u.a.m.

Umfang
60 Seiten, Umschlagseiten farbig, Innen s/w

Preise
10 Euro (inkl. Porto und Versand innerhalb Deutschland – europäisches Ausland 3,50 Euro Porto!)

Bestellung
Das Heft ist ausschließlich über eine direkte Anforderung erhältlich:

Redaktion DKR
c/o Hans-Jörg Vogel
Lindenberger Str. 25
D – 13156 Berlin

Mail: der-kryptozoologie-report@gmx.de

El Chupacabras – Eure Meinung ist gefragt

In seinem neuen Video auf seinem YouTube-Kanal fragt der Mystery-Autor Lars A. Fischinger nach der Meinung der Leser zum Thema des Ziegensaugers.



ChupacabrasWir haben seit 1995 ebenfalls eine ganze Reihe an Beiträgen zum Thema verfasst und im Jahr 2005 sogar eine Forschungsgreise auf den Spuren des Mythos geführt. Von daher würde uns Ihre werte Meinung zum Thema natürlich ebenfalls brennend interessieren.

Einfach hier als Kommentar oder in unserem Forum antworten.

Siehe auch: Der Fährtenleser 11, S. 13 ff.

Projekt Kryptozoologie-Museum wird eingestellt

KryptozoologieWerte Leserinnen und Leser,

nach intensiver Prüfung der aktuellen Situation, als auch schon nach ersten Planungen, sehen wir uns gezwungen das Projekt Deutsches Kryptozoologie-Museum einzustellen. Zu dieser Entscheidung kamen wir nach intensiven Gesprächen in den vergangenen Tagen.

Als im Frühjahr 2011 beim kryptozoologischen Stammtisch einiger Mitglieder der Interessengemeinschaft Kryptozoologie in Frankfurt am Main die Gründung eines Museums mit kryptozoologischer Thematik beschlossen wurde, war dies ein geradezu euphorisches Ereignis. Alle waren Feuer und Flamme für ein solches Projekt, und während der kommenden Stammtischtreffen wurden Details erarbeitet und man plante an einem zusammengefassten Budget, aufgebracht durch die einzelnen Mitglieder.

An erster Stelle stand also die Suche nach einem passenden Gebäude an, immerhin sollte nach Möglichkeit bereits 2011 das Museum eröffnet werden. Ohne lange nachzudenken begab ich mich also auf die Suche, da dies auch in einem anderen Zusammenhang mit dem Ausbau des Verlags harmonierte und ich ohnehin ein größeres Domizil hierzu suchen wollte, wo man die Räumlichkeiten für das Museum mit einbinden konnte, um somit das Budget für eben jenes nicht zu überlasten, wie ich es anbot und dieses Angebot freudig angenommen wurde. Optimal, auch im Interesse der Mitglieder der Frankfurter Runde der Interessengemeinschaft Kryptozoologie (immerhin waren fast 70% der Mitglieder aus dem Raum Hessen und Unterfranken), sollte es ein Gebäude in oder im größeren Umkreis von Frankfurt oder im Rhein-Main-Gebiet werden.

So startete die Suche, doch im bevorzugten Bereich waren die Immobilienpreise für die gesuchten Zwecke nicht tragbar. Dies war natürlich ein zeitaufwändiges Unterfangen und ich habe über mehrere Monate hinweg eine immense Anzahl an potentiellen Anwesen abgegrast, bereits zum Unmut einiger Mitglieder, die das Museum am liebsten bereits im Sommer 2011 eröffnet gesehen hätten. Mehr durch Zufall kam ich dann auf das geradezu perfekte Grundstück in Wasungen, mit zwei Haupt- und Nebengebäuden, an einem großen mit Bäumen bewachsenen zentralen Platz im Ort, mit einem öffentlichen Parkplatz und einem Brunnen direkt vor dem Tor, der von einer Nixe (Werranixe) geziert wurde. Was soll ich viel dazu sagen, ich war begeistert und wusste sofort, dass es dieses Grundstück werden würde.

Allerdings war mir auch klar, dass dieser ehemalige Bauernhof in Südthüringen, direkt zwischen Rhön und Thüringer Wald, noch einer Menge an Sanierungsarbeit bedurfte. Aber dies habe ich in Kauf genommen.

Als ich allerdings diese Perle beim nächsten Treffen präsentierte, erntete ich zuerst einmal lange Gesichter, da der geplante Umkreis von 50 km um Frankfurt am Main nicht eingehalten wurde. Vielmehr liegt das Gebäude fast 150 km entfernt. Erste Streitgespräche waren die Folge, und ich versuchte zumindest die Vorzüge herauszukehren.

Im August 2011 war es schließlich soweit, die ersten größeren Sanierungsarbeiten waren angegangen, und so siedelte ich bereits mit meiner Familie und der Verlagszentrale nach Wasungen über. Inzwischen war auch bereits klar, dass eine Eröffnung im Jahr 2011 nicht mehr in Erwägung gezogen werden konnte. Dennoch arbeitete ich auch weiterhin an der Umsetzung des Museums und es gab hierzu auch ein gewisses Medieninteresse. Aber erst als hier in Wasungen alles bereits auf Hochtouren lief, kamen eine ganze Reihe an nicht gerade berauschenden Botschaften hinzu. Das über 200 Jahre alte Haus steht im historischen Ortskern, weshalb hier bereits besondere Bauvorschriften bei der Sanierung und den baulichen Maßnahmen berücksichtigt werden müssen. Und auf meine Anfrage hin, da es eine öffentlich begehbare Ausstellung werden soll, kamen noch eine ganze Reihe an zusätzlichen Anforderungen hinzu, die teilweise nicht so einfach bei dem alten Haus umsetzbar sind – angefangen von den Sanitärbereichen, über Notausgänge und Fluchtwege zur Brandsicherheit, bis hin zum möglichst barrierefreien Zugang für körperlich behinderte Menschen. Und schließlich fand ich obendrein noch heraus, dass für das Jahr 2012 Bauarbeiten am Platz vor dem Haus geplant waren, die erst im September/Oktober 2013 abgeschlossen waren. Und an eben dieser Baustelle hing ein gewaltiger Teil der weiteren Umsetzung, da wir erst mit den komplexen weiteren Sanierungsarbeiten fortfahren konnten, wenn der Zugang zum Gelände wieder hergestellt war.

Alle Planungen zur Eröffnung waren nun vorerst vom Tisch, was innerhalb der Interessengemeinschaft für internen Zündstoff sorgte und in Streitigkeiten endete. Da man plötzlich mich alleine für das Debakel verantwortlich machte, zog ich daraus die Konsequenz und trat zum Jahresende 2012 als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Kryptozoologie zurück. Der Rest der Interessengemeinschaft löste sich kurze Zeit später komplett auf, wobei es heute noch einige kleine Gruppen aus ehemaligen Mitgliedern gibt, die regelmäßig noch Treffen abhalten.

Vielmehr haben sich auf der anderen Seite eine Menge an weiteren Steinen in den Weg gelegt. Das geplante Budget wurde bereits jetzt um ein vielfaches überschritten, doch von den geplanten Budgetbeteiligungen der anderen ehemaligen Mitstreiter, auf deren Idee das Museum erst entstehen sollte, kam bis heute kein Cent hinzu, so dass ich die komplette Finanzierung aus eigener Tasche trage. Dies hätte mir jedoch vorab schon in den Sinn kommen sollen, schließlich ist an eben dieser zuerst jubelnden Idee mit Zusage der Mitwirkung bereits das Magazin „Der Fährtenleser“ gescheitert, da die zugesicherte Mitwirkung durch die Mitglieder ausblieb.

Also versuchte ich Sponsoren zu gewinnen und hoffte auf eine mögliche öffentliche Förderung für das Museum. Unter den Sponsoren habe ich einige Interessenten gefunden, die unter Umständen nach der Eröffnung bereit sind, sich gegen entsprechende Werbemaßnahmen an der Instandhaltung zu beteiligen. Aber eben nicht vor der Eröffnung, da man das Projekt als für zu unbedeutend einstuft, um großes öffentliches Interesse zu wecken, worauf sich der Werbeeffekt aufbaut, weshalb man dies erst einmal im Betrieb beobachten möchte. Öffentliche Fördergelder für das Museum, außer dem geringen Zuschuss zur Sanierung, stehen nicht zur Verfügung, da es sich nach Einschätzung weder um ein kulturell wichtiges noch gemeinnütziges Projekt handelt, da der Staat ohnehin in dieser Richtung immer mehr einspart.

Im Vergleich dazu konnte man im Jahr 2013 im Kasseler Ottoneum eine Ausstellung zum Thema Kryptozoologie besuchen – und selbst dort fanden sich keine Besucherströme ein, wobei der Ort als auch die räumlichen Gegebenheiten weitaus besser sind, als dies hier der Fall ist. Fakt ist daher wohl, dass sich die geplante Ausstellung mit kleinen Besucherzahlen nicht rechnen wird können.

In den vergangenen Tagen im Februar 2014 habe ich noch einmal das Gespräch mit den ehemaligen Gründungsmitgliedern gesucht, die sich jedoch zwischenzeitlich nicht weiter an einer Umsetzung beteiligen werden. Damit fällt das geplante Gründungsbudget endgültig weg, so dass die Kosten alle auf mir persönlich und somit dem Verlag hängen bleiben.

Nach Rücksprache mit einem Unternehmensberater, welcher die laufenden Fixkosten für das Museum berechnete, müssten wir alleine für die laufenden Kosten einen monatlichen Besucherstrom von mindestens 250 Besuchern bei einem Eintrittspreis von etwa 10 Euro (Fixwert, geplant von uns waren 3 Euro) Brutto erzielen. Darin sind noch keine Kosten für die Sanierungsarbeiten und die Grundkosten der Ausstellung einbezogen. Der Wert von 250 Besuchern errechnet sich aus der geografischen Lage und dem Themenspektrum des geplanten Museums. Als Grundlage diente die Erfahrung mit dem International Cryptozoology Museum von Loren Coleman in Portland/Maine, welches trotz des größeren gesellschaftlichen Interesses am Thema in den USA dennoch stetig um seine Existenz kämpfen muss. Und in Deutschland besitzt das Thema einen weitaus geringeren Stellenwert, sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die in Deutschland anderer Art sind.

Wir haben inzwischen auch den einen oder anderen Nutzungsplan erarbeitet, denn nach all dem Ärger, den Mühen, der Arbeit und den Kosten möchte ich persönlich nicht wirklich auf die Umsetzung einer kryptozoologischen Ausstellung verzichten. Allerdings nicht mehr als Museum, sondern als Prestigeprojekt des Verlags. Etwa in der Art eines geplanten Veranstaltungsraumes für Lesungen und Buchvorstellungen mit Verkaufsraum, welcher auch als Ausstellungsfläche für Besucher genutzt wird.

Das Projekt läuft nicht so, wie man es sich 2011 vorgestellt hatte und führte letztendlich zu einem Scheitern des geplanten Projekts, nachdem sich die Gründungsmitglieder bereits 2012 hiervon zurückgezogen haben.

Die große Frage im Raum bleibt dennoch, wie hoch der Interessentenkreis für eine kryptozoologische Themenausstellung ist. Und wer würde sich gegen Werbung oder öffentliche Nennung in unseren Publikationen am Ausbau und Erhalt der Ausstellung in Form von Geld- oder Sachspenden beteiligen? Fragen, Meinungen, Ideen und Mitwirkungsvorschläge zur geplanten Ausstellung können gerne in unserem Themenforum, als Kommentar oder per E-Mail erfolgen. Die Anzahl und der Inhalt der Interessentenmeinungen wird über die weitere Planung entscheiden.

Michael Schneider



Der Platz vor dem Verlagsgebäude in Wasungen

Werranixa am Obertor in Wasungen

Werranixe von Wasungen

Werte Leserinnen und Leser,

nach dem kleinen Beitrag Die Rückkehr der Werranixe erhielt ich eine ganze Reihe an Nachfragen zu den Fotos und natürlich auch zu unserem Standort hier in Wasungen am Obertor. Vorweg möchte ich dazu sagen, dass sich hier derzeit lediglich unsere Verlagszentrale befindet, denn das geplante Kryptozoologie-Museum wurde aufgrund explodierender Kosten und Meinungsverschiedenheiten unter den Gründungsmitgliedern vorerst komplett eingestellt. Wahrscheinlich wird das geplante Museum nicht mehr umgesetzt, da die Kostenbilanz nach den vielfach erhöhten Grundkosten nicht mehr stimmig ist. Mit größerer Wahrscheinlichkeit werden wir nur noch im Zuge unseres Verlagsprogramms eine Ausstellung in den Verlagsräumlichkeiten anbieten. Genaues ist hier jedoch aufgrund der immer noch anhaltenden Sanierungsarbeiten am Gebäude noch nicht festgelegt.

Für alle die sich für den neuen Platz mit Brunnen vor unserem Verlag interessieren, hier ein paar Videoimpressionen.